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US Open: Nadal nicht zu stopppen, Traumfinale steht bevor

Spannung bei den US Open: Nur noch eine Runde trennen Rafael Nadal und Roger Federer vom möglichen Traumfinale in New York. Beide haben im Halbfinale jedoch schwere Hürden zu nehmen.

Rafael Nadal und Roger Federer trennt nur noch das Halbfinale von ihrem sehnlichst erwarteten ersten Endspiel-Duell bei den US Open in New York. Nachdem sich Federer bereits am Mittwoch (Ortszeit) in die Vorschlussrunde gespielt hatte, konnte sich Nadal tags darauf in dem spanischen Duell gegen Fernando Verdasco klar durchsetzen. Er gewann das Viertelfinale mit 7:5, 6:3, 6:4 in 2:21 Stunden und und blieb damit auch in seinem fünften Spiel in Folge weiterhin ohne Satzverlust.

"Es fühlt sich schön an, zum dritten Mal hier im Halbfinale zu sein. Dies ist für mich das wichtigste Turnier", sagte Nadal nach Spielende. Die letzte Hürde vor seinem erstmaligen Endspiel-Teilnahme in New York heißt Michail Juschni. Federer spielt gegen den Serben Novak Djokovic.

Juschni gewinnt Fünf-Satz-Krimi

Juschni hatte in einem Fünf-Satz-Krimi über 3:59 Stunden gegen Stanislas Wawrinka aus der Schweiz die besseren Nerven und gewann mit 3:6, 7:6 (9:7), 3:6, 6:3, 6:3. Er lag zunächst mit 0:1 und 1:2 nach Sätzen zurück und konnte das spannende Match auf dem Centre Court bei ständig wechselndem Wind dennoch für sich entscheiden. "Der Tie-Break im zweiten Satz war sehr wichtig", sagte Juschni. "Wenn ich den nicht gewinne, liege ich 0:2-Sätze zurück. So aber stand's 1:1 und alles war wieder offen."

Erstmals seit 2006 hat der Moskauer wieder die Vorschlussrunde von Flushing Meadows erreicht. "Ich freue mich, im Halbfinale zu stehen, sehe das aber noch nicht als gutes Resultat an. Ich will mehr", betonte die Nummer 14 der Weltrangliste. Nadal hat zwar sieben der elf bisherigen Duelle mit Juschni gewonnen. Das letzte Match in New York konnte Juschni jedoch im Viertelfinale 2006 in vier Sätzen für sich entscheiden.

DPA/dab / DPA

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