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Zeitplan, Schanzen und Co.: Das müssen Sie zur 65. Vierschanzentournee wissen

2002 gelang Sven Hannawald der letzte deutsche Sieg bei der Vierschanzentournee, die ab Donnerstag bereits zum 65. Mal ausgetragen wird. Wir haben Zeitplan sowie die wichtigsten Daten und Fakten rund um das Skisprung-Event für Sie zusammengefasst.

Der Deutsche Stephan Leyhe bei der Vierschanzentournee 2015/16

Der Deutsche Stephan Leyhe im Landeanflug auf Garmisch-Partenkirchen bei der letztjährigen Vierschanzentournee 

Ab diesem Donnerstag (30. Dezember) kämpfen die weltbesten Skispringer wieder bei der Vierschanzentournee um den Sieg. Die inzwischen 65. Austragung der Traditionsveranstaltung bildet den ersten Höhepunkt dieses WM-Winters, bei dem auch die deutschen Ski-Adler ein Ausrufezeichen setzen wollen. "Ich hoffe, dass einer von uns richtig Gas gibt und von Anfang an vorne dabei ist", sagte Bundestrainer Werner Schuster vor dem Auftaktspringen am Freitag im Hexenkessel von Oberstdorf. "Ich bin von der Mannschaft überzeugt und guter Hoffnung, dass wir eine gute Tournee springen." Nach dem Tournee-Start im Allgäu geht es nachfolgend in Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen weiter.

Wir haben neben dem Zeitplan auch die wichtigsten Daten und Fakten sowie bisherige Sieger der Vierschanzentournee für Sie zusammengefasst.

Zeitplan - wo wird wann gesprungen?

Oberstdorf:

Donnerstag, 29. Dezember (16.45 Uhr, ZDF): 1. Springen (Qualifikation)

Freitag, 30. Dezember (16.45 Uhr, ZDF): 1. Springen

Garmisch-Partenkirchen:

Samstag, 31. Dezember (14 Uhr, ARD): 2. Springen (Qualifikation)

Sonntag, 1. Januar (14 Uhr, ARD): 2. Springen

Innsbruck:

Dienstag, 3. Januar (14 Uhr, ARD): 3. Springen (Qualifikation)

Mittwoch, 4. Januar (14 Uhr, ARD): 3. Springen

Bischofshofen:

Donnerstag, 5. Januar (16.45 Uhr, ZDF): 4. Springen (Qualifikation)

Freitag, 6. Januar (16.45 Uhr, ZDF): 4. Springen

Das sind die Schanzen der Tournee

Los geht es auf der Schattenbergschanze in Oberstdorf. Die Anlage wurde 2003 erbaut und bietet 24.000 Zuschauern Platz. (Schanzenrekord: Sigurd Pettersen/Norwegen 143,5 Meter) 

Es folgt das Neujahrsspringen auf der 2007 komplett umgebauten Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen. 35.000 Fans finden dort Platz. (Schanzenrekord: Simon Ammann/Schweiz 143,5 Meter)

Nächste Station ist der Bergisel in Innsbruck. 2001 wurde der Bakken mit einem Fassungsvermögen von 26.000 Zuschauern neu gebaut. Besonderheit: Beim Flug ins Tal blicken die Springer direkt auf den Friedhof. (Schanzenrekord: Michael Hayböck/Österreich 138 Meter)

Das Finale steigt auf der Paul-Außerleitner-Schanze in Bischofshofen. 2003 wurde die Anlage, in der 30.000 Fans Platz finden, neu gebaut. (Schanzenrekord: Daiki Ito/Japan 143 Meter)

Der Modus der Vierschanzentournee

Gesamtsieger wird der Springer, der in allen vier Wettbewerben die meisten Punkte sammelt. Die Tagessieger werden in zwei Durchgängen ermittelt, in denen die Punkte addiert werden. An jedem Wettkampf nehmen 50 Springer teil, im zweiten Durchgang dürfen die besten 30 noch einmal springen. Die Teilnehmer des ersten Durchgangs werden in der Qualifikation ermittelt. Weil die ersten Zehn der Weltcup-Gesamtwertung automatisch qualifiziert sind, muss man mindestens 40. werden.  

Anders als im Weltcup gibt es bei den Springen der Vierschanzentournee im ersten Durchgang 25 K.o.-Duelle. Die Gewinner sowie die fünf besten Verlierer (Lucky Loser) ziehen ins Finale ein. Um die Paarungen für die K.o.-Duelle ermitteln zu können, werden die Qualifikationssprünge der für den Wettkampf gesetzten Top Ten ausnahmsweise mitgewertet. Der Sieger der Ausscheidung springt gegen den 50., der Zweite gegen den 49. usw.

Das sind die Favoriten auf den Gesamtsieg

Heißester Anwärter auf den Tournee-Triumph ist der erst 17 Jahre alte Slowene Domen Prevc. Der Mann im Gelben Trikot des Weltcup-Spitzenreiters siegte in dieser Saison bereits viermal. Einen starken Eindruck hinterließen bisher auch der Norweger Daniel Andre Tande und Polens Doppel-Olympiasieger Kamil Stoch. Zu beachten sind wie immer auch die Österreicher um Stefan Kraft und den Vorjahresdritten Michael Hayböck

Die deutschen Hoffnungen ruhen auf Severin Freund, der nach einer Hüftoperation und fünfmonatiger Verletzungspause allerdings noch um seine Bestform ringt, und Markus Eisenbichler. Der 25 Jahre alte Bundespolizist hinterließ zuletzt den besten Eindruck und sprang konstant in die Top Ten. 

Die erfolgreichsten Nationen der Tournee

Gleich drei Nationen stellten jeweils 16 Mal den Gesamtsieger: Deutschland (mit DDR), Finnland und Österreich. Dahinter folgt Norwegen mit zehn Erfolgen. 

Rekordsieger ist Janne Ahonen. Er triumphierte zwischen 1999 und 2008 gleich fünfmal. Der Finne war auch an einem Novum in der Tourneegeschichte beteiligt: 2005/06 teilte er sich den Sieg mit dem nach vier Wettbewerben punktgleichen Jakub Janda aus Tschechien. 

Erfolgreichster Deutscher ist Jens Weißflog mit vier Siegen. Ein anderer DSV-Adler hält einen ganz besonderen Rekord: 2001/02 gewann Sven Hannawald als erster und bisher einziger Springer alle vier Tournee-Wettbewerbe. Drei Gesamtsiege in Serie schaffte bisher nur der Norweger Björn Wirkola (1967-1969).

Bisherige Sieger von 1953 bis 2016

1953  Sepp Bradl (Österreich)

1954  Olav Bjørnstad (Norwegen)

1955  Hemmo Silvenoinen (Finnland)

1956  Nikolai Kamenski (UdSSR)

1957  Pentti Uotinen (Finnland)

1958  Helmut Recknagel (Zella-Mehlis)

1959  Helmut Recknagel (Zella-Mehlis)

1960  Max Bolkart (Oberstdorf)

1961  Helmut Recknagel (Zella-Mehlis)

1962  Eino Kirjonen (Finnland)

1963  Toralf Engan (Norwegen)

1964  Veikko Kankkonen (Finnland)

1965  Torgeir Brandtzæg (Norwegen)

1966  Veikko Kankkonen (Finnland)

1967  Bjørn Wirkola (Norwegen)

1968  Bjørn Wirkola (Norwegen)

1969  Bjørn Wirkola (Norwegen)

1970  Horst Queck (Zella-Mehlis)

1971  Jiri Raska (Tschechoslowakei)

1972  Ingolf Mork (Norwegen)

1973  Rainer Schmidt (Zella-Mehlis)

1974  Hans-Georg Aschenbach (Oberhof)

1975  Willi Pürstl (Österreich)

1976  Jochen Danneberg (Oberhof)

1977  Jochen Danneberg (Oberhof)

1978  Kari Yliantilla (Finnland)

1979  Pentti Kokkonen (Finnland)

1980  Hubert Neuper (Österreich)

1981  Hubert Neuper (Österreich)

1982  Manfred Deckert (Klingenthal)

1983  Matti Nykänen (Finnland)

1984  Jens Weißflog (Oberwiesenthal)

1985  Jens Weißflog (Oberwiesenthal)

1986  Ernst Vettori (Österreich)

1987  Ernst Vettori (Österreich)

1988  Matti Nykänen (Finnland)

1989  Risto Laakonen (Finnland)

1990  Dieter Thoma (Hinterzarten)

1991  Jens Weißflog (Oberwiesenthal)

1992  Toni Nieminen (Finnland)

1993  Andreas Goldberger (Österreich)

1994  Espen Bredesen (Norwegen)

1995  Andreas Goldberger (Österreich)

1996  Jens Weißflog (Oberwiesenthal)

1997  Primoz Peterka (Slowenien)

1998  Kazuyoshi Funaki (Japan)

1999  Janne Ahonen (Finnland)

2000  Andreas Widhölzl (Österreich)

2001  Adam Malysz (Polen)

2002  Sven Hannawald (Hinterzarten)

2003  Janne Ahonen (Finnland)

2004  Sigurd Pettersen (Norwegen)

2005  Janne Ahonen (Finnland)

2006  Janne Ahonen (Finnland) und Jakub Janda (Tschechien)

2007  Anders Jacobsen (Norwegen)

2008  Janne Ahonen (Finnland)

2009  Wolfgang Loitzl (Österreich)

2010  Andreas Kofler (Österreich)

2011  Thomas Morgenstern (Österreich)

2012  Gregor Schlierenzauer (Österreich)

2013  Gregor Schlierenzauer (Österreich)

2014  Thomas Diethart (Österreich)

2015  Stefan Kraft (Österreich)

2016  Peter Prevc (Slowenien)

mod / DPA

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(