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Ski alpin: Riesch und Neureuther jubeln

Triumph in Garmisch-Partenkirchen: Maria Riesch reichte ein dritter Platz für den Gewinn des Gesamtweltcup im Slalom. Felix Neureuther fuhr vor heimischen Publikum zum Tagessieg.

Deutscher Triumphtag zum Saisonabschluss: Doppel-Olympiasiegerin Maria Riesch hat wie vor einem Jahr die kleine Kristallkugel im Slalom gewonnen. Rund eine Stunde nachdem ihr Partenkirchener Vereinskollege Felix Neureuther den Slalom der Herren für sich entschieden hatte, holte sich Riesch die Trophäe für die Disziplin-Beste. Sie musste sich zwar den österreichischen Skirennfahrerinnen Marlies Schild und Kathrin Zettel geschlagen geben. Aber für Platz eins im Slalom-Klassement reichte es trotzdem.

Zettel hatte auf der WM-Strecke des kommenden Jahres vorgelegt und Riesch konnte die Zeit der Kombinations-Weltmeisterin nicht erreichen. Danach schied Susanne Riesch als Dritte des ersten Durchgangs aus, Sarka Zahrobska (Tschechien) leistete sich Fehler, Schild fuhr zum Sieg - und damit nicht für Zettel. "Es war Riesenglück", gestand Maria Riesch nach dem Gewinn der Kristallkugel.

Zuvor hatte sich schon Neureuther am heimischen Gudiberg gefreut. "Ich habe mich heute einfach sehr gut gefühlt", sagte Neureuther nach dem Erfolg vor dem österreichischen Weltmeister Manfred Pranger und dem Olympia-Dritten Andre Myhrer aus Schweden. Und auch Vater Christian Neureuther war nach dem Coup des Sohnes an dem Berg, an dem er selbst am 5. Januar 1974 gewonnen hatte, überglücklich. "Das ist eine besondere Familienstory", schwärmte der Vater.

Nach den letzten Einzelrennen steht am Sonntag zum Saison-Abschluss noch der Team-Wettbewerb an.

DPA / DPA

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