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NBA-Playoffs: Nowitzki erreicht mit Dallas Viertelfinale

Dirk Nowitzki hat mit seinen Dallas Mavericks die nächste Runde der NBA-Playoffs erreicht. Gegen die Portland Trail Blazers holten die Texaner den vierten und entscheidenden Sieg. Im Viertelfinale wartet jetzt ein ganz dicker Brocken auf die "Mavs".

Dirk Nowitzki steht mit den Dallas Mavericks im Playoff-Viertelfinale der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA. Am Donnerstagabend setzten sich die Mavericks bei den Portland Trail Blazers mit 103:96 durch und holten somit den vierten und entscheidenden Sieg in der Playoff-Serie. Nowitzki war mit 33 Punkten bester Werfer seines Teams und holte zudem elf Rebounds. "Es ist wichtig für unser Selbstvertrauen, ein Playoff-Auswärtsspiel gewonnen zu haben. In dieser Liga muss man die Sache entscheiden, wenn man die Chance dazu hat", sagte Nowitzki.

Bei den Gastgebern überragte Gerald Wallace, der trotz starker Rückenprobleme auf 32 Zähler kam. Im Viertelfinale bekommt es Dallas mit Titelverteidiger Los Angeles Lakers zu tun. Die erste Partie findet am Montagabend beim Meister statt.

Dallas hatte zur Halbzeit in Portland mit 52:43 vorn gelegen und ging dann mit einer 75:62-Führung in das Schlussviertel. Als Portland jedoch knapp fünfeinhalb Minuten vor dem Ende auf 85:86 herankam, mussten die Mavericks noch einmal ums Weiterkommen zittern. "Wir haben vor und während des Spiels immer wieder darüber gesprochen, dass wir immer weiterkämpfen müssen", berichtete Nowitzki.

Auf die Führungsspieler ist Verlass

"Das ganze Jahr schon haben Teams es uns schwer gemacht, aber diesmal wollten wir kein Wunder mehr zulassen", sagte Dallas-Coach Rick Carlisle. Auf seine Führungsspieler konnte sich der Trainer in der entscheidenden Phase verlassen. "Nowitzki, Kidd und Terry wollten uns einfach heute Abend nicht verlieren lassen. So einfach ist das", meinte Carlisle.

Die Lakers entschieden Spiel sechs ihrer Serie sicher mit 98:80 gegen New Orleans Hornets für sich. Superstar Kobe Bryant erzielte 24 Punkte. Dallas-Coach Carlisle meinte vor dem Duell mit dem 16-maligen Meister: "Für uns fängt die Arbeit jetzt erst an."

jas/DPA / DPA

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