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Radsport: Tour-Historie - Die Rückkehr nach Luz-Ardiden

Die Skistation Luz-Ardiden ist zum achten Mal Etappenziel. Auf dem 13,4 Kilometer langen Aufstieg ereigneten sich viele Highlights der Tourgeschichte. sportal.de erinnert sich.

Die Talstation von Luz-Ardiden liegt auf 1.720 Metern, das gesamte Skigebiet zieht sich jedoch bis auf 2.500 Metern in die Höhe. Zum achten Mal kommt die Tour de France zu Besuch. 1985 stand die Skistation zum ersten Mal in der Aufmerksamkeit der Tour-Fans.

Bernard Hinault war angetreten um seinen fünften Gesamtsieg zu erringen, fand sich dann in einem tollen Duell mit dem Amerikaner Greg Lemond wieder. Kurz bevor es in die Pyrenäen ging, stürzte der Bretone in St-Étienne und zog sich einen Nasenbeinbruch zu. Die Serpentinen auf dem Weg nach Luz-Ardiden waren gesäumt von Bretonischen Fahnen, zahlreiche Fans waren angereist um ihren Landsmann zu unterstützen. Hinault quälte sich den Anstieg hinauf und konnte Lemond unter Kontrolle halten. Pedro Delgado, Toursieger 1988, gewann die Etappe, aber Hinault rettete seinen Vorsprung. Den ließ er sich letztendlich auch nicht mehr nehmen und wurde in Paris zum fünften Mal zum Gesamtsieger gekrönt.

Von Lauritzen bis Indurain

1987 feierte Dag Otto Lauritzen den ersten norwegischen Etappensieg. Mit Luis Herrera, Erik Berukink und Pedro Delgado waren einige gute Kletterer im Peloton zu finden. Lauritzen aber fuhr die Strecke nach Luz-Ardiden bei dichtem Nebel wie entfesselt und hängte alle ab. Herrera holte am Aufstieg noch mal auf, konnte den Norweger aber nicht mehr einholen. Es sollte der einzige Etappenerfolg für Lauritzen bleiben.

Drei Jahre später war Luz-Ardiden für Greg Lemond Richtung weisend für seinen Gesamtsieg. Der Col du Tourmalet sowie der Col d'Aspin mussten auf dem Weg zur Skistation überquert werden. Beim Aufstieg zum Aspin hatte sich eine dreiköpfige Spitzengruppe gebildet, in der sich auch der Bergtrikotträger Claudio Chiappucci befand. Auf der Abfahrt vom Tourmalet wurden die Ausreißer eingeholt und einem erneuten Angriff konnte sich Greg Lemond anschließen. Ebenso Miguel Indurain. Der Spanier holte sich dann auch den Tagessieg vor Lemond und zeigte der Fachwelt, dass man ihn nicht unterschätzen sollte.

1994 wiederholte Indurain seinen Erfolg in Luz-Ardiden nicht. Richard Virenque sorgte damals für den dritten französischen Tagessieg in Folge und schob sich mit seinem Husarenritt auf den dritten Rang im Gesamtklassement vor.

Zweimal Armstrong vs. Ullrich

Die letzten beide Besuche in Luz-Ardiden standen im Zeichen des Duells Ullrich/Armstrong. 2001 wurde Jan Ullrich Dritter der Etappe. Auf der Ziellinie gab er Armstrong die Hand, als Zeichen des Glückwunsch, dass sich der Amerikaner seines dritten Gesamtsieges wohl sicher sein konnte.

Das Duell zwischen Jan Ullrich und Lance Armstrong prägte auch die Etappe nach Luz-Ardiden im Jahr 2003. Gut zehn Kilometer vor dem Ziel attackierte damals Iban Mayo, ihm schlossen sich Ullrich und Armstrong an. In einer Kurve fuhr der Amerikaner zu dicht an den Zuschauern vorbei und verfing sich in einem Stoffbeutel. Er kam zu Fall und riss Mayo mit. Jan Ullrich reagierte blitzschnell, konnte sich im Sattel halten, drosselte aber fair sein Tempo. Kurz darauf waren die beiden Gestürzten jedoch wieder auf dem Rad und hatten zu Jan Ullrich aufgeschlossen. Iban Mayo griff erneut an und dieses Mal war es nur Lance Armstrong, der dem Spanier folgen konnte. Souverän gewann der Texaner die Etappe und lag am Ende des Tages über eine Minute vor Jan Ullrich im Gesamtklassement.

Bei bislang sieben Tourbesuchen gewannen vier Mal Spanier in Luz-Ardiden. Der Aufstieg ist jedes Mal gesäumt von spanischen und vor allem baskischen Fans. Man darf gespannt sein, ob sich die spanische Tradition auch in diesem Jahr weiterführt.

Bürte Hoppe

sportal.de / sportal

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(