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NBA: Boston Celtics siegen nach 27 Punkten Rückstand

Mit 27 Punkten Rückstand sahen die Boston Celtics gegen die Orlando Magic lange Zeit wie die sicheren Verlierer aus, doch am Ende feierten sie einen 91:83-Triumph. Derweil behaupteten die Los Angeles Clippers mit einem Erfolg über die Memphis Grizzlies den ersten Platz vor den Lakers.

Die Boston Celtics (8:9 Siege) haben in der NBA ein Riesen-Comeback gefeiert. Gegen Orlando Magic (12:6) lagen die Celtics bereits mit 27 Punkten in Rückstand, feierten am Ende aber einen Sieg mit acht Zählern Vorsprung: Boston gewann in Orlando mit 91:83.

Im Schlussviertel gelangen der Magic gerade einmal acht Punkte, während Boston mit 27 Zählern den Erfolg sicherte. Paul Pierce steuerte 24 Punkte und zehn Assists zum Erfolg der Celtics bei.

Orlando schnell deutlich in Führung

Zu Beginn der Partie sah es so aus, als sollte sich Orlando für die Niederlage mit 31 Punkten früher in der Woche revanchieren können, doch das Team aus Florida schaffte es nicht, seinen Vorsprung von 27 Punkten aus dem zweiten Viertel nach Hause zu bringen. Der Kompletteinbruch zum Schluss machte der Magic einen Strich durch die Rechnung.

"Jeder war großartig", zeigte sich Pierce laut espn.com nach dem Spiel begeistert. "Das Team hat sich entschieden, aufzustehen und zu kämpfen." Deutlich weniger begeistert war natürlich Magic-Center Dwight Howard, der sein Team mit 16 Punkten und 16 Rebounds anführte.

"Wir dachten, es würde leicht werden nach den beiden ersten Vierteln. Wir dürfen so etwas einfach nicht zulassen. Wir müssen etwas ändern. Wir müssen ändern, was wir machen und die Jungs müssen ihre Rolle kennen und sie auch ausüben", sagte Howard.

Clippers weiter vor den Lakers

Die Los Angeles Clippers (10:6 Siege) haben ihren ersten Platz in der Pacific Division mit einem 98:91-Sieg über die Memphis Grizzlies (10:8) verteidigt. Für die Grizzlies war es die zweite Niederlage in Folge, nachdem sie zuvor sieben Spiele in Serie gewonnen hatten. Blake Griffin mit 20 Punkten sowie Chris Paul mit 18 Zählern und sieben Assists waren die spielentscheidenden Leute bei den Clippers.

Rudy Gay sah die Gründe für die Niederlage weniger in der guten Defensive der Clippers als beim schwachen Offensivspiel seiner Grizzlies. "Nichts davon war ihre Defensive", war Gay sichtlich angefressen. "Das war nur unsere Schuld. Ok, sie haben einige große Spieler, die Würfe beeinflussen können. Aber zum Großteil haben wir gute Würfe bekommen und haben sie einfach nicht verwandelt."

sportal.de / sportal

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