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Handball-EM: DHB-Team scheitert in letzter Sekunde

Der Traum ist aus: Ein Siebenmeter-Tor drei Sekunden vor Schluss hat die Hoffnungen der deutschen Handballer auf den zweiten EM-Titel nach 2004 zerstört. Mit 25:26 unterlag der Weltmeister Dänemark. Im Spiel um Bronze geht es jetzt gegen Frankreich.

Lars Christiansen verwandelte am Samstag in Lillehammer im Halbfinale kurz vor Abpfiff den Strafwurf und besiegelte damit die 25:26 (13:10)-Niederlage des Weltmeisters. Trotz eines Kraftaktes und einer überragenden Leistung von Torhüter Johannes Bitter verpasste die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) damit das dritte EM-Endspiel nach 2002 und 2004. "Am Ende war die Niederlage gerechtfertigt, aber es tut trotzdem weh", sagte Bitter.

Im Spiel um Platz drei trifft der Olympia-Zweite nun an diesem Sonntag (13.30 Uhr) auf den entthronten Titelverteidiger Frankreich, der zuvor mit 23:24 (9:11) gegen Olympiasieger Kroatien verloren hatte. "Wir werden nun alles versuchen, um gegen die Franzosen zu bestehen. Bronze ist ja auch was", sagte Kapitän Markus Baur. Anschließend bestreiten Dänemark und Kroatien das Endspiel. Vor 6012 Zuschauern warf Florian Kehrmann (Lemgo/6) die meisten Tore für die DHB-Auswahl.

Niederlagen gehören dazu

Trotz der Strapazen von der langen Anreise ließ sich Bundestrainer Heiner Brand jedoch nicht von seiner Zuversicht abbringen, dass seine Mannschaft die Erfolgsserie gegen Dänemark fortsetzt. Denn bereits auf dem Weg in die EM-Endspiele 2002 und 2004 waren die Skandinavier der unterlegen Halbfinal-Widersacher. Nach dem verlorenen Handball- Krimi stellte Brand fest: "Niederlagen gehören auch dazu, damit muss man umgehen. Wir werden noch einmal alles tun, um ein vernünftiges Spiel hinzulegen."

Wegen der langen Anreise hatte der Weltmeister am Freitagabend auf das Training und so auf die Möglichkeit verzichtet, Nachrücker Frank von Behren noch einmal auch spielerisch in die Truppe zu integrieren. "Das Training wäre nicht sinnvoll gewesen. Er war ja beim Supercup dabei und kennt die Abläufe", sagte Brand und vertraute dem Mindener von Beginn an, "wenn er nicht topfit wäre, würde er das mit Kampfgeist wettmachen."

Kehrmann und Zeitz mussten verletzt aufgegen

Doch von Behren präsentierte sich von der ersten Minute an hellwach im Mittelblock, wo er den verletzten Abwehrchef Oliver Roggisch sehr gut vertrat. Der Kreisläufer von den Rhein-Neckar Löwen musste wegen eines Muskelfaserrisses in der rechten Wade auf der Tribüne sitzen und konnte seine Kollegen nur durch Anfeuern unterstützen. Von dort aus musste er mit ansehen, wie die deutsche Mannschaft bange Minuten zu überstehen hatte. Kehrmann musste wegen muskulärer Probleme im Oberschenkel lange behandelt werden, Christian Zeitz hatte nach einem rüden Foul Probleme mit dem Rücken.

In dem schon traditionell von den Deckungsreihen bestimmten Spiel hatte der Weltmeister zunächst trotzdem das Nachsehen. Nach ausgeglichenem Beginn geriet die deutsche Mannschaft mit 5:7 (18.) ins Hintertreffen. Als dann nach einer Auszeit der junge Michael Kraus für Kapitän Baur (beide Lemgo) die Spielregie übernahm, zog mehr Dynamik ins Spiel der DHB-Auswahl ein. Mit sieben Treffern hintereinander schien das Brand-Team die Partie zu seinen Gunsten drehen zu können und enteilte auf 12:7 (28.), auch weil der Hamburger Schlussmann Bitter in dieser Phase seinen Kasten förmlich vernagelte und kein Gegentor zuließ. "Bei der 12:7-Führung haben wir etwas den Faden verloren. Wir hätten disziplinierter weiterspielen müssen", sagte Brand.

Deutschen ging die Puste aus

Angetrieben von ihren zahlreichen und lautstarken Anhängern starteten die Dänen im zweiten Durchgang eine Aufholjagd. Der deutsche 13:10-Pausenvorsprung war schnell aufgebraucht und mit dem starken Torhüter Kasper Hvidt als Rückhalt ging Dänemark mit 17:16 (41.) in Führung. "In der zweiten Halbzeit hatten wir Schwierigkeiten, Tore zu erzielen", sagte der Bundestrainer. Im weiteren Verlauf machte sich der Substanzverlust im deutschen Team im siebten Spiel in zehn Tagen bemerkbar. Unter Aufbietung der letzten Reserven hielt die DHB-Auswahl nach eigener 21:20-Führung (50.) die Partie bis zum Ende offen. Doch es reichte nicht ganz.

Martin Kloth/DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(