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NBA: Nowitzki und die Mavericks erobern Houston

Die Dallas Mavericks haben gegen die Houston Rockets einen Kantersieg eingefahren. Die "Mavs" gewannen mit 130:99. Dirk Nowitzki und seine Teamkollegen hatten eine überragende Wurfquote. Ein anderer Deutscher erlebte nicht seinen besten Tag in der NBA.

Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks haben in der NBA zurück in die Erfolgsspur gefunden. Einen Tag nach der 103:111-Niederlage gegen die Golden State Warriors gewannen die "Mavs" am Mittwoch (Ortszeit) souverän bei den Houston Rockets mit 130:99 und feierten damit bereits ihren elften Saisonsieg.

Deutschlands Basketball-Superstar kam auf 25 Punkte und acht Rebounds. Bester Werfer des Abends war sein Teamkollege Jason Terry mit 27 Punkten. Bei den unterlegenen Gastgebern war Carl Landry mit 24 Zählern erfolgreichster Werfer. Über den gesamten Abend gesehen warfen die Mavericks mit einer überragenden Wurfquote von 65,5 Prozent aus dem Feld. 55 ihrer 84 Wurfversuche landeten im Korb.

Einen Meilenstein in seiner Karriere hat der 36-Jährige Jason Kidd erreicht. Der Point Guard der Mavericks verbuchte gegen die Rockets sieben Assists und verdrängte mit nunmehr 10.337 Assists Mark Jackson (10.334) vom zweiten Platz der ewigen Bestenliste. Die Spitzenposition hat John Stockton mit 15. 806 Assists inne.

Weniger erfolgreich verlief der Arbeitstag für Chris Kaman. Der deutsche Nationalspieler unterlag mit den Los Angeles Clippers bei den Indiana Pacers 73:86. Kaman blieb mit zehn Punkten unter seinen Möglichkeiten. Nur 29 von 90 Wurfversuchen der Clippers fanden ihr Ziel. Insgesamt war die Pleite gegen die Pacers schon die zehnte Saisonniederlage. Vizemeister Orlando Magic musste nach zuletzt fünf Siegen in Serie eine knappe Niederlage hinnehmen. Die Magic verloren gegen die Miami Heat 98:99. Michael Beasley besiegelte mit einem Dunking 1,6 Sekunden vor dem Ende der Partie Orlandos Niederlage.

Favoritensiege fuhren die Phoenix Suns (126:111 gegen die Memphis Grizzlies) und die Cleveland Cavaliers (98:88 bei den Detroit Pistons) ein. Immer enger wird es hingegen für die New Jersey Nets. Nach der 83:93-Niederlage in Portland haben die Nets auch ihr 15. Saisonspiel verloren und sind nur noch zwei Pleiten vom Negativrekord entfernt, den die Miami Heat und die Los Angeles Clippers mit jeweils 17 Auftakt-Niederlagen halten.

DPA/SID/feh

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