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Orland Cruz gewinnt in Florida: Schwuler Boxer siegt nach Outing

Orland Cruz ist der erste aktive Boxer, der sich zu seiner Homosexualität bekannt hat. Jetzt ist er erstmals nach seinem Outing in den Ring gestiegen. Erfolgreich. Die Reaktionen waren gewaltig.

Orlando Cruz ist seinem Traum, "erster schwuler Weltmeister zu werden", einen Schritt nähergekommen. Am Freitag gewann der 31 Jahre alte Boxer aus Puerto Rico in Kissimmee im US- Bundesstaat Florida seinen ersten Kampf, nachdem er sich als Homosexueller geoutet hatte. Der Federgewichtler setzte sich vor knapp 3000 Zuschauern gegen Jorge Pazos aus Mexiko nach Punkten durch. "Das war mein Moment, meine Gelegenheit, meine Show und ich habe gewonnen", sagte Cruz nach dem 19. Sieg im 22. Kampf.

Erstes Outing eines aktiven Boxers

Am 4. Oktober hatte er für ein Novum gesorgt, als er bekanntgab, homosexuell zu sein. Cruz ist der erste Boxer, der während seiner aktiven Karriere diesen mutigen Schritt gegangen ist. Der Olympiastarter von 2000 wurde im Civic Center von Kissimmee bereits beim Einmarsch frenetisch gefeiert. Die Mehrheit der Fans waren Landsleute. Im Publikum war auch der Präsident der World Boxing Organisation (WBO), Francisco Valcarcel. Cruz hofft, im kommenden Jahr um den WM-Titel des WBO-Verbandes boxen zu können.

DPA/fgüs / DPA
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