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NBA: New York Knicks gewinnen viertes Spiel seit dem Trainerwechsel

Die New York Knicks haben auch ihr viertes Spiel unter Neu-Coach Mike Woodson gewonnen und sich auf einen Playoff-Platz gespielt. LeBron James musste dagegen beim Erfolg der Miami Heat Einiges einstecken. Kevin Durant versagten bei der Thunder-Niederlage am Ende die Nerven.

Die New York Knicks haben auch ihr viertes Spiel unter ihrem neuen Coach Mike Woodson souverän gewonnen. Woodson ist damit erst der zweite Coach der NBA-Geschichte, der es schaffte, mit vier Siegen zu starten.

Woodsons vierter Sieg im vierten Spiel als Knicks-Coach

Beim 106:87 Sieg über die Toronto Raptors waren Amare Stoudemire und Jeremy Lin die besten Scorer. Stoudemire holte sich neben 22 Punkten auch zwölf Rebounds, Jeremy Lin verbuchte 18 Punkte und zehn Assists. Bei den Raptors war Demar de Rozan bester Scorer mit 17 Punkten. Rückkehrer Jose Calderon erzielte neun Punkte und zusätzlich elf Assists.

Die Knicks übernahmen, angeführt von Carmelo Anthony, Stoudemire und Tyson Chandler, von Beginn an das Kommando. Die drei trafen zusammen neun ihrer elf Versuche aus dem Feld und besorgten die 27:24 Führung nach dem ersten Viertel. Im zweiten Viertel bauten die Knicks ihre Führung auf 53:44 aus, beide Teams warfen unter 40 Prozent aus dem Feld.

In der Folge geriet der Sieg nie mehr in Gefahr. Die Knicks führten mit 16 Punkten vor dem letzten Viertel und bauten den Vorsprung dort bis auf 23 Punkte aus. Fünf Steals der Knicks und sieben Turnover der Raptors brachten dann die Entscheidung.

Le Bron James ausgeknockt dann eingedunkt

Den 99:95 Erfolg gegen Phoenix Suns hatte sich Miami Heat dagegen hart erarbeitet, vorallem LeBron James musste im hitzigen Duell einiges einstecken. Bei Miami war Chris Bosh bester Scorer mit 29 Punkten, LeBron James kam trotz zweier Verletzungen während auf 20 Punkte.

Im ersten Viertel brach eine alte Playoff-Verletzung von 2010 an James rechtem Ellbogen wieder auf, im vierten Viertel krachte er böse mit Grant HIll zusammen und bleib fast zwei Minuten liegen. Bei den Suns war Hill mit 19 Punkten bester Akteur.

Die Suns hatten elf ihrer letzten vierzehn Spiele gewonnen und stellten das beste Team der Southeast Division vor grosse Probleme, erst ein 17:0 Lauf im vierten Viertel drehten das Blatt zugunsten der Heat. Miami ging früh mit neun Punkten in Führung, bevor die Suns das erste Viertel mit einem 13:3 Lauf beendeten. Zur Pause lagen die Suns nach einem starken Zwischensprint angeführt von Steve Nash mit 53:49 in Führung.

Mit 75.72 für die Suns ging es ins letzte Viertel, wo sie ihre Führung gut sieben Minuten vor Schluss auf zehn Punkte ausbauen konnten. Nach einer Reihe verwandelter Freiwürfe brachte Dwyane Wade den Ausgleich mti einem spektakulären Dunk, danach verpasste Phoenix zehn Würfe in Folge.

OKC verliert gegen Utah Jazz

Etwas überraschend verlor Oklahoma City Thunder mit 90.97 gegen Utah Jazz. Die Thunder bleibt jedoch weiter die Nummer eins in der Northwest Division der NBA. Bei der Utah Jazz, das damit den vierten Sieg in Folge feierte, kehrte Al Jefferson nach dem Tod seiner Großmutter wieder ins Team zurück und erzielte 16 Punkte.

Bester Scorer war auf Seiten von Jazz jedoch Paul Millsap mit 20 Punkten und fünf Rebounds. Bei OKC kam Russel Westbrook auf 23 Punkte, Kevin Durant verbuchte zwar 18 Zähler, blieb allerdings im letzten Viertel komplett ohne. Dafür überzeugte Serge Ibaka mit einem Double-Double (13 Punkten und 10 Rebounds).

Nach dem ersten Viertel führte die Thunder mit 24:25, kam allerdings im zweiten Viertel legiglich auf 19 Zähler, sodass sich Jazz etwas absetzen konnte und mit 52:44 in die Pause gingen. Obwohl die Jazz im dritten Viertel bereits mit 14 Punkten führte, wurde es im letzten Viertel nochmal spannend.

Nachdem Derrick Favors zwei Freiwürfe zur 85:77 Führung für Utah verwandelte, brachte Westbrook Oklahoma City mit zwei Dreiern wieder heran und verkürzte Utahs Führung fast im Alleingang auf 87:86 mit knapp drei Minuten zu spielen. In der Folge ließen Utahs Spieler keine einfachen Würfe mehr zu und brachten den knappen Erfolg über die Bühne. OKC traf lediglich sechs von 21 Würfen im letzten Viertel.

Michael Stricz

sportal.de / sportal

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