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NBA Draft - Lotterie und Selbstbedienungsladen


Wie funktioniert der NBA-Draft? Wer waren die Top-Picks? Welches Team durfte sich über ein unerwartetes Schnäppchen freuen? Und wieso geht NBA-Legende Larry Bird in Rente? Das erfahren Sie unter anderem im Basket Case!

Die letzten Spiele der Spielzeit 2012 sind gespielt, der Champion ist gekrönt und trotzdem ist die Saison noch nicht vorbei. Oder die nächste hat eben doch schon angefangen. Auf dem Parkett der großen Arenen tut sich allerdings nicht viel, dafür lauschen die Fans seit Tagen den Gerüchten aus den Management-Etagen der Franchises – und schauten gestern Abend gespannt nach Newark in New Jersey, wo der diesjährige NBA-Draft stattfand.

Außerdem wollen wir einen kurzen Blick auf sonstige Geschichten aus der Liga werfen – den arbeitslosen Larry Bird zum Beispiel, oder eben wie man einem Superstar zum Geburtstag gratuliert.

Das Prinzip Draft – Selbstbedienungsladen NCAA

Zunächst aber sei kurz das Prinzip des Drafts erklärt. Nach Abschluss der Collegesaison Anfang April haben Spieler, die mindestens ein komplettes Jahr am College verbracht haben, die Möglichkeit, sich zum Draft bereit zu erklären. Bei diesem geht es dann darum, dass sich jedes NBA-Team mit einigen jungen Spielern verstärken darf.

Die Reihenfolge, in der ausgewählt werden darf - es finden zwei Runden mit jeweils dreißig sogenannten Picks, einem pro Team pro Runde, statt - ergibt sich größtenteils aus der Platzierung der abgelaufenen Saison. So hätten Miami und Oklahoma als Finalteilnehmer die letzten beiden Picks gehabt, während den Charlotte Bobcats als dem eigentlich schlechtesten Team der Saison die erste Auswahl zugestanden hätte. Außerdem kann man jederzeit zukünftige Picks in Trades während der Saison einbeziehen - so landeten zum Beispiel die Cleveland Cavaliers mit einem Pick, den sie bei einem Tausch von den Los Angeles Clippers erhalten hatten, das große Los und gewannen im letzten Jahr die Lotterie.

Für alle nicht ausgewählten Spieler bleibt nach dem Draft nur die Hoffnung, dank eines findigen Agenten doch noch irgendwo auf Probe unterzukommen - oder eben doch den Umweg über eine der niedrigeren Ligen wie der D-League oder eben das Ausland zu gehen, um eines Tages noch in der NBA zu landen.

New Orleans schnappt sich den ersten Pick

Der Faktor Platzierung hilft manchmal aber eben auch nur theoretisch. Denn jedes der 14 Teams, das nicht in den Playoffs vertreten war, kommt in die sogenannte Lotterie, bei der von 1000 Bällen nacheinander vierzehn gezogen werden. Charlotte hatte zwar aufgrund der schlechtesten Sieg-Statistik die meisten Losnummern, doch am Ende sprang nur der zweite Pick heraus - den ersten erwischten die New Orleans Hornets.

Wobei natürlich wie so oft Verschwörungstheorien laut wurden, da das ganze Zeremoniell der Lotterie hinter verschlossenen Türen ausgetragen wird. New Orleans, der struktur- und finanzschwache Club der soeben von der NBA an einen neuen Eigentümer verkauft worden war? Charlotte der Verlierer? Der Club, bei dem Michael Jordan als Besitzer fungiert - und nicht unbedingt als bester Freund von Commissioner David Stern bekannt ist?

Draft Night – früher Spektakel, heute Business

Doch allen Theoretikern zum Trotz fand der Draft wie immer in einem gesitteten Umfeld statt - selbst Charlotte hatte sich aus allen Diskussionen heraus gehalten, die der NBA hätten missfallen können. Hatte es besonders in den neunziger Jahren eine Fülle von sehr auffälligen bis denkbar peinlichen Auftritten junger Spieler gegeben, nachdem sie ausgewählt worden waren - Jalen Rose, ein Mitglied der Fab Five vom College Michigan hat bis heute den Titel ''Schlechtester Anzug aller Zeiten'' für sich gepachtet - ist die Generation des neuen Jahrtausends sehr handzahm geworden.

Zumal ja bereits vorher fest stand, wer der erste Pick des Drafts sein würde. Und so warteten alle gespannt auf die diversen Tauschgeschäfte, bei denen viele Playoff-Teams normalerweise schwächeren Franchises ihre Altstars andrehen, um per höherem Draftpick vielleicht auf einen talentierten Youngster zu stoßen.

Doch es regte sich nichts, obwohl zum Beispiel Charlotte fieberhaft versuchte, seinen Pick an zweiter Stelle vor dem Draft zu einem soliden Veteranen werden zu lassen - niemand biss an. Schlussendlich wählten alle 10 Teams, die in der Lotterie die ersten zehn Plätze belegt hatten, auch an der ihnen zugewiesenen Stelle ihre Spieler – Trades nach dem Draft natürlich nicht ausgeschlossen.

Ladies and Gentlemen, die ersten fünf Picks!

Da wäre an Position eins Anthony Davis von der Universität Kentucky, der von den New Orleans Hornets ausgewählt wurde. Davis galt schon lange mit großem Abstand als das stärkste Talent in der Klasse von 2012, und untermauerte dies mit einer guten Vorstellung auf dem Weg zum College-Titel mit seinen Wildcats. Der Center mit der durchgezogenen Augenbraue hat in nur einem Jahr an der Universität gezeigt, dass er alle Optionen hat, ein ganz Großer zu werden.

Zumal der als Center und Power Forward einsetzbare Davis genau auf den Positionen spielt, auf denen es aufgrund der erforderlichen Länge nur wenige Spieler gibt, die direkt vom College oder gar der Highschool weg in die Liga einsteigen und Leistung zeigen können - Shaquille O'Neal, Dwight Howard und Andrew Bynum sind die letzten drei All-Star Center, die per Draft in die Liga kamen und zu Superstars wurden.

Davis hat seine Stärken bisher ganz klar in der Defensive und wird viel Arbeit in sein Spiel stecken müssen, um auch offensiv zu einer gefährlichen Waffe werden zu können. Doch die Anlagen dazu, wie zum Beispiel ein schon gut ausgeprägter Hookshot, sind sicher vorhanden. Körperlich wird Davis allerdings ob der ihm drohenden Gegenspieler in der NBA einiges an Muskelmasse zulegen müssen, um weiterhin mit beeindruckenden Zahlen wie den 4,7 Blocks pro Spiel aus seiner College-Saison aufwarten zu können. Helfen dürften ihm dabei 2,31 Meter Armspannweite - der Topwert unter den Rookies der nächsten Saison.

Ob Davis nun tatsächlich der Heilsbringer in Louisiana oder eben doch nur ein talentierter, solider NBA-Spieler wird, vermag niemand zu sagen. Aber wenn jemand aus dem diesjährigen Jahrgang das Zeug dazu hat, bei einem Club das Zeitalter des Gewinnens einzuläuten, dann der sympathische 19-Jährige.

Jordan findet sein Ebenbild – zumindest charakterlich

Ob das der erst 18-jährige Small Forward Michael Kidd-Gilchrist bei den Charlotte Hornets ebenfalls kann, bleibt abzuwarten. Viel war vorher gemunkelt worden. Die Bobcats wollten angeblich lieber zwei ältere Veteranen im Tausch für den zweiten Pick, man würde auf jeden Fall Bradley Beal nehmen - doch am Ende wurde es Kidd-Gilchrist, ebenfalls mit der Universität von Kentucky Meister und ebenfalls nur ein Jahr am College.

Und dabei mag dann auch Teambesitzer Michael Jordan eine große Rolle gespielt haben. Kidd-Gilchrist hat sicher viele Schwächen, sein Wurf ist zu wackelig und unkonstant, er erarbeitet sich viel zu selten eigene Würfe, ist zu sehr auf Blocks seiner Mitspieler angewiesen und defensiv ist er häufig zu ungestüm. Doch da dass natürlich alles Schwächen auf hohem Niveau sind, die jede Co-Trainergruppe der NBA in der Lage sein sollte, zu beheben, schauen wir lieber auf seine größte Stärke – seinen Kampfgeist und seine Fähigkeit, auch in unangenehmen Situationen der Leader sein zu wollen.

Jeder Coach, der in der letzten Saison gegen Kidd-Gilchrist ran musste, schwärmte hinterher über seine Einstellung. Nicht selten wurde sein Ehrgeiz mit einem ganz Großen verglichen - seinem zukünftigen Chef, Michael Jordan. Und genau das ist es wohl, was Jordan bei seinen Bobcats am meisten fehlt – Spieler, die jederzeit bei jedem Spielstand 100 Prozent geben. Und einen solchen scheint er in Kidd-Gilchrist gefunden zu haben.

Wizards verpflichten Spielgefährten für Wall

Oben erwähntem Bradley Beal wurde dann die Ehre zuteil, mit dem dritten Pick ausgewählt zu werden. Was wurde über Bradley Beal nicht alles geschrieben, als er die Highschool vor einem Jahr verließ. Der nächste Ray Allen! Mindestens der nächste Eric Gordon! Und so ließen sich die Washington Wizards auch nicht von einer nicht hochkarätigen, sondern eher soliden Saison des Shooting Guards von den Florida Gators abschrecken und zogen den Youngster an dritter Stelle.

Zunächst mal gilt Beal als hervorragender Jumpshooter, der sich fast jederzeit seine eigenen Chancen kreieren kann. Was bei den Wizards gut ins Bild passt, schließlich wurde dort jahrelang scheinbar nur nach Länge und Unbeweglichkeit verpflichtet, sieht man mal von Point Guard John Wall ab. Seine Dreierquote ist zwar bisher unterdurchschnittlich, doch mit den Anspielen von Wall sollte es da sehr bald besser aussehen. Schließlich waren seine Teamkameraden am College keine besonders gute Unterstützung für Beal, der als dritte Offensivoption bei den Gators immer einer der gefährlichsten war.

Außerdem wird es Beal, der des öfteren in der von ihm ungeliebten Rolle als Point Guard agieren musste, sicher helfen, den Spielaufbau komplett in Walls Hände abgeben zu können. Turnovers waren nämlich oft eine der großen Schwächen des 19-Jährigen. Und für Wall wird es gut sein, endlich jemanden neben sich zu haben, der sein zum Teil atemberaubendes Tempo mitgehen kann - um die Guard-Positionen wird man sich in der Hauptstadt in den nächsten Jahren keine Sorgen machen müssen.

Cavaliers überraschen

Was die Cleveland Cavaliers mit ihrem vierten Pick machen wollten, schien eigentlich klar. Harrison Barnes stand schon in den Startlöchern. Einer der besten Freunde von Rookie-Sensation und Cavs-Spielmacher Kyrie Irving, in der Highschool schon als ''Der neue Kobe Bryant'' gelobt - doch die Cavaliers hatten offenbar genau hingeschaut, wie schwach sich Barnes in seinem einen Jahr am College präsentiert hatte.

Und so entschieden sie sich zur leichten Überraschung aller für Dion Waiters, einen 20 Jahre alten Shooting Guard von der Universität Syracuse. In der Defensive immer aufmerksam und mit schnellen Händen, fiel Waiters offensiv nur selten wirklich auf. Sein erstes Jahr verbuchte man schnell als Unfall. Als sich in seiner zweiten Saison zeigte, dass er gerade als sechster Mann eine immer wichtigere Rolle spielte, sich nie scheute, Verantwortung und entscheidende Würfe zu übernehmen, wurden die NBA-Scouts aufmerksam.

Sollte Waiters es schaffen, an seiner Schnelligkeit sowie seinem Antritt im Dribbling zu arbeiten, dürfte er für Clevelands Offensive eine interessante Ergänzung bedeuten und Irving noch mehr Möglichkeiten geben, das Spiel schnell zu machen.

Robinson wird ein König

Mit dem fünften Pick waren dann die Sacramento Kings an der Reihe und entschieden sich mit Thomas Robinson für den zweiten starken Big Man unter den Top Fünf. Robinson, ähnlich lang gebaut wie Davis, dabei aber bereits um einiges kräftiger, wäre wohl schon nach Cleveland gegangen, wären die Cavs auf ihren großen Positionen nicht bereits ausreichend besetzt.

In seinem ersten Jahr bei den Kansas Jayhawks noch ein Ersatzspieler der dritten Reihe gewesen, machte Robinson in den letzten beiden Jahren riesige Sprünge und avancierte zum besten Mann des Teams. Nicht nur sind fast 18 Punkte und 12 Rebounds im Schnitt imposante Statistiken, vor allem seine Trefferquote, über das ganze Jahr bei knapp über 50 Prozent, ist ein sehr guter Wert. Darunter leidet jedoch oft seine Bereitschaft, auch in der Defensive 100 Prozent zu geben - was bei den Kings bereits in dieser Saison ein großes Problem für die Ansammlung an Jungstars zu sein schien.

Der junge Frontcourt der Kings mit Robinson, dem in der letzten Saison aus einem Tiefschlaf erwachten DeMarcus ''Boogie'' Cousins sowie Tyreke Evans gehört zu dem Aufregendsten, was die Liga unter 25 Jahren zu bieten hat – doch ob die Youngster endlich mal wieder für Erfolg in Kaliforniens Hauptstadt stehen können, vermag niemand zu sagen.

Barnes, Rivers und Drummond – der Rest

Und dann gibt es natürlich jedes Jahr noch die Fälle, in denen ein Spieler dachte, er wäre ein Top-5-Pick – nur um dann doch enttäuscht später gehen zu müssen. Ein solcher Fall ist sicher der oben erwähnte Harrison Barnes. Mit großen Vorschusslorbeeren von der Highschool gekommen, zeigte er in seinem Jahr am College einfach viel zu wenig und machte sich auch einen Ruf als unangenehmer, weil arroganter Mitspieler.

Um so besser sah er dann allerdings bei der Combine, einem für alle Clubs offenem Trainingscamp für College-Spieler, aus, so dass sich am Ende die Golden State Warriors freuen dürften, Barnes an Position sieben sozusagen als Schnäppchen bekommen zu haben. In die Vollgasoffensive der Warriors dürfte sich Barnes schnell einfinden – fraglich nur, wie lange der Frieden mit dem auf absolute Professionalität bedachten Coach Mark Jackson anhält.

Ein weiterer Fall von klar verschätzt findet sich jetzt bei den Charlotte Bobcats wieder. Die hatten dank eines Trades auch den zehnten Pick in ihrem Besitz und entschieden sich für einen Spieler, an dem sich seit 12 Monaten die Geister scheiden. Nicht nur ist Austin Rivers der Sohn von Celtics-Coach Doc Rivers – er dürfte auch die gravierendsten Formschwankungen aller Top-Ten-Spieler durchgemacht haben.

Dachte man zwischenzeitlich nach Leistungen wie seinen 29 Punkten gegen North Carolina noch, Rivers könnte sogar unter den ersten fünf gewählt werden, machte ihm eine unterdurchschnittliche Leistung im ersten Spiel des Finalturniers einen Strich durch die Rechnung. Zu offensichtlich die Schwächen bei der oft überhasteten Schussauswahl, zu lasch seine Einstellung zur Defensive.

Und so wunderten sich doch einige Experten, als er als zehnter Spieler ausgewählt wurde. Doch eins ist klar: Sollte Rivers auch nur annähernd das Potenzial ausschöpfen können, was er andeutet, dürften sich die Bobcats über ein Schnäppchen freuen. Ob Rivers seine Motivation dafür beim schlechtesten Team der letzten Saison findet, bleibt allerdings fraglich.

Und dann wäre da noch Andre Drummond. Von den Maßen her ein richtiger Center, sind alle seine Fähigkeiten, sowohl offensiv als auch defensiv, noch sehr verbesserungswürdig. 2,13 Meter groß, 2,30 Meter Armspannweite sowie imposante 127 Kilo auf der Waage – wären da nicht die diversen technischen Mängel sowie die Tatsache, dass sich Drummond nur extrem ungern korrigieren lässt, der 18-Jährige wäre sicher als einer der ersten drei gezogen worden. So dürfen sich die Detroit Pistons mit dem neunten Pick über ein Projekt freuen, dass entweder zu einem der besten Center der Liga werden kann – oder aber nach 3 Jahren wieder in der Versenkung verschwindet.

Klatsch und Tratsch – Bird macht Schluss

Nicht mehr in der Liga dabei sein wird das Dream-Team-Mitglied und einer der besten Basketballer aller Zeiten, Larry Bird. Bird, der mit der diesjährigen Auszeichnung zum Manager des Jahres seine Titelsammlung nebst MVP-Titel sowie Coach des Jahres voll machen konnte, will sich in aller Ruhe um seinen geschundenen Rücken kümmern und steht den Indiana Pacers nach deren Einzug ins Halbfinale der Eastern Conference nicht mehr zur Verfügung.

Nachdem Bird eigentlich schon im vergangenen Sommer den Laptop an den Nagel hängen wollte, sieht den von ihm in Indianapolis eingeschlagenen Weg nicht gefährdet. '' Herb (Simon, Teambesitzer, die Redaktion) weiß, dass er Geld ausgeben muss, um noch erfolgreicher zu sein. Und das wird er auch tun, so wie er es immer nach bestem Gewissen getan hat. Ich glaube einfach, für mich ist es an der Zeit , zu gehen'', so Bird auf seiner abschließenden Pressekonferenz.

Ein Hintertürchen ließ sich Bird allerdings noch offen. ''Jeder weiß, wie sehr ich Basketball liebe. Eigentlich wollte ich immer mein eigenes Team, aber vielleicht komme ich einfach als Manager wieder, wenn es mir gesundheitlich besser geht.'' Die Pacers haben zwar in Donnie Walsh von den New York Knicks bereits einen Nachfolger verpflichtet, ließen Bird aber alle Türen zu einer Rückkehr offen – schließlich war es Bird, der die Pacers im Jahr 2000 zum ersten und einzigen mal bis ins NBA Finale führen konnte, damals noch als Coach.

Happy Birthday, D-Will!

Geschlagen geben wollen sich auch die New Jersey Nets beim Kampf um ihren Free Agent Deron Williams nicht. Williams, der angeblich mit einem Umzug nach Dallas liebäugelt, dürfte sich gewundert haben, als er am Dienstag aus seinem Haus in Manhattan schaute. Zu seinem Geburtstag hatten die Nets ihm ein riesiges Schild vor die Tür geparkt – Geburtstagsgrüße von seiner ''Familie aus Brooklyn'', dem neuen Spielort der Nets nach ihrem Umzug im kommenden Jahr.

Fraglich, ob ein solcher Zug Williams tatsächlich zum Bleiben überreden kann – doch gepaart mit der Aussicht auf den teuersten Vertrag der Liga könnten solche Kleinigkeiten bei dem oft unterschätzten Spielmacher natürlich Eindruck machen. Die Nets, die derzeit nur vier Spieler unter Vertrag haben, wollen um Williams als Superstar ihren kompletten Club neu aufbauen.

Man sieht, auch im Sommer bietet die NBA noch reichlich Gesprächsstoff – und trotzdem fühlt es sich an, als wäre man schon wieder viel zu lange ohne Basketball gewesen. Beim nächsten Mal werden wir uns ausführlichst mit den Free Agents, die ab der kommenden Woche auf dem Markt sind, sowie anstehenden Trades und Gerüchten beschäftigen. Bis dahin – Go play Ball!

Oliver Stein

sportal.de sportal

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