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Olympia: Medaillengewinner wegen Dopings überführt

Jetzt hat es einen zweifachen Medaillengewinner erwischt: Der nordkoreanische Sportschütze Kim Jong Su brauchte einen Betablocker für eine ruhige Hand und muss seine Medaillen wieder abgeben.

Kim Jong-Su aus Nordkorea wurde der Einnahme des verbotenen Betablockers Propranolol überführt und ist nachträglich disqualifiziert worden. Der Schütze müsse seine Silbermedaille aus dem Wettbewerb mit der Freien Pistole sowie das Luftpistolen-Bronze zurückgeben, teilte IOC- Sprecherin Giselle Davies am Freitag in Peking mit. Es sei davon auszugehen, dass der 31-Jährige das Mittel "absichtlich eingenommen" habe, sagte Arne Ljungqvist, Vorsitzender der Medizinischen Kommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).

Propranolol ist für Schützen und Bogenschützen hilfreich, da es Zittern verhindert. Nach der Disqualifikation von Kim Jong-Su geht Bronze in der Luftpistolen-Konkurrenz an bisherigen Vierten Jason aus den USA Turner. Auch im Wettkampf mit der Freien Pistole rücken die hinter dem Nordkoreaner platzierten Athleten auf. Silber erhält nun der Chinese Tan Zongliang, Bronze wird an den zuvor viertplatzierten Russen Wladimir Isakow.

Die Bodenturnerin Thi Ngan Thuong Do aus Vietnam wurde nach IOC- Angaben positiv auf das Diuretikum Furosemid getestet. Sie sei wahrscheinlich falsch informiert worden, sagte Ljungvist. Nach der spanischen Radsportlerin Maria Isabel Moreno und dem taiwanesischen Baseball-Spieler Chang Tai-shan waren es die Dopingfälle drei und vier bei den Olympischen in Peking.

DPA / DPA

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