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NBA: Sensationeller Nowitzki führt Mavericks zum Sieg

Die Dallas Mavericks sind in der NBA weiter auf Kurs. Angeführt von einem überragenden Dirk Nowitzki besiegten die Texaner die Utah Jazz mit 96:85. Der deutsche Superstar stellte in der Partie sogar einen neuen Vereins-Rekord auf.

Basketball-Hüne Dirk Nowitzki überragte wieder einmal alle und wurde sogar vom Gegner mit Lob überhäuft. 40 Punkte, 11 Rebounds, 5 Assists und 5 Blocks standen am Ende der Partie gegen Utah Jazz zu Buche und sorgten am Dienstag (Ortszeit) für den 96:85-Erfolg. Allein 29 Punkte erzielte der 31-Jährige aus Würzburg im vierten Viertel. Das hat vor ihm noch kein Spieler der Dallas Mavericks geschafft. Die alte Marke stammt aus dem Jahr 1984 von Mark Aguirre mit 24 Punkten. "Wir haben nur einen kleinen Zündfunken gebraucht", sagte der 2,13 Meter lange Nowitzki nach dem besten Viertel seiner Karriere.

Etwas mehr als acht Minuten vor dem Ende lagen die "Mavs" schier aussichtslos mit 60:76 zurück. "Da lief gar nichts, es war ein hässliches Spiel", erklärte Nowitzki. Doch plötzlich fand er seinen Wurfrhythmus und der im Vergleich der Vorsaison sieben Kilo leichtere Ausnahme-Basketballer war fortan nur noch durch Fouls zu stoppen. Seine Mitspieler hatten ihre helle Freude. "Wir haben ihn immer weiter gefüttert. Es lief einfach bei ihm, er war nicht zu stoppen", jubelte sein neuer Mitspieler Shawn Marion.

Ein Dreipunktewurf verfehlte das Ziel, doch mit 14 Frei-, 6 Zweipunktewürfen sowie einem "Dreier" vollendete er die Aufholjagd. Unter dem tosenden Beifall machte Nowitzki 28 Sekunden vor dem Ende Feierabend. "Gegen Nowitzki konnte wir nichts ausrichten. Er war sensationell", zollte selbst Gäste-Trainer Jerry Sloan dem Deutschen höchste Anerkennung.

"Mavs" klettern an die Spitze - Boston domiert im Osten

Nach zuletzt drei Siegen in Serie haben sich die Dallas Mavericks in der Southwest Division der Western Conference an die Spitze gesetzt. Noch besser in die Saison gestartet sind die Boston Celtics. Nach dem klaren 105:74 bei den Philadelphia 76ers sind es fünf Siege am Stück. Paul Pierce (21) und Rasheed Wallace (20) trafen sicher.

Nicht in Gefahr gerieten auch die Cleveland Cavaliers mit den Superstars LeBron James (27) und Shaquille O’Neal (21) beim 102:90 gegen die Washington Wizards. 30 Punkte erzielte Steve Nash beim 104:96 seiner Phoenix Suns gegen Miami Heat. Treffsicher war auch Kobe Bryant (31), der mit Meister Los Angeles Lakers erst in der Verlängerung mit 101:98 gegen Oklahoma City gewann. Ohne Tayshaun Prince besiegten die Detroit Pistons Orlando Magic mit 85:80. Prince hatte 496 Spiele in Serie bestritten, nun stoppte ihn eine Rückenverletzung. Zum letzten Mal gefehlt hatte er am 13. April 2003.

DPA/feh

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