Kurdische und alawitische Gemeinden werfen Syriens Regierung Unterdrückung vor. Die Demonstranten in Berlin fordern: "Keinen Empfang für den Islamisten Ahmed al-Scharaa".
Bei einer Protestaktion in Hamburg kam es zu einer Auseinandersetzung. Acht Menschen wurden in Gewahrsam genommen. Laut Polizei gab es keine Verletzten. Was steckt dahinter?
Eigentlich wollte Kanzler Merz den syrischen Übergangspräsidenten al-Scharaa empfangen. Wegen der Kämpfe im Land musste er aber absagen. Was sagt das über Syrien – und ihn selbst?
In Berlin haben am Montag trotz des verschobenen Besuchs hunderte Menschen gegen den syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa demonstriert. Rund 800 Menschen versammelten sich am Nachmittag am Brandenburger Tor, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Zunächst wurden keine besonderen Vorkommnisse gemeldet. Hinter den Protesten am Brandenburger Tor in Berlin stehen Organisationen und Vereine wie die Kurdische Gemeinde Deutschland und die Gesellschaft für bedrohte Völker.