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Werder Bremen: CAS hebt Strafe gegen Pizarro auf

Der Internationale Sportgerichtshof in Lausanne hat eine Strafe des peruanischen Fußball-Verbandes gegen Claudio Pizarro aufgehoben. Der Bremer Torjäger war beschuldigt worden, mit anderen Spielern im November 2007 in einem Hotel eine wilde Party gefeiert zu haben.

Stürmer Claudio Pizarro vom Fußball-Bundesligisten Werder Bremen hat vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne einen Sieg gegen den peruanischen Fußballverband (PFF) errungen. Der CAS annullierte eine Strafe von 10.000 Dollar und dreimonatiger Sperre, die der PFF gegen Pizarro wegen angeblichen Fehlverhaltens in einem Hotel vor 18 Monaten ausgesprochen hatte.

Laut Cas gäbe es keinerlei Beweis für Verfehlungen des Werder-Stürmers. Er war beschuldigt worden, mit weiteren Spielern im November 2007 nach einem 1:1 in einem WM-Qualifikationsspiel gegen Brasilien in einem Hotel über die Strenge geschlagen zu haben. Ursprünglich war Pizarro deswegen sogar zu einer Sperre von 18 Monaten und 80.000 Dollar verurteilt worden, die nach einem ersten Einspruch reduziert wurde. "Die von der PFF vorgelegten Anschuldigungen gegen Pizarro werden nicht durch konkrete Beweise gestützt", begründete der Cas seine Entscheidung.

Das Urteil wird jedoch vorerst keine Auswirkungen auf Pizarros ruhende Nationalmannschaftskarriere haben. "Ich würde gern wieder für mein Land spielen, aber unter den jetzt handelnden Personen, diesem Verbandspräsidenten und diesem Nationaltrainer, wird das nicht möglich sein. Mein Vertrauen in sie ist zerstört. Mein Trainer wusste immer, dass ich damals nicht dabei war und hat sich nicht für mich eingesetzt", sagte der 30-Jährige.

SID / SID

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