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SEGELN: »illbruck« übernimmt die Führung

Die Leverkusener Hochseeyacht »illbruck« segelt beim Volvo Ocean Race weiter auf Erfolgskurs. Sie übernahm die Führung auf der fünften Etappe von Rio de Janeiro nach Miami.

Die Leverkusener Hochseeyacht »illbruck« segelt beim Volvo Ocean Race weiter auf Erfolgskurs. Sie übernahm die Führung auf der fünften Etappe von Rio de Janeiro nach Miami. Nach einem harten Zweikampf passierte die Crew um Skipper John Kostecki mit dem Münchner Tony Kolb an Bord die schwedische »Assa Abloy« und setzte sich an die Spitze. Die »Tyco« (Bermudas) folgte dicht dahinter, während alle anderen Boote schon mehr als 30 Seemeilen zurückfielen. Noch sind jedoch gut 3.600 Seemeilen zurückzulegen, bevor der Sieger um den 27. März herum im Ziel erwartet wird.

Race Crew hochkonzentriert

Während bei »illbruck Challenge« die Telefone heißliefen, nachdem die AC-Vorbereitungen mangels Sponsoren eingestellt wurden, schien die Race Crew auf dem Wasser davon unbeeindruckt und konzentrierte sich ganz auf ihre derzeitige Aufgabe: den Sieg bei der härtesten Segelregatta einmal um die Welt. Dabei stellte sie einmal mehr ihre Klasse unter Beweis. »Die Assa hat uns zwar stundenlang gedeckt, wobei wir beide unsinnigerweise einige Seemeilen verloren«, berichtete Wachführer Stuart Bannatyne, »aber genützt hat ihnen das am Ende nichts. Wir haben sie doch überholt.« Das Feld mit der roten Laterne für »SEB« (Schweden) hinter der »Djuice« (Norwegen) hatte sich bereits fast 50 Seemeilen auseinander gezogen.

Teilnahme am America's Cup noch nicht vom Tisch

Die Frauencrew der »Amer Sports Two« (Finnland/Italien) hält sich erstmals im Rennen gut, musste jedoch die Männer der »Amer Sports One« vor sich aus einem Flautenloch heraussegeln sehen. Weit im Westen hat die »News Corp«(Australien) mit ähnlich frischer Brise wie das Spitzen-Trio noch die besten Chancen, im Kalmengürtel am Äquator wieder aufzuschließen. Indes ist die erste deutsche Teilnahme am XXXI. America?s Cup, der im Oktober in Auckland/Neuseeland beginnt, noch nicht völlig vom Tisch. Sollte in den nächsten Tagen ein Großsponsor in die laufende Kampagne einsteigen, könnte die AC-Yacht in Bremen zu Ende gebaut und nach Auckland gebracht werden.

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