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F. Behrendt: Der Guru der Gelassenheit: Das letzte Kind trägt immer Pelz

Seit eine kleine französische Bulldogge mit Namen "Fee" das Familienleben von Frank Behrendt bereichert, ist nichts mehr wie es war. In diesen Tagen wird das fröhliche Fellknäuel zwei Jahre alt. Grund zum Feiern und eine Hommage an den Hund.

Frank Behrendts jüngstes Familienmitglied "Fee"

Frank Behrendts jüngstes Familienmitglied "Fee"

Mein bester Freund in unbeschwerten Kindertagen unterm Zuckerhut in Rio de Janeiro war "Preto", ein kleiner pechschwarzer Pekinese. Der Name des putzigen Hundes war ein typischer Gag meiner Eltern, denn preto bedeutet auf portugiesisch schwarz. Auch meine Kinder lagen uns, seit sie sprechen konnten, in den Ohren und wollten ein Haustier.

Unser privater Zoo in Köln beherbergte früher die Wellensittiche "Happy" und "Dodo" sowie ein Widder-Zwergkaninchen, das ich damals zur allgemeinen Erheiterung wie den Schlagerbarden Howard Carpendale "Howie" taufte. Als tierische Krönung entschieden wir uns nach langen Diskussionen vor zwei Jahren schließlich für einen Hund.

Uns war vollkommen klar, dass er unser Familienleben verändern würde. Tägliche Hundegänge, eine veränderte Urlaubsplanung, weniger Flexibilität als früher. Aber als wir im Herbst 2015 mit unseren drei Kindern bei der netten Züchterin in Mönchengladbach ein kleines knuffiges Fellbündel in Augenschein nahmen, war es final um uns geschehen. Mit 100 Prozent Zustimmung sagten wir "Ja" zu dem bellenden neuen Familienmitglied.

Und wir haben es nicht eine Sekunde lang bereut. Das Tier ist ein Traum. Es verteilt seine Liebe gleichmäßig an alle, bringt uns regelmäßig zum Lachen und täglich an die frische Luft. Früher drehte ich mich lieber noch mal brummend um, als der Wecker klingelte. Heute eile ich vor dem Frühstück begeistert ans Kölner Rheinufer und tobe mit dem Hund im Sand herum. Wenn dann dabei die Sonne aufgeht, ist das wie ein kleiner Wellness-Urlaub.

Auch die Großfamilie hat das liebenswerte Tier noch näher zusammengebracht. Unsere erwachsene Tochter, die bereits ihre eigenen vier Wände hat, kommt seitdem viel häufiger zu uns. Oma, die gegenüber wohnt, kommt auch besonders gerne vorbei, seit wir den neuen Mitbewohner haben. Unsere Urlaube haben wir etwas modifiziert. War früher die Entfernung des Strandes vom Hotel das alles entscheidende Kriterium, ist es heute eher die Frage, ob Vierbeiner ebenfalls Willkommen sind.

Unsere Tochter Holly dokumentiert übrigens auf ihre ganz eigene Art und Weise, dass ihre Familie sechs Köpfe zählt. Auf die Frage, wie viele Geschwister sie hätte, antwortete sie kürzlich: "Drei. Zwei Schwestern und einen Bruder." Dass die jüngste Schwester Pelz trägt, hielt sie dabei nicht für besonders erwähnenswert.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.