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Vertragsende: Lautern schickt Basler in die Wüste

Die finanziell klammen Lauterer trennen sich von teuren Ikonen vergangener Tage. Neben Harry und Georg Koch gehört auch Mario Basler zu den "Auserwählten", die in den nächsten Saison keinen neuen Vertrag bekommen werden.

Die finanziell klammen Lauterer trennen sich von teuren Ikonen vergangener Tage. Neben Harry und Georg Koch gehört auch Mario Basler zu den "Auserwählten", die in den nächsten Saison keinen neuen Vertrag bekommen werden.

Dies teilte der Club am Dienstag nach einem Gespräch von Vorstandschef René C. Jäggi und Chefcoach Erik Gerets mit dem Berater des Trios, Roger Wittmann, mit. Dagegen soll Dimitrios Grammozis, dessen Kontrakt ebenfalls ausläuft, weiter an den FCK gebunden werden.

Wird Mario Basler in Katar glücklich?

Basler will nicht in Kaiserslautern bleiben

Jäggi und Gerets teilten zudem mit, dass sie Basler, von 1987 bis 1989 sowie seit 1999 für die Lauterer tätig, ebenso wie Harry Koch, ein Abschiedsspiel angeboten haben. Außerdem sei dem 34-jährigen Basler angeboten worden, nach Ablauf seines Arbeitsvertrages in den erweiterten FCK-Mitarbeiterstab integriert zu werden. Dieses Angebot sei vom berüchtigten "Sprachrohr" der Liga jedoch abgelehnt worden.

In Katar "etwas aufbauen"

Den 30-fachen Nationalspieler zieht es in die Wüste. Basler will in Katar "noch ein bis zwei Jahre aktiv bleiben. In Kaiserslautern war das ja leider nicht mehr möglich", erklärte er in der "Bild"-Zeitung. Im Fußball-Niemandsland erwarte Basler ein mit zwei Millionen Euro dotierter Jahresvertrag, schätzt das Blatt. Und Basler hat noch Pläne. Geht es nach dem Altstar, werden ihm noch weitere, ausgediente Bundesliga-Profis in den Wüstenstaat folgen. Er wolle in Katar etwas aufbauen. "2006 sind in Katar die Asienspiele. Deshalb wollen die bis dahin den Fußball pushen, holen für ihre zehn Klubs in Doha zehn Stars", erklärte Basler. Neben seiner Spielertätigkeit wird der Ex-Nationalspieler auch als Jugendtrainer arbeiten.

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