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SCHWIMM-WM: Freud und Leid bei Schwimm-WM

Die Rekordjagd in Fukuoka geht weiter. Thomas Rupprath und Ian Thorpe schwimmen in Rekordzeit. Buschschulte holt Silber. Völker wird unglücklich vierte.

Ereignisreicher Tag bei der Schwimm-WM im japanischen Fukuoka. Sandra Völker hat sich verpokert, sie wurde vierte. Silber dagegen für Antje Buschschulte. Thomas Rupprath stellt einen neuen Europarekord auf und Australiens Superstar Ian Thorpe holt die dritte Goldmedaille.

Sandra Völker im Pech

Sandra Völker ist beim Griff nach Gold untergegangen. Einen Tag nach ihrem Triumph mit der Freistil-Staffel wurde die 27-jährige Hamburgerin auf ihrer Paradestrecke 50 m Rücken zur tragischen Figur. Nach Platz vier statt des erwarteten Titels wollten die Tränen der Enttäuschung nicht versiegen.

Antje Buschschulte holt Silber

Besser machte es Antje Buschschulte. Im selben Rennen holte sie hinter der amerikanischen Überraschungssiegerin Haley Cope Silber. Die 22-jährige Wuppertalerin freute sich riesig: »Silber ist total geil. Ich habe gewusst, es kann alles passieren. Es ist ein Traum, ich bin eigentlich keine Rückensprinterin.« Für Sandra Völker hatte sie Mitleid: »Der vierte Platz ist für sie sehr traurig.«

Schwimmkanone Ian Thorpe mit Hattrick

Australiens Superstar Ian Thorpe ließ nach seinem 200-m-Halbfinale auch über 800 m Freistil nichts anbrennen. Mit neuer Weltrekordzeit holte er sich Titel Nummer drei.

Thomas Rupprath verbessert den Europarekord

Thomas Rupprath schwamm im Halbfinale über 50 m Rücken einen neuen Europarekord. »Mir fehlen die Worte, ich weiß auch nicht, wie ich das gemacht habe«, sagte er, nachdem er seinem Teamkollegen Stev Theloke aus Chemnitz die Bestmarke abgejagt hatte. Rupprath gilt jetzt als heißer Anwärter auf Edelmetall.

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