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Vom Einhorn ins Meer gerutscht : Olympia-Schwimmer rettet Tourist vor dem Ertrinken

Der ehemalige italienische Profi-Schwimmer Filippo Magnini hat an einem Strand auf Sardinien einen Touristen vor dem Ertrinken gerettet. Der Mann war von einem aufblasbaren Einhorn ins Meer gestürzt. 

Filippo Magnini bei seinem Sieg im 100m Meter Fresitil bei der Schwimm-WM in Montreal 2005 

Filippo Magnini bei seinem Sieg im 100m Meter Fresitil bei der Schwimm-WM in Montreal 2005 

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Der italienische Schwimmstar Filippo Magnini hat in den Gewässern vor Sardinien einem Mann das Leben gerettet. Wie zahlreiche Medien berichten, drohte der Italiener Andrea Benedetto am vergangenen Sonntag zu ertrinken. Magnini hielt sich zu diesem Zeitpunkt am selben Strand von Cala Sinzias, östlich von Cagliari, auf. Als er durch Hilferufe auf den ertrinkenden Mann aufmerksam wurde, eilte der Schwimm-Weltmeister ihm zu Hilfe und hielt Benedettos Kopf solange über Wasser, bis Rettungsschwimmer eintrafen.

"Ich habe einfach getan, was ich tun musste", erklärte der Sportler laut dem britischen Sender BBC. Wie sich später herausstellte, hat der 45-jährige Benedetto erst zwei Tage vor dem Vorfall seinen Lebenspartner geheiratet. Das Paar trieb auf einem aufblasbaren Einhorn-Badespielzeug auf dem Meer, als Benedetto ins Wasser fiel, das viel kälter als gedacht war. Der Italiener konnte aufgrund eines medizinischen Problems daraufhin nicht mehr seine Gliedmaßen bewegen.

Filippo Magnini war schneller als Rettungsschwimmer 

Der BBC-Journalist Soroush Pakzad wurde Zeuge der Szene. Laut seiner Aussage trieb das aufblasbare Einhorn weg. Der Ehegatte von Benedetto sei jedoch zurückgeblieben, habe um Hilfe gerufen und versucht, seinen Partner über Wasser zu halten.

Die Rettungsschwimmer wurden sofort auf ihn aufmerksam und rannten zu ihrem Rettungsfloß. Doch der Olympia-Schwimmer Magnini war schneller bei dem Ertrinkenden. "Als ich ihn erreichte, konnte er nicht einmal sprechen und es war nicht einfach, ihn auf das Floß zu heben, also legten wir ihn auf eine Luftmatratze, die einige andere Badende in der Nähe hatten", zitiert die italienische Zeitung "Corriere dello Sport" den 37-Jährigen. Kurz darauf wurde Benedetto ins Krankenhaus eingeliefert. "Als ich zu mir kam, dachte ich zuerst an meinen Mann", sagte der Gerettete später der BBC. "Erst nach einigen Stunden wurde mir bewusst, dass Filippo Magnini der Mann war, der mein Leben gerettet hat. Ich hatte keine Gelegenheit, ihm zu danken. Ich hoffe, ich kann es noch irgendwann tun."

Magnini gehörte zu der italienischen Freistilschwimm-Staffel, die bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen Bronze gewann. Außerdem wurde er 2005 und 2007 Weltmeister im 100 Meter Freistil. 

ivi
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