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Radsport: Armstrong glaubt an Giro trotz Trümmerbruchs

Trotz seines zertrümmerten Schlüsselbeins glaubt Lance Armstrong fest an eine Teilnahme am Giro d'Italia Anfang Mai. Seine Zwangspause provoziert Spekulationen um die Besetzung des Chefsessels im starken Astana-Team.

Lance Armstrong kämpft um seine Gesundheit und steht vor einem erneuten - sicher medienwirksamen - Wettlauf mit der Zeit. Nach überstandener Operation an seinem in vier Teile gesplitterten Schlüsselbein ist der 37 Jahre alte Rückkehrer im Hinblick auf seine sportlichen Perspektiven vorsichtig optimistisch. "Der Giro ist durchaus machbar", sagte der siebenfache Tour-de- France-Gewinner, der am 9. Mai in Venedig zum ersten Mal in seiner Karriere bei der Italien-Rundfahrt an den Start gehen will. Seine Teilnahme an der am 4. Juli in Monaco beginnendenen Tour de France sei "überhaupt nicht in Gefahr", sagte er nach dem dreistündigem Eingriff in seiner Heimatstadt Austin/Texas.

Armstrongs Schlüsselbein wurde mit einer 12 Zentimeter langen Stahlplatte und 12 Schrauben fixiert. Normalerweise dauert die Heilung einer solchen Verletzung, die komplizierter als erwartet war, nach Auskunft des behandelnden Arztes Doug Elenz acht bis 12 Wochen. Armstrong, der 1996 an Hodenkrebs erkrankte und nach Überwindung der Krankheit zu seinem sagenhaften Höhenflug in Frankreich ansetzte, war auf der 1. Etappe der Rundfahrt Castilla y León in Spanien gestürzt. "Jetzt kann man noch keine Prognose stellen, wann Lance wieder richtig trainieren kann", sagte Operateur Elenz. Der Luxemburger Kim Kirchen will fünf Wochen nach seinem Sturz bei der Kalifornien- Rundfahrt, bei dem er sich ebenfalls das rechte Schlüsselbein brach, wieder ins Wettkampfgeschehen zurückkehren.

Zügig mit leichtem Training beginnen

Armstrong will schon nach kurzer Ruhephase in den eigenen vier Wänden in den nächsten Tagen wieder mit leichtem Training beginnen. Schon in der kommenden Woche könnte er auf einer Spezialkonstruktion eines Ergometers wieder treten, ohne dabei den Oberkörper zu belasten. Seine Hochrechnung sieht so aus, dass er in der zweiten April-Woche wieder mit dem Training auf der Straße beginnen will. "Zum Glück habe ich vor meinem Comeback nach dreieinhalb Jahren Pause vor der Tour Down Under gut gearbeitet und fange nicht bei null an", sagte der Texaner, der bei seinem Sturz auf einer engen Straße Glück im Unglück hatte. "Seine Helm war zersplittert - da ist er mit dem gebrochenen Schlüsselbein noch gut weggekommen", sagte sein Teamchef und jahrelanger Mentor Johan Bruyneel.

Unmittelbar nach der erfolgreichen Operation verbreitete sich Armstrong wieder auf seinem bevorzugten Medium "Twitter" und teilte mit: "Ich bin zu Hause und spiele mit meinen Kindern - das tut mir gut." Armstrong, dessen Hauptziel in diesem Jahr die Teilnahme an der am 4. Juli in Monaco beginnenden Tour de France ist, stufte seine Verletzung als den "härtesten Rückschlag meiner Karriere" ein. "Alles was ich vor der Tour noch fahre, ist Vorbereitung", sagte er weiter

Wer ist der neue Chef bei Astana?

Seine Zwangspause provoziert Spekulationen um die Besetzung des Chefsessels im starken Astana-Team. Neben dem Spanier Alberto Contador, den Armstrong kurz vor seinem Sturz noch als den "besten Fahrer der Welt" gepriesen hatte, trumpft nun auch Levi Leipheimer auf. Der US-Profi, der sich im Gerangel zwischen den beiden um die Führungsposition im Hintergrund gehalten hatte, übernahm bei der Rundfahrt Castilla y León die Führung vor seinem Teamkollegen Contador und bot sich teamintern schon als neuer Kapitän für den Giro an. Mehr als ein "Mitrollen" in Italien traut er seinem Landsmann kaum zu - vorausgesetzt, Armstrong schafft überhaupt das Soll 9. Mai.

Contador hat sich bereits damit abgefunden, dass er vorläufig hinter Leipheimer die Nummer zwei ist und für ihn als "Wasserträger" arbeiten muss. "Wenn Leipheimer gewinnt, wird das auch mein Sieg sein", sagte der Spanier. Hinter dieser Bescheidenheit liegt aber sicher eher ein taktischer Schachzug. "Contador weiß genau, dass es für ihn von Vorteil sein wird, wenn Leipheimer ihm etwas schuldig ist", betonte das Sportblatt "Marca". "Der Spanier denkt an die Tour. Sie allein zählt für ihn."

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