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Doping-Affäre: Pechstein darf nicht bei Olympia starten

Nun hat sie es schwarz auf weiß: Claudia Pechstein darf definitiv nicht bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver antreten. Die Eisschnellläuferin ist wegen auffälliger Blutwerte für zwei Jahre gesperrt - daran wollte auch das Schweizer Bundesgericht nichts ändern.

Claudia Pechstein darf bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver endgültig nicht starten. Das Schweizer Bundesgericht lehnte am Dienstag einen entsprechenden Eilantrag der Pechstein-Anwälte auf eine Aussetzung ihrer Zwei-Jahres-Sperre wegen erhöhter Blutwerte ab. Die Richter begründeten ihre Entscheidung damit, dass für die fünfmalige Olympiasiegerin auch im Hauptsache- Verfahren kaum Chancen auf Erfolg bestünden. Damit ist es fraglich, ob überhaupt noch ein Hauptsacheverfahren in der Schweiz stattfindet.

"Wir müssen diese Entscheidung zur Kenntnis nehmen. Das ist überaus bedauerlich für Claudia Pechstein", erklärte Gerd Heinze, der Präsident der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft zu dem Richterspruch. Er fügte jedoch hinzu: "Aber das ganze Kapitel ist noch nicht zu Ende. Wir haben weiterhin große Probleme mit dieser Art der Rechtsprechung." Er bleibe "persönlich an Claudias Seite. Aber Fakt ist, dass ihre sportliche Zielsetzung für diese Saison endgültig zerstört ist."

Pechsteins Anwälte wollen sich nun auf das Revisionsverfahren zur Wiederaufnahme des Verfahrens am Internationalen Sportgerichtshof (CAS) konzentrieren. Der CAS hatte am 25. November die Zwei-Jahres-Sperre des Eislauf-Weltverbandes bestätigt. Im Berufungsverfahren vor dem Schweizer Bundesgericht konnten Pechstein und ihre Anwälte nur noch Verfahrensfehler des CAS reklamieren.

DPA / DPA

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