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Petra Kvitova: Messer-Attacke zerfetzte ihre Hand, jetzt greift sie nach dem Titel

Petra Kvitova kämpft heute Nacht gegen Venus Williams um den Einzug ins Halbfinale der US Open. Die Geschichte hinter dem aktuellen Erfolg der Tschechin erzählt nicht weniger als das Tennis-Comeback des Jahres.

Petra Kvitova

Petra Kvitova jubelnd bei den US Open - und Kvitovas Hand nach der Messer-Attacke in ihrer Wohnung

Wimbledonsiegerin Garbiñe Muguruza hat bei den US Open überraschend den Sprung ins Viertelfinale verpasst. Die spanische Weltranglisten-Dritte musste sich in New York der Tschechin 6:7 (3:7), 3:6 geschlagen geben. So weit die nüchterne Meldung. Aber hinter dem Erfolg steckt nicht weniger als das unwahrscheinlichste Comeback des Jahres.

Kvitova hatte bei den French Open in Paris Ende Mai zum ersten Mal erstmals wieder auf dem Platz gestanden. Nach der brutalen Messerattacke eines Einbrechers in ihrer Wohnung Ende des vergangenen Jahres hatte die Wimbledonsiegerin von 2011 und 2014 monatelang pausieren müssen. Im Anschluss an den Viertelfinal-Einzug bei den US Open twitterte der spanische Tennis-Journalist Miguel Seabra ein Foto der schwer verletzten Hand von Kvitova: "Notwendig, um jedermann zu zeigen, dass sie ein Held ist", wie er dazu erklärte.

Petra Kvitova: Happy End nach ungewisser Zeit

Kvitova selbst ist einfach nur froh, wieder Tennis spielen zu können. Sie habe nicht gewusst, wo die Reise hinführt und erlebe nun ein Happy End. Die 27-Jährige bekommt es nun im Viertelfinale mit Venus Williams aus den USA zu tun.

tim mit DPA

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