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Gehaltsunterschiede: Im Westen gibt's mehr Lohn

Auch knapp 18 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es innerhalb Deutschlands ein Lohngefälle: Eine Studie kommt zum Ergebnis, dass Löhne im Westen immer noch bis zu zwei Drittel höher sind, als im Osten.

Sag' mir, wo du wohnst - und ich sag' dir, ob du genug verdienst. So könnte man die gerade in Gummersbach veröffentlichte Studie der Personal- und Unternehmensberatung Kienbaum zusammenfassen. Demnach beeinflusst der Arbeitsort immer noch in ganz entscheidendem Maß die Lohnhöhe. Verdient beispielsweise ein Münchner Ingenieur in einer Führungsposition durchschnittlich 117.800 Euro im Jahr, kommt sein Kollege in Leipzig nur auf 70.300 Euro. Dabei werden in Großstädten und Ballungszentren wie München, Düsseldorf, Frankfurt/Main und Köln tendenziell die höchsten Gehälter gezahlt.

Je nach Ort fast 50.000 Euro mehr

Im ländlichen Raum und in Ostdeutschland ist die Vergütung am geringsten. Laut der Studie entwickeln sich zunehmend branchenspezifische "Vergütungshochburgen": Je nach Arbeitsort wird die gleiche Position unterschiedlich bezahlt. "Wer in Deutschland heute zu den Spitzenverdienern gehören möchte, sollte nicht nur hinterfragen, ob er den richtigen Job in der richtigen Branche ausübt, sondern vielmehr, ob er auch in der richtigen Stadt arbeitet", sagt Christian Näser, Vergütungsexperte bei Kienbaum.

IT-Führungskräfte verdienen in Nordrhein-Westfalen am besten. Eine Führungskraft aus Düsseldorf hat in der Regel ein Viertel mehr im Portemonnaie als der Durchschnitt (Jahresgesamtbezüge 131.000 Euro). Ein Kölner IT-Spezialist kann sich über 15 Prozent mehr Gehalt freuen (Jahresgesamtbezüge 121.000 Euro). Auch in Frankfurt, Hamburg und Berlin verdienen Führungskräfte der Informationstechnologie mehr als ihre Kollegen in anderen Teilen Deutschlands. In Hannover und Nürnberg dagegen fällt die Vergütung von IT-Spezialisten unterdurchschnittlich aus.

München: Lohnmekka für Sekretärinnen

Mehr Konkurrenz der Unternehmen und die gestiegenen Lebenshaltungskosten sind laut Studie die Gründe, dass Beschäftigte in den Großstädten und Ballungsräumen mehr auf ihrem Lohnzettel finden, als in ländlichen Gebieten. "Vergütungsstudien zeigen jedoch: Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Größe der Stadt, der jeweiligen Branche und der Gehaltshöhe", so Näser. Während beispielsweise Sekretärinnen in Berlin mit 33.900 Euro und damit unterdurchschnittlich vergütet werden, können sich IT-Führungskräfte in der Hauptstadt über ein überdurchschnittliches Jahreseinkommen von 109.200 Euro freuen.

Im Bereich der Sekretariats- und Bürokraftvergütung zeichnet sich ein ähnlicher Trend wie in der Informationstechnologie ab. So variieren die Gehälter auch hier deutlich je nach Region. Sekretärinnen in München werden im Vergleich zu ihren Kolleginnen überdurchschnittlich bezahlt. Während das Jahresgehalt einer Bereichssekretärin in Deutschland im Durchschnitt bei 42.900 Euro liegt, verdient sie in München 47.600 Euro pro Jahr. In Dresden wird die gleiche Position jährlich mit 36.100 Euro vergütet.

Pech für Dresdner Tippsen

Ähnliche Relationen weisen die Gehälter von Chef-, Abteilungs- und Fremdsprachensekretärinnen auf. Damit verdient eine Sekretärin in München positionsübergreifend durchschnittlich 4.320 Euro und damit 10,5 Prozent mehr als ihre Kolleginnen in anderen Städten Deutschlands. Neben München werden auch in Frankfurt/Main, Düsseldorf und Köln tendenziell höhere Gehälter gezahlt. Hannover, Bremen und Berlin sowie die ostdeutschen Städte Dresden, Leipzig und Halle liegen am unteren Ende der Skala.

spi
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?