Uefa-Cup Schalke und Hertha sind raus


Im zweitem Jahr hintereinander sind bereits in der ersten Runde des Uefa-Cups zwei deutsche Fußball-Bundesligisten gescheitert. Nur in Frankfurt konnte gejubelt werden.

Nachdem sich vor Jahresfrist der FSV Mainz.05 und Bayer Leverkusen frühzeitig aus dem Wettbewerb verabschiedeten, verpassten am Donnerstag Hertha BSC und der FC Schalke.04 die Gruppenphase. Dagegen erreicht Eintracht Frankfurt die nächste Runde.

Der FC Schalke 04 erwischte beim 1:3 (0:2) gegen AS Nancy zwei Wochen nach dem 1:0-Erfolg im Heimspiel einen rabenschwarzen Tag. Neben dem Spiel verloren die Gelsenkirchener auch Nationalspieler Gerald Asamoah, der erst zur Halbzeit eingewechselt wurde und bereits 20 Minuten später mit einem Unterschenkelbruch wieder vom Feld musste. Dem Stürmer droht damit eine längere Zwangspause.

Pech für Schalke

Die Tore für die Franzosen erzielten Andre Luiz (19.), Gaston Curbelo (25.) und Issiar Dia (70.). Der Anschlusstreffer des brasilianischen Innenverteidigers Marcelo Bordon in der 77. Minute kam zu spät. Pech hatten die Schalker, als kurz vor der Pause ein Tor von Bordon nach einem angeblichen Foulspiel vom spanischen Schiedsrichter Iturralde Gonzalez aberkannt wurde.

Ein böser Patzer von Christian Fiedler und ein einfallsloses Offensivspiel haben Hertha BSC das Weiterkommen gekostet. Nach dem 2:2 im Hinspiel unterlag Hertha am Donnerstag bei Odense BK mit.0:1 (0:0) und schied damit aus. Das Tor des Tages erzielte der dänische Stürmer Mats Timm in der der 62. Minute, nachdem Herthas Torhüter Fiedler einen Freistoß des Brasilianers Bechara Oliveira aus rund 40 Metern nur nach vorne abklatschen konnte. "Unglaublich, mein Fehler", gestand der Keeper. "Der Ball flatterte zwar, aber ich habe die falschen Mittel gewählt."

Erwartungsgemäß ohne Probleme erreichte dagegen der deutsche Pokalfinalist Eintracht Frankfurt die Gruppenphase. Den Hessen, die mit einem beruhigenden 4:0 aus dem Heimspiel gegen Bröndby IF nach Dänemark reisten, reichte im Rückspiel ein 2:2 (1:1).

Der Mazedonier Aleksandar Vasoski köpfte die Eintracht jeweils nach Vorarbeit des Österreichers Markus Weissenberger zwei Mal in Front (7./52.). Für Bröndby trafen Martin Ericsson (20.) und Thomas Rasmussen (66.).

DPA DPA

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