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NBA: Dallas sichert sich Heimrecht für Playoffs

Mit einem Dirk Nowitzki in Galaform haben sich die Dallas Mavericks in der NBA den Titel in der Southwest Division und das Heimrecht für die erste Playoff-Runde gesichert. Nowitzki erteilte unterdessen Wechselgerüchten eine Absage.

Einen Tag nach dem 83:77-Sieg bei den Portland Trail Blazers, mit dem sich die "Mavs" zum dritten Mal nach 1987 und 2007 Platz eins in ihrer Gruppe holten, gewannen die Texaner am Samstag (Ortszeit) bei den Sacramento Kings mit 126:108. Nowitzki erzielte in beiden Partien phänomenale 79 Punkte - 40 gegen Portland, 39 gegen Sacramento. Dallas hat damit Platz vier im Westen sicher. Das bedeutet Heimrecht für die erste Playoff-Runde.

"Der Divisions-Titel ist großartig, aber wir wollen mehr. Es geht noch um zu viel, als dass wir uns nun ausruhen könnten", sagte Dallas' Coach Rick Carlisle. Sein Team befolgte die Aufforderung des Trainers und legte keine 24 Stunden nach dem wichtigen Sieg bei Angstgegner Portland in Sacramento souverän nach.

Nowitzki will Dallas nicht verlassen


Nowitzki hat derweil Wechselgerüchten erneut eine Absage erteilt. "Ich habe noch nicht mit (Clubbesitzer) Mark Cuban über das Thema gesprochen. Ich konzentriere mich jetzt zunächst auf die NBA-Saison und die anstehenden Playoffs", sagte Nowitzki.

Nowitzki hat bei den Texanern noch einen Vertrag bis zum Ende der kommenden Saison, könnte nach dieser Spielzeit aber über eine Vertrags-Option den Club verlassen. Doch dies hat der 31-Jährige nach eigenen Angaben nicht vor. Er plane nach wie vor nicht, die Ausstiegsoption zu ziehen, sagte Nowitzki der "Dallas Morning News".

Nowitzki trifft immer


Mit einer Bilanz von nun 53:27-Siegen übernahmen die "Mavs" wieder alleine den zweiten Platz in der Western Conference hinter Titelverteidiger Los Angeles Lakers, auch weil die Denver Nuggets (52:28) gegen die San Antonio Spurs mit 85:104 verloren. Gewinnen Nowitzki und Co. die beiden ausstehenden Partien bei den Los Angeles Clippers am Montag (Ortszeit) und zu Hause gegen die Spurs (Mittwoch) sind sie nicht mehr vom zweiten Rang zu verdrängen und hätten in den ersten beiden Playoff-Runden den Heimvorteil auf ihrer Seite.

"Das ist es, was wir wollen", sagte Nowitzki, der in Sacramento 37 seiner 39 Punkte in den ersten drei Vierteln erzielte. "Allerdings haben wir auch keine Angst, wenn es anders kommt. Wir haben in dieser Saison bewiesen, dass wir auch auswärts schwere Spiele gewinnen können", so der Würzburger, dem vor allem im dritten Abschnitt fast alles gelang. Egal ob aus der Nahdistanz oder der Ferne - Nowitzki traf immer und markierte in den dritten zwölf Minuten 22 Zähler.

Auch Jason Kidd in Höchstform


Zudem zeigte der 31-Jährige wieder einmal Nervenstärke an der Freiwurflinie und stellte mit 13 Treffern eine weiteren Club-Rekord auf. Mit 68 nacheinander verwandelten Freiwürfen verbesserte Nowitzki seine eigene fünf Jahre alte Bestmarke (60). Den letzten Freiwurf vergab der Dallas-Kapitän am 29. März gegen Denver.

In Sacramento lief neben Nowitzki auch Jason Kidd zur Höchstform auf. Der Routinier kam auf 11 Punkte, 13 Assists und 10 Rebounds und damit zu seinem zweiten Triple-Double der Saison. Insgesamt erreichte der 37 Jahre alte Spielmacher in seiner Karriere 105 Mal zweistellige Werte in drei Kategorien. "Jason ist unser Leader. Wenn er gut drauf ist, sind wir es auch", lobte Nowitzki. Jason Terry erzielte 25 Punkte, Caron Butler kam auf 15 Zähler für die "Mavs", die ihren dritten Erfolg in Serie feierten und Sacramento zum siebten Mal nacheinander besiegten.

"Der Sieg in Portland hat uns viel Selbstvertrauen gegeben", sagte Terry. Auch Nowitzki maß dem Triumph bei den Trail Blazers mehr Bedeutung bei als dem ungefährdeten Erfolg in Sacramento. "Wir hatten gegen sie zuvor dreimal verloren. Sie sind groß, kampfstark und ein richtig gutes Team. Definitiv ein Gegner, auf den man in den Playoffs nicht treffen will", meinte der deutsche Nationalspieler.

DPA / DPA

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