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Product Placement in "Spectre": Mit diesen Firmen steigt Bond ins Bett

Der neue Bond-Film "Spectre" ist eine gewaltige Produktwerbemaschine. Was Daniel Craig im Kampf gegen das Böse auch fährt, anzieht oder sich hinter die Binde kippt - Firmen zahlen Millionen, damit ihr Produkt ins rechte Kinolicht gerückt wird.

Bewährte Partnerschaft:  In der Hälfte aller Bond-Filme fährt "007" einen Aston Martin. Für "Spectre" hat der britische Autobauer eigens ein neues Modell entworfen - den DB10.

Bewährte Partnerschaft:  In der Hälfte aller Bond-Filme fährt "007" einen Aston Martin. Für "Spectre" hat der britische Autobauer eigens ein neues Modell entworfen - den DB10.

Das deutsche Wort "Schleichwerbung" hat der Brite Daniel Craig wahrscheinlich noch nie gehört. Muss er auch nicht. Denn so offen wie der Bond-Darsteller in seinen "007"-Abenteuern Markenprodukte präsentiert, kann von schleichen keine Rede sein. Er fährt teure Autos, trägt Designerklamotten und trinkt sich durchs Getränkeregal der Sponsoren. Eine britische Lebensmittelzeitung rechnete jüngst vor, dass noch nie ein James Bond so viel Alkohol getrunken hat wie Daniel Craig.

Product Placement hat bei Bond-Filmen eine lange Tradition, doch so wild wie im aktuellen Film "Spectre" haben es die Produzenten wohl noch nie getrieben. Experten schätzen, dass die Filmemacher etwa zwei Drittel der Produktionskosten von 270 Millionen Euro allein durch bezahlte Produktplatzierungen wieder hereingeholt haben. Das wäre nochmal eine deutliche Steigerung gegenüber den Vorgänger-Filmen "Casino Royale" und "Ein Quantum Trost", bei denen jeweils etwa 100 Millionen an Sponsoring geflossen sein soll.

Die "FAZ" nennt "Spectre" den "längsten Werbespot der Welt" und die britische "BBC" fragte bereits im Vorfeld der Filmpremiere: "Geht Bond's Product Placement zu weit?" Schon zu Pierce Brosnans Zeiten habe es offene Werbeepisoden innerhalb der Filme gegeben. In "Casino Royale" erklärte Daniel Craig dann demonstrativ, er trage eine Omega und keine Rolex. In "Skyfall" trank er plötzlich Heineken-Bier statt Wodka Martini. Ob die exzessive Produktwerbung in "Spectre" das Kinovergnügen stört, können Bond-Fans ab 5. November selbst entscheiden. Mit welchen Markenprodukten sich James Bond darin herumschlagen muss, zeigt unsere Fotostrecke.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.