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Mehr Sport Rugby-WM - Australien setzt sich gegen Südafrika durch


In einem Spiel zweier WM-Favoriten die bereits im Viertelfinale aufeinander trafen, setzte sich Australien beim Rugby World Cup in Neuseeland etwas glücklich mit 11:9 gegen Titelverteidiger Südafrika durch.

Australien hat beim Rugby World Cup in Neuseeland das Halbfinale erreicht. Im Viertelfinale in Wellington besiegten die Wallabies Titelverteidiger Südafrika mit 11:9.

Die Springboks waren zwar über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, machten sich aber immer wieder gute Angriffchancen durch leichte Ballverluste zunichte. Es war der vierte Sieg Australiens in Folge gegen Südafrika.

Südafrika dominiert, aber verliert

Der knappe Sieg Australiens stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Südafrika war von Beginn an und eigentlich über die kompletten 80 Minuten das dominante Team, schaffte es aber nicht, diese Überlegenheit auch in Punkt umzumünzen.

Am Ende standen nur drei erfolgreiche Straftritte und Dropkicks von Morné Steyn auf der Habenseite. Viel zu wenig für den Aufwand, den die Springboks betrieben hatten. Australiens Punkte erzielten Kapitän James Harwill mit einem Versuch sowie zwei Straftritts durch James O'Connor.

Australien legt den ersten und einzigen Versuch

Südafrika begann die Partie mit enormem Druck, doch die ersten Punkte erzielte überraschend Australien, durch Harwills Versuch (11. Minute), Glück im Unglück für Südafrika, dass O'Connor die Erhöhrung verpasste. Obwohl die Springboks weiter den Gegner beherrschten, gehörten die nächsten Punkte erneut Australien: O'Connor erhöhte in der 17. Minute per Strafkick auf 8:0.

Kurz vor dem Pausenpfiff konnte Morné Steyn für Südafrika noch verkürzen, doch die Nummer 10 Südafrikas hätte sein Team mit zwei verpassten Kicks zuvor bereits in eine bessere Position bringen können.

Im zweiten Durchgang war es dann zunächst Steyn, der sein Team zunächst durch einen Straftritt (55.) heranbrachte und schließlich per Dropkick (60.) sogar in Führung brachte. Glück hatten die Wallabies zudem, dass einem Versuch Pat Lambies in der 46. Minute der Anerkennung versagt blieb.

Fehler sorgt für Springboks-Niederlage

Mit der Führung im Rücken und der Dominanz auf dem Feld sah es nun so aus, als wenn Südafrika auf die Siegerstraße eingebogen wäre, doch immer wieder waren es leichte Fehler der Springboks, die den Gegner wieder ins Spiel zurückbrachten oder Straftritte ermöglichten.

Wie in der 71. Minute: Danie Russouw hebelte Radike Samo in der Gasse aus, obwohl sich dieser noch in der Luft befunden hatte und es gab folgerichtig Straftritt für Australien. Diesen verwandelte O'Connor sicher und die Wallabies-Defensive brachte die knappe Führung über die Zeit.

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