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Schwimm-EM: Camille Lacourt mit Europa-Rekord

Starke Leistung: Der Franzose Camille Lacourt hat über 100 Meter Rücken den Europameistertitel geholt. Es ist der erste Rekord nach dem Verbot der High-Tech-Anzüge. Die deutschen Schwimmer gingen leer aus.

Der Franzose Camille Lacourt hat Helge Meeuw bei der Schwimm-EM in Budapest über 100 m Rücken den Europarekord abgenommen und für die erste Bestmarke seit dem Verbot der Wunderanzüge zu Beginn dieses Jahres gesorgt. Der WM-Fünfte blieb in 52,11 Sekunden 16 Hundertstel unter dem ein Jahr alten Rekord von Meeuw bei der WM in Rom. Damit verwies Lacourt seinen Landsmann Jeremy Stravius (53,44) und den Briten Liam Tancock auf die Plätze zwei und drei. Meeuw konzentriert sich zurzeit auf sein Studium und hat aus diesem Grund auf die EM-Teilnahme verzichtet.

Hendrik Feldwehr aus Essen ist im EM-Finale über 100 Meter Brust nicht über Platz sieben hinausgekommen. Nach 1:01,28 Minuten fehlten ihm am Dienstag in Budapest 87/100 Sekunden zu Platz drei. Der Olympia-Zweite Alexander Dale Oen aus Norwegen schwamm in 59,20 Sekunden zum Sieg vor dem Franzosen Hugues Duboscq (1:00,15) und Fabio Scozzoli aus Italien (1:00,41). Der WM-Vierte Feldwehr hat am Samstag größere Chancen über seine Spezialstrecke 50 Meter Brust.

Jenny Mensing aus Wiesbaden hat über 200 Meter Rücken eine EM-Medaille verpasst. Nach 2:11,50 Minuten fehlte der Vize-Europameisterin auf der Kurzbahn am Dienstag in Budapest als Vierte mehr als eine Sekunde zum dritten Platz. Siegerin wurde in 2:07,04 Elizabeth Simmonds aus Großbritannien vor ihrer Landsfrau Gemma Spofforth, die nach 2:08,25 Minuten anschlug. Dritte wurde die Spanier Duane Marce Da Rocha in 2:10,46 Minuten.

SID/dab / SID

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