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Philipp Lahm: "Mein Leben gehört mir"

Philipp Lahm hat in einem Beitrag für die "Zeit" seinen Rücktritt aus der Nationalelf begründet. Er schreibt, dass er sich nicht "vom Leistungssport treiben lassen" wolle.

Philipp Lahm: "Wir Sportler befinden uns in einer ständigen Abhängigkeit von Zufällen, (...) manches ist einfach auch Glück."

Philipp Lahm: "Wir Sportler befinden uns in einer ständigen Abhängigkeit von Zufällen, (...) manches ist einfach auch Glück."

Philipp Lahm hat bereits im Herbst 2013 beschlossen, nach #link;http://www.stern.de/sport/fussball/wm-2014/news/philipp-lahm-nach-ruecktritt-ab-sofort-bin-ich-fan-der-nationalmannschaft-2125136.html;der Weltmeisterschaft in Brasilien als Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft# aufzuhören. Das schreibt der Münchner in einem Gastbeitrag der "Zeit" etwas mehr als eine Woche nach seinem überraschenden Rücktritt aus der DFB-Auswahl.

Er wolle sich nicht "vom Leistungssport treiben lassen", erklärt der 30-Jährige. "Mein Leben gehört mir." Das verlorene Finale in der Champions League vor zwei Jahren mit dem FC Bayern München gegen den FC Chelsea sei ein Wendepunkt in seiner Karriere gewesen. Er habe eines seiner besten Spiele gemacht, aber es habe trotzdem nicht gereicht. "Wir Sportler befinden uns in einer ständigen Abhängigkeit von Zufällen, von Dingen, die wir nicht beeinflussen können - manches ist einfach auch Glück." Der Champions-League-Triumph im Folgejahr bestärkte ihn darin, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, "das heißt: Entscheidungen treffen, bevor sie mich einholen".

Vom Weltmeister-Titel sei seine Entscheidung aber nicht abhängig gewesen, schreibt Lahm. Man solle aufhören, wenn es am schönsten ist, schreibt Lahm. "Aber ich wäre auch zurückgetreten, wenn wir ohne diesen Triumph nach Hause gefahren wären." Jetzt wolle er sich nur noch auf seine Führungsrolle als Bayern-Kapitän konzentrieren.

tis / DPA
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