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Mirinda Carfrae Ironman-Weltmeisterin absolviert virtuellen Triathlon – dann fällt ihr Mann über das Stromkabel

Mirinda Carfrae und Tim O'Donnell mit Tochter Isabelle
Die Triathleten Mirinda Carfrae und Tim O'Donnell mit Tochter Isabelle, aufgenommen im September 2018
© Talbot Cox/ / Picture Alliance
Auch für Profisportler stellt die Corona-Krise eine enorme Herausforderung dar. Die dreifache Ironman-Weltmeisterin Mirinda Carfrae absolviert zu Hause einen virtuellen Ironman. Bis der Mann der Australierin über das Stromkabel stolpert und den Stecker zieht.

Das Coronavirus verdonnert die Menschen dazu, in ihren eigenen vier Wänden zu bleiben. Das gilt auch für Leistungssportler. Deshalb trainieren viele Athleten zu Hause. Auch die australische Top-Triathletin Mirinda Carfrae. Die 39-Jährige, die drei Mal den Ironman Hawaii gewann, absolvierte in ihrer Wahlheimat, dem US-Bundesstaat Colorado, kürzlich das erste virtuelle Ironman Pro-Challenge-Frauenrennen.

Noch während das Rennen lief, betrat ihr Ehemann Tim O'Donnell, selbst erfolgreicher Triathlonprofi, den Trainingsraum. Eigentlich wollte er seine Frau motivieren. "Er beschloss, meine Trophäen als Ansporn mitzubringen", erklärte die Sportlerin in ihrer Instagram-Story. Damit sie die Trophäen besser sehen konnte, bat sie ihn darum, sich hinter sie und das Bike zu stellen. O'Donnell lief also einen Bogen um sie herum. Dabei übersah er das Stromkabel, das an ihr Fahrrad angeschlossen war, stolperte darüber und kappte die Verbindung. "Was für ein Idiot!". Es werde wohl noch ein paar Tage dauern, bis sie ihrem Mann verziehen hätte, schrieb sie dann später, versehen mit einem lachenden Smiley.

Facebook live: Carfrae lag auf Platz zwei

Dabei lag die Triathletin bis zum unfreiwilligen Stromausfall auf dem zweiten Platz. Wie die "Huffpost.com" berichtete, trat sie auf der Radstrecke, die live auf Facebook übertragen wurde, gegen drei andere internationale Top-Triathletinnen an.

Obwohl sie nach dem Missgeschick weiterhin eifrig in die Pedale trat und das Rennen beendete, konnten ihre Ergebnisse nur als "inoffiziell" gewertet werden. Für das Rennen ihres Mannes am kommenden Wochenende gelobte sie, keine Rache zu üben: "Tim fährt nächstes Wochenende, und ich werde ihm nicht den Stecker ziehen", sagte sie.

Einen Tag nach dem Missgeschick postete die Triathletin erneut ein Foto von sich auf ihrem Rad. Dazu schrieb sie. "Ich werde dieses virtuelle Radfahren noch einmal versuchen." In den Kommentaren raten ihr die Fans: "Stell diesmal aber sicher, dass Tim weg bleibt!." 

Quellen:Instagram, "huffpost.com"

jek

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