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Basketball: DBB-Auswahl besiegt Lettland

Die deutschen Basketballer haben nach der Niederlage gegen die Serben einen weiteren Rückschlag nur knapp verhindert. Beim 81:80-Sieg gegen die bereits ausgeschiedenen Letten war es einzig die gute Moral, die am Ende den Erfolg brachte, aber nicht unbedingt Anlass zur Hoffnung für die nächsten Aufgaben gibt.

Lettland war nach vier Niederlagen bei der EM in Litauen in der Gruppenphase bereits ausgeschieden, hatte sich aber jeweils teuer verkauft. Dies bekam auch die deutsche Mannschaft zu spüren, die sich beim knappen 81:80-Sieg schwer tat und am Ende nur dank wilder Dreier gewann.

Tibor Pleiß, Robin Benzing, Heiko Schaffartzik, Chris Kaman und Dirk Nowitzki (alle elf Punkte) waren auf deutscher Seite die erfolgreichsten Werfer, während bei den NBA-Legionären lediglich Kaman mit zudem sieben Rebounds ansatzweise überzeugen konnte. Dirk Nowitzi erwischte einen gebrauchten Tag, traf nur drei seiner neun Würfe.

Bei den Letten waren Rihards Kuksiks (27), Rolands Freimanis (13) und Davis Bertans (15) die besten Werfer und fast hätte es auch zum ersten Sieg gereicht, wenn nicht Schaffartzik in den letzten 19 Sekunden zwei wilde Dreier getroffen hätte.

Spanien, Litauen und die Türken

Die DBB-Auswahl hatte die Zwischenrunde bereits erreicht, während die Letten nach vier ordentlichen Spielen ohne Sieg bereits auf gepackten Koffern saßen. Dennoch hatte das Team von Trainer Ainars Bagatskis bisher überzeugen können und wollte sich natürlich nicht ohne wenigstens einen Erfolg aus dem Turnier verabschieden.

Die Truppe von Dirk Bauermann durfte sich zwar über den Einzug in die Zwischenrunde freuen, doch die Niederlage gegen die Serben hatte geschmerzt. Denn so ging man ohne Punkt in die nächste Runde, in der man neben Frankreich und Serbien auch Topfavorit Spanien, Gastgeber Litauen und Vize-Weltmeister Türkei vor die Brust gesetzt bekam.

Das letzte Gruppenspiel verkam so zu einem Vergleich ohne wirklichen Wert, dennoch wollte man sich auf deutscher Seite mit einem Erfolg pushen, um die Mission Impossible in der Zwischenrunde mit breiter Brust angehen zu können. Und im Vergleich zum Spiel gegen die Serben begann die DBB-Auswahl gut.

Guter Start der Deutschen

Zunächst ging es nur über Chris Kaman und Dirk Nowitzki, die die ersten neun Punkte machten und für eine schnelle 13:3-Führung sorgten. Lettland kam überhaupt nicht ins Match, schoss zehn Fahrkarten aus dem Feld und konnte nach 4:45 gespielten Minuten einzig durch zwei verwandelte Freiwürfe auf sich aufmerksam machen.

Bagatskis wollte sich den Auftritt seines viel zu nervös agierenden Teams nicht länger mit ansehen, nahm die Auszeit und sorgte damit auch gleich für die Wende. Denn während das Niveau schon vorher kaum vorhanden war, ließen die Deutschen nun auch den Schlendrian Einzug erhalten und bekamen kein Bein mehr auf den Boden. Nowitzki konnte bei sieben Versuchen keinen weiteren Punkt mehr beisteuern und die Letten trafen plötzlich auch wieder von jenseits der Linie.

Letten kommen ran

Über 15:14 für die DBB-Auswahl nach Ende des ersten Viertels wechselte die Führung nun ständig, und die Quoten beider Teams pendelten sich bei knapp über 30 Prozent aus dem Feld ein. Die Letten hatten in Rihards Kuksiks (9) und Rolands Freimanis (11) ihre besten Werfer, auf deutscher Seite war es Kaman, der mit seinen neun Punkten und vier Rebounds noch eine ansatzweise ordentliche Form erreichte. Tibor Pleiß sorgte dann mit einem Drei-Punkte-Spiel für das 33:33 zur Halbzeit.

Auf deutscher Seite konnte man nicht zufrieden sein. Die Leistung in der Defensive und die schwache Wurfquote machten nicht unbedingt Mut für die bevorstehenden Aufgaben, die sicherlich nicht einfacher werden im Hinblick auf die kommenden Gegner. Und zunächst war keine Besserung zu sehen, Steffen Hamann musste sich zwei schnelle Fouls notieren, da er Freimanis jeweils nicht besser verteidigen konnte und zudem holten sich die kleinen Letten auch die Offensiv-Rebounds.

Dank Benzing und Nowitzki, die ihre Würfe von außen trafen, erspielten sich die Deutschen - bei knapp über drei Minuten auf der Uhr im dritten Abschnitt - dann aber doch ein kleines Polster von sieben Punkten (49:42). Mit viele kleinen Unkonzentriertheiten verschenkte man aber die Vorentscheidung und auf Seiten der Letten ließ eine immer noch schlimme Trefferquote einen erneuten Ausgleich nicht zu (56:48).

Schaffartzik trifft die Dreier

Der letzte Biss fehlte und ohne Kaman und Nowitzki, die beide eine Pause bekamen, kämpften sich die Letten zurück und beim Stand von 64:62 für Deutschland nahm Bauermann die Auszeit. Die sollte allerdings wirkungslos verpuffen, denn neben Kuksiks, der mittlerweile bei 22 Punkten angekommen war, lief auch Davis Bertans heiß.

Drei Minuten vor dem Ende führten die Letten mit 70:67 und die einzig spannende Frage war nun, wie die deutsche Mannschaft ohne NBA-Unterstützung reagieren würde. Und die Mannschaft bewies Moral, nachdem die Letten 19 Sekunden vor dem Ende bei vier Punkten in Front schon als die sicheren Sieger gefeiert wurden.

Es war Schaffartzik, der innerhalb von 19 Sekunden gleich zwei wilde Dreier traf und so den Rückstand von vier Punkten noch zu drehen vermochte. Zu den elf Punkten kamen auch noch zehn Assists und drei Rebounds. Am Ende gewann die DBB-Auswahl mit 81:80 und Bundestrainer Bauermann zeigte sich zufrieden ob der guten Moral. Für die kommenden Aufgaben in der Zwischenrunde wird aber das allein nicht reichen, um das Wunder noch zu schaffen, das Viertelfinale zu errreichen. 

Gunnar Beuth

sportal.de / sportal

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(