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NBA-Finals: Lakers erzwingen siebtes Spiel

Alles auf null: In Spiel sechs der NBA-Endspielserie haben die Los Angeles Lakers die Boston Celtics vom Platz gefegt. Nun kommt es am Donnerstag zum finalen Duell. Und wieder hat der Rekordmeister Heimrecht, was allerdings kein Vorteil sein muss, wie die Vergangenheit gezeigt hat.

Die Los Angeles Lakers haben mit Leichtigkeit den Matchball der Boston Celtics im Finale der nordamerikanischen Basketball-Serie NBA abgewehrt. Der Titelverteidiger blamierte den Rekordmeister am Dienstagabend (Ortszeit) mit 89:67, konnte somit in der Endspielserie zum 3:3 ausgleichen und ein siebtes und entscheidendes Duell am Donnerstag ebenfalls im heimischen Staples-Center erzwingen.

Die Partie war bereits zur Pause beim Stand von 51:31 für die Gastgeber so gut wie entschieden. Die Lakers zeigten sich im Gegensatz zur 86:92-Niederlage zwei Tage zuvor in Boston mannschaftlich geschlossen. Selbst die Reservisten trafen diesmal, während bei den Celtics die Ersatzleute ein Totalausfall waren. Der klare Heimsieg der Lakers geriet im zweiten Durchgang nie in Gefahr. Bester Werfer bei LA war Kobe Bryant mit 26 Punkten. Ray Allen erzielte mit 19 Zählern die meisten Punkte für Boston.

In der NBA-Geschichte kommt es damit zum fünften Mal zu einem "echten" Endspiel zwischen den Lakers und den Celtics. Die vier vorangegangenen Finals hat alle Boston gewonnen - alle auswärts.

DPA / DPA

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