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"Die Höhle der Löwen": Weltneuheit eBall – besser als Segway und Hoverboard?

In der Höhle der Löwen fährt diesmal eine Weltneuheit vor: Der eBall funktioniert wie ein Segway, doch statt auf Rädern fährt man auf einer Kugel, die sich in alle Richtungen bewegen kann. Der stern hat mit dem Erfinder Uli Sambeth gesprochen.

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eBall-Erfinder Uli Sambeth im Doc-Brown-Outfit aus "Zurück in die Zukunft"

Es ist etwa drei Jahre her, dass Uli Sambeth zum ersten Mal auf einem Segway stand. Das Elektrogefährt, das sich allein durch die Verlagerung des Gleichgewichts lenken lässt, faszinierte ihn sofort. Nur eines fand Sambeth verbesserungswürdig: Noch cooler als auf zwei Rädern durch die Gegend zu fahren, wäre es doch, auf einer Kugel zu balancieren, überlegte sich Sambeth. Da es ein solches Kugelgefährt noch nicht gab, baute der gelernte Medizin-Informatiker kurzerhand selbst eines.

Die Komponenten bestellte er sich im Internet – und los ging die Tüftelei. Nach einigen Monaten konnten Sambeths Kinder auf dem ersten Prototypen herumeiern. Insgesamt zweieinhalb Jahre konstruierte und schraubte Sambeth an verschiedenen Varianten, nun präsentiert er in der "Höhle der Löwen" einen funktionstüchtigen eBall. Der Erfinder erhofft sich eine Investition von 500.000 Euro, um den eBall in Serie gehen zu lassen. Dafür bietet er 12,5 Prozent seiner Unternehmensanteile.

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Uli Sambeths Sohn Joschua präsentiert den eBall in der Höhle der Löwen


eBall fährt in alle Richtungen

Kann der 48-Jährige die Löwen mit seiner Kugelversion eines Segways überzeugen? Und wer braucht einen eBall, wo es doch schon Segways und Hoverboard-Scooter gibt? "So ein Gerät braucht keiner. Aber es macht riesigen Spaß", sagt Sambeth im Gespräch mit dem stern. Der eBall ist für ihn die Spitze der Segway-Evolution.

Denn im Unterschied zur Konkurrenz auf Rädern kann der eBall nicht nur vor und zurück, sondern auch seitwärts fahren. Dafür sorgen die vier Motoren, die Sambeth in seinem Gefährt verbaut hat. Spezielle Fußsensoren sorgen dafür, dass sich der eBall-Fahrer um die eigene Achse drehen kann.

Gedacht ist der eBall weniger als Fortbewegungsmittel im Alltag, denn als Sportgerät für Action-Fans. Bis zu 22 Km/h fuhren manche Prototypen. Das erwies sich allerdings stellenweise als etwas zu rasant. Die neueste Version fährt nur noch zehn Stundenkilometer. "Zehn Km/h kommt einem auf einer Kugel immer noch ziemlich schnell vor", sagt Sambeth.

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