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Schwimm-EM in Berlin: Hausding springt zu Gold, Glania erschwimmt Bronze

Der Wasserspringer Patrick Hausding hat bei der Schwimm-EM in Berlin mit Gold vom Ein-Meter-Brett eine deutsche Durststrecke beendet. Für Jan-Philip Glania reichte es über 100 Meter Rücken zu Bronze.

Wasserspringer Patrick Hausding hat bei der Schwimm-EM in Berlin den Titel vom Ein-Meter-Brett gewonnen. Der Lokalmatador siegte am Dienstag als erster Deutscher seit 14 Jahren in dieser nicht-olympischen Disziplin. Hausding erhielt für seine sechs Sprünge 428,65 Punkte und lag damit vor dem ehemaligen Europameister Jewgeni Kusnezow aus Russland (422,40) und dem Franzosen Matthieu Rosset (420,10). Der vorjährige EM-Dritte Oliver Homuth sprang auf Platz fünf.

Hausding holte gleich bei seinem ersten von fünf Einzelstarts dieser EM Edelmetall. Vor vier Jahren hatte er bei den Europameisterschaften in Budapest als erster Springer überhaupt fünf Medaillen in fünf Disziplinen geholt. An diesem Mittwoch könnte er gemeinsam mit Sascha Klein den siebten EM-Titel in Serie im Synchron-Wettbewerb vom Turm gewinnen. Beide haben nun insgesamt neunmal EM-Gold gewonnen.

Hausding verbuchte am Dienstag die dritte Wassersprung-Medaille dieser EM und die neunte deutsche insgesamt. Zuvor hatte Klein mit Tina Punzel Bronze im Team-Wettbewerb geholt.

Glania holt Bronze, Diener wird Vierter

Am späteren Abend legte dann noch Jan-Philip Glania mit der Bronzemedaille über 100 Meter Rücken nach. Der 25-Jährige schlug nach 54,15 Sekunden an. Der ehemalige Junioren-Weltmeister Christian Diener wurde am Ende Vierter (54,23 Sekunden), obwohl er das Rennen lange angeführt hatte. Gold ging in 53,32 Sekunden an den Briten Christoph Walker-Hebborn, der den WM-Dritten Jeremy Stravius aus Frankreich auf Rang zwei verwies.

feh/mod/DPA / DPA

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