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"Die Höhle der Löwen": "Das wäre eine Katastrophe" - warum einer der Waterdrop-Deals nach der Sendung platzte

Die Waterdrop-Gründer räumten in der "Höhle der Löwen" richtig ab: Gleich zwei Löwen sicherten den Österreichern jeweils eine halbe Million Euro zu. Doch einer der Deals kam nicht zustande - und dafür hatte Waterdrop-Erfinder Martin Murray gute Gründe, wie er dem stern verriet.

Die Waterdrop-Erfinder in der "Höhle der Löwen"

Die Waterdrop-Erfinder in der "Höhle der Löwen"

In der "Höhle der Löwen" präsentierten die Gründer Christoph Hermann (34), Martin Donald Murray (33) und Henry Wieser (28) den "Microdrink Waterdrop". Dabei handelt es sich um Brausetabletten auf Basis von echten Früchten. Eine Million Euro forderte das Trio für zehn Prozent der Firmenanteile - und gleich zwei Löwen bissen an. Ralf Dümmel schmeckte der Frucht-Drink ebenso wie Dagmar Wöhrl. Die Löwen teilten den Deal - 500.000 Euro steuerte Ralf Dümmel bei, 500.000 Euro Dagmar Wöhrl. Doch nur mit einem der Löwen kam es nach den Dreharbeiten auch tatsächlich zu einem Vertragsabschluss, verriet Gründer Martin Murray nun dem stern.

Während der Deal mit Familie Wöhrl bereits "unter Dach und Fach" sei, sei der Vertragsabschluss mit Ralf Dümmel auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. "Der Deal mit Ralf Dümmel ist noch nicht unterschrieben, weil wir uns im Nachgang dazu entschieden haben, doch nicht flächendeckend in den Handel zu gehen", erklärt Murray.

Waterdrop aus "Höhle der Löwen" kommt vorerst nicht flächendeckend in deutsche Supermärkte

Als Grund nannte der Betriebswirtschaftler die Neuartigkeit des Produkts. Waterdrop sei "erklärungsbedürftig". Viele Fragen seien noch unbeantwortet, unter anderem, wo das Produkt im Supermarkt platziert werden müsse. "Wir wollen nicht riskieren, dass das Produkt flächendeckend im Regal steht. Und dann machen wir irgendeinen Fehler und es steht irgendwo falsch. Möglicherweise funktioniert es dann nicht. Das wäre eine Katastrophe", so der Gründer.

Der Austausch mit Ralf Dümmel sei aber nach wie vor "sehr freundschaftlich". "Wir sind weiterhin im Kontakt", versichert Murray. Sollte man sich zu einem späteren Zeitpunkt dafür entscheiden, doch noch flächendeckend in Deutschland agieren zu wollen, werde man die Gespräche wieder aufnehmen.

Um offene Fragen wie die Supermarkt-Platzierung klären zu können, hat sich das Gründer-Trio dafür entschieden, Waterdrop schrittweise in Deutschland einzuführen. Zunächst wollen die Österreicher im Süden starten. Waterdrop wird zunächst in 500 Filialen der Supermarkt-Kette Rewe Süd verkauft. Gleichzeitig setzen die Österreicher auf das gut laufende Online-Geschäft. "Wir machen die Dinge lieber Stück für Stück und dafür ordentlich."


ikr