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Vorschau: Holen die Florettfechter das erste Gold?

Zwei deutsche Florettfechter greifen heute bei den Olympischen Spielen in Athen nach einer Medaille. Für Ralf Bißdorf wäre eine Steigerung gegenüber Sydney das Größte - dort gewann der Heidenheimer Olympia-Silber. Als Weltmeister gehört auch Peter Joppich zu den Top-Favoriten.

Auch Schwimm-Weltmeisterin Antje Buschschulte gilt im Finale über 100 m Rücken als Medaillenanwärterin. Ihr einziges großes Duell in Athen bestreiten die Schwimmstars Ian Thorpe und Michael Phelps über 200 m Freistil. Am dritten Wettkampftag fallen 14 Entscheidungen.

Olympia-Wetter

Starke Winde und für die Jahreszeit «kühle» Temperaturen zwischen 21 und 29 Grad Celsius herrschen heute (Montag) in der Olympia-Stadt Athen. Die Ruder-Wettbewerbe wurden deshalb bereits abgesagt. Im Raum der Anlage bei Shinias wehen sehr starke Winde mit Böen bis Stärke 8. Ähnlich heftig ist der Wind entlang der Südküste Athens. Die Segel-Regatten werden dadurch behindert. Das Nationale Wetteramt Griechenlands (EMY) rechnet mit einem Nachlassen des Windes erst am Mittwoch.

Medaillenchancen

Fechten: Zwei deutsche Florettfechter greifen nach einer Medaille. Für Ralf Bißdorf wäre eine Steigerung gegenüber Sydney das Größte - dort gewann der Heidenheimer Olympia-Silber. Als Weltmeister gehört auch Peter Joppich (Koblenz) zu den Top-Favoriten.

Judo

: Für Yvonne Bönisch ist alles drin. In der Klasse bis 57 Kilo gehört die WM-Zweite von 2003 aus Potsdam zum Favoritenkreis.

Schießen

: Susanne Kiermayer geht als aussichtsreiche Außenseiterin in den Wurfscheiben-Wettkampf Trap. Vor acht Jahren gewann sie Olympia-Silber im Doppeltrap. Im Training überzeugte sie zuletzt auf der Athener Olympia-Anlage mit etlichen Super-Serien.

Schwimmen

: Wenn Antje Buschschulte (Magdeburg) auch das Halbfinale überstanden hat, gilt die Weltmeisterin über 100 m Rücken als Medaillenanwärterin. Der Wuppertalerin Sarah Poewe werden bei einer Finalteilnahme über 100 m Brust Außenseiterchancen eingeräumt.

Wasserspringen

: Die Europameisterinnen Annett Gamm aus Dresden und Nora Subschinski aus Berlin können im Turm- Synchronspringen nur mit einer fehlerfreien Serie um die Medaillen mitkämpfen. Als WM-Dritte haben Andreas Wels aus Halle/Saale und der Leipziger Tobias Schellenberg vom 3-m-Brett berechtigte Aussichten.

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