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WM-Qualifikation: Schweinsteiger und Götze zurück im Nationalteam

Gegen Österreich und Färöer kann die DFB-Elf schon fast das WM-Ticket lösen. Die Bayern-Stars Schweinsteiger und Götze sind zurück im Kader. Neue Chancen gibt's für Max Kruse und Sidney Sam.

Bundestrainer Joachim Löw plant für die womöglich vorentscheidenden WM-Qualifikationsspiele gegen Österreich und die Färöer mit dem angeschlagenen Bastian Schweinsteiger. Zum 24 Spieler umfassenden Kader der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für die Partien am 6. September in München sowie vier Tage später in Torshavn zählen neben Schweinsteiger auch wieder dessen Bayern-Kollegen Mario Götze und Toni Kroos. Das Münchner Trio hatte beim 3:3 im ersten Länderspiel der WM-Saison gegen Paraguay in Kaiserslautern gefehlt.

Der Bundestrainer nominierte am Freitag außerdem den Gladbacher Max Kruse und den Leverkusener Sidney Sam, die im Sommer in der Nationalelf debütiert hatten. "Beide haben sich bei der USA-Reise als gute Alternativen für unsere Offensive präsentiert", begründete Löw. Im Aufgebot fehlen die verletzten Ilkay Gündogan (Borussia Dortmund), Lukas Podolski (FC Arsenal) und Marcell Jansen (Hamburger SV). Als dritter Torwart neben Manuel Neuer und René Adler wurde für den Doppelspieltag Ron-Robert Zieler von Hannover 96 eingeladen.

Lahm und Schweinsteiger vor 100. Länderspiel

Angeführt wird das Aufgebot von Kapitän Philipp Lahm, der in seiner Heimatstadt München gegen Österreich sein 100. Länderspiel bestreiten könnte. Auch Vize-Kapitän Schweinsteiger, der allerdings noch an einer Blessur am rechten Sprunggelenk laboriert, würde bei Einsätzen in beiden Partien auf 100 Länderspiele kommen.

Bei fünf Punkten Vorsprung auf die Verfolger Österreich, Schweden und Irland könnte die deutsche Mannschaft womöglich schon vor dem letzten Doppelspieltag im Oktober das Ticket für die WM 2014 in Brasilien lösen. "Wir werden uns nun total fokussieren auf die beiden Spiele gegen Österreich und die Färöer. Es ist unser klares Ziel, mit zwei Siegen einen weiteren Schritt dorthin zu machen", erklärte Löw.

dho/DPA / DPA

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