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Biathlon: Kati Wilhelm ist Weltcup-Spitzenreiterin

Zwei Scheiben hat sie verfehlt und eigentlich wurde sie auch nur Zweite. Aber Kati Wilhelm ist trotzdem ganz vorne. Denn die Olympiasiegerin aus Zella-Mehlis führt den Weltcup an. Nicht ganz so glatt lief es für Magdalena Neuner und die anderen Damen.

Olympiasiegerin Kati Wilhelm hat am Sonntag trotz einer läuferischen Glanzvorstellung im Verfolgungsrennen beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding ihren ersten Saisonsieg um 12,6 Sekunden verpasst. Allerdings übernahm sie die Führung im Gesamtweltcup mit nunmehr 349 Punkten von Martina Glagow (Mittenwald/339), für die es nur zum 15. Platz in der Tageswertung reichte.

Die Olympiasiegerin aus Zella-Mehlis verfehlte zwei Scheiben und nahm auf den letzten 2,5 Kilometern der seit dem zweiten Schießen führenden Norwegerin Solveig Rognstad noch 13 Sekunden ab. Den ersten Weltcup-Erfolg der makellos schießenden 25 Jahre alten Trondheimerin konnte sie aber nicht verhindern. Als Dritte lief mit 30,9 Sekunden Rückstand in Kaisa Mäkäräinen erneut eine Finnin auf Podest.

Schnellste Läuferin des Tages war Andrea Henkel (Großbreitenbach), die trotz vier Strafrunden vom neunten Startplatz auf den fünften Rang nach vorn stürmte. Den Platz auf dem «Treppchen» büßte sie durch zwei Strafrunden beim letzten Schießen eben so ein wie die dreimalige Weltmeisterin Magdalena Neuner. Die durch eine Erkältung geschwächte Wallgauerin führte bis dahin die Verfolgergruppe an, verfehlte dann aber drei Scheiben und fiel auf Platz 17 zurück.

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