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NHL NHL-Playoffs - Flyers schalten Penguins aus


Die Philadelphia Flyers haben die NHL-Playoff-Serie gegen die Pittsburgh Penguins mit einem 5:1-Sieg für sich entschieden. Ausgeschieden sind auch die Vancouver Canucks, während die Boston Bruins ein Entscheidungsspiel erzwangen.

Die bereits als Battle of Pennsylvania in die NHL-Geschichte eingegangene Playoff-Serie zwischen den Pittsburgh Penguins und den Philadelphia Flyers ist zuende. Das sechste Spiel gewannen die Flyers mit 5:1 und damit die Serie mit 4:2.

Flyers-Topscorer Claude Giroux benötigte nur wenige Sekunden, um zu zeigen, warum sein Trainer ihn für einen der besten Spieler der Welt hält. Nach fünf Sekunden hatte er Sidney Crosby zu Boden gecheckt und 27 Sekunden später erzielte er sein sechstes Tor der Serie.

Später steuerte er noch zwei Vorlagen hinzu und wurde von Goalie Ilya Bryzgalov unterstützt, der zum ersten Mal in diesen NHL-Playoffs eine außergewöhnliche Leistung zeigte, 30 Schüsse abwehrte und nur einen Treffer zuließ, nachdem er zuvor in der Serie 20 Gegentore in fünf Spielen kassiert hatte. 

Bruins erzwingen in den NHL-Playoffs siebtes Spiel

Dennis Seidenberg konnte mit seinen Boston Bruins hingegen ein vorzeitiges Playoff-Aus gegen die Washington Capitals noch einmal verhindern und ein entscheidendes siebtes Spiel erzwungen.

Der amtierende NHL-Meister gewann die sechste Partie der Serie in der US-Hauptstadt mit 4:3 nach Verlängerung und kann nun durch einen Heimsieg noch den Sprung ins Viertelfinale schaffen. "Es war ziemlich nervenaufreibend. Wir lagen immer vorn, Washington konnte jedes Mal ausgleichen", sagte Seidenberg der Nachrichtenagentur dpa.

Stürmer Tyler Seguin erlöste in der vierten Minute der Verlängerung mit seinem Siegtreffer den Champion. In den Vorjahres-Playoffs entschied Boston auf dem Weg zum Titel dreimal ein siebtes Spiel für sich. "Wir haben die Erfahrung, aber letztlich ist jedes Spiel eine neue Erfahrung, und der einzige Vorteil, den wir haben, ist der Heimvorteil", meinte Seidenberg.

Canucks in den NHL-Playoffs einmal mehr früh gescheitert

Ausgeschieden sind hingegen die Vancouver Canucks, im Vorjahr Endspielgegner der Bruins im Stanley Cup-Finale und auch dieses Jahr als bestes Team der Western Conference in die NHL-Playoffs gestartet.

Gegen die Los Angeles Kings setzte es für die Kanadier eine 1:2-Niederlage nach Verlängerung, was gleichzeitig den 4:1-Sieg in der Playoff-Serie für die Kings bedeutete. In der nächste NHL-Playoff-Runde treffen die Kings nun auf die St. Louis Blues.

Henrik Sedin hatte die Canucks im ersten Dritten in Führung gebracht, Brad Richardson für die Kings im Schlussabschnitt noch den Ausgleich erzielt. Den Siegtreffer in der ersten Verlängerung erzielte Jarret Stoll.

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