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Wintersport: Kofler bei Qualifikation vorne - Freund und Freitag abgeschlagen

Nur anderthalb Meter fehlten Andreas Kofler bei der Qualifikation zum Auftaktspringen der 60. Vierschanzentournee zum Schanzenrekord. Die DSV-Favoriten Richard Freitag und Severin Freund landeten dagegen auf Plätzen außerhalb der Top 20.

Während Andreas Kofler mit einem weiten Satz von 142 Metern - nur anderthalb Meter vom Schanzenrekord entfernt - die erste Standortbestimmung in der Qualifikation des Auftaktspringens zur 60. Vierschanzentournee in Oberstdorf klar dominierte, mussten die DSV-Athleten Richard Freitag und Severin Freund weitaus kleinere Brötchen backen. Freund landete mit 117,5 Metern auf Rang 27., Freitag stürzte sogar schon bei 109,5 Meter ab und wurde nur 42.

Titelverteidiger Thomas Morgenstern, der im 1. Training und in der Qualifikation gleich zweimal nur mit Mühe einen Sturz verhindern konnte, hat Freitag und Freund trotz des kleinen Rückschlages weiter auf der Favoritenliste.

"Ich traue den beiden zu, in unsere Phalanx einzudringen. Sie haben beide schon Springen gewonnen und stehen im Weltcup unter den besten Sechs. Es freut mich, dass wieder Konkurrenz aus Deutschland kommt. Das belebt das Geschäft", sagte der 25-Jährige.

Neben dem Olympiasieger und Weltmeister gelten dessen Landsleute Kofler und Gregor Schlierenzauer sowie der Norweger Anders Bardal, der in der Qualifikation mit 138,5 Metern Zweiter wurde, als erste Anwärter auf den Gesamtsieg. Vor allem Schlierenzauer, dem dieser Titel in seiner Erfolgsstatistik noch fehlt, ist heiß auf den Triumph. "Es ist kein Staatsgeheimnis, dass ich die Tournee gewinnen will. Es wird die größte Aufgabe sein, bei mir zu bleiben und das Ding durchzuziehen", erklärte der 21-Jährige.

"Das war ein holpriger Start"

Der Bundestrainer haderte mit den Ergebnissen der beiden Favoriten. "Das war ein holpriger Start. Unsere Top-Leute sind in einer schwierigen Phase gesprungen. Wir müssen die Fehler analysieren und es im Wettkampf besser machen", sagte Werner Schuster mit Blick auf das erste Springen, bei dem acht DSV-Athleten dabei sind.

Für Jubel bei den deutschen Fans sorgte lediglich Martin Schmitt. Der 33 Jahre alte Routinier segelte auf 125,5 Meter und schaffte als 13. locker den Einzug in den Wettbewerb. "Das war ein sehr entschlossener Sprung und ein guter Tag für mich. Ich bin gut in die Tournee reingekommen", konstatierte Schmitt zufrieden.

Schuster wirkte nach dem gelungenen Auftritt des Oldies, der bereits seine 16. Vierschanzentournee erlebt, ebenfalls erleichtert. "Das war ein guter Schritt vorwärts. Er hat einen ordentlichen Absprung gezeigt und hat es auch flugtechnisch besser gemacht", lobte der Chefcoach.

Freitag und Freund haben noch "Arbeit" vor sich

Das traf auf die deutschen Asse Freitag und Freund nicht zu. "Die Sprünge haben einfach nicht hingehauen. Da steht noch einige Arbeit an. Es lag nicht nur am Wind, ich habe auch Fehler gemacht", räumte Geheimfavorit Freitag ein.

Schuster übte mit dem Hoffnungsträger jedoch Nachsicht. "Es war schwer, bei diesen Bedingungen in den Rhythmus zu kommen. Er hatte zusammen mit Thomas Morgenstern den meisten Rückenwind", kommentierte er Freitags Absturz. Auch Freund ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. "So schlecht war der Sprung nicht. Er war halt mit zu viel Gewalt, daher bin ich nicht ins Fliegen gekommen", sagte der 23-Jährige.

Ein Wermutstropfen war das Aus von Michael Neumayer, der Opfer des heftigen Rückenwindes wurde. "Das ist sehr unglücklich gelaufen. Er hatte keine Chance. Es ist eigentlich nicht okay, dass solch ein Springer nicht dabei ist", meinte Schuster.

sportal.de / sportal

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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?