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Kategorie "Aufsteiger" Mit künstlichen Genen die Forschung unterstützen

Speziell für Anwendungen in den Bereichen Pharmazie und Biotechnologie sind synthetische, also künstlich hergestellte Gene, inzwischen unentbehrlich geworden. GENEART bietet künstliche Gene zur kommerziellen und wissenschaftlichen Nutzung an und ist in der Lage, sehr schnell komplexe Gensequenzen herzustellen.

Speziell für Anwendungen in den Bereichen Pharmazie und Biotechnologie sind synthetische, also künstlich hergestellte Gene, inzwischen unentbehrlich geworden. Zusätzlich kann die Gensequenz vor der Herstellung optimiert werden, so dass diese bestmöglich an ihren Verwendungszweck angepasst ist. Daher sind sie in diesen Anwendungsbereichen den in der Natur vorkommenden Genen den meisten Fällen weit überlegen.

Gene vom Fließband: optimiert, präzise, schnell

GENEART ist ein Spezialist für Gensynthese . Das Unternehmen stellt Gene auf künstlichem Wege nach den Sequenzvorgaben seiner Kunden her. Dabei hilft eine selbst entwickelte Sequenzdesign-Software, die zum Patent angemeldet ist, um die Gensequenzen auf ihren Verwendungsbereich zu optimieren. Bisher hat das Unternehmen viele hundert Gene synthetisiert, wobei mehrere Dutzend Gene parallel hergestellt werden können. Auch komplexe oder sich wiederholende Sequenzen sind kein Problem dank einer nach eigener Einschätzung weltweit wohl einmaligen Technologie. Zudem zeichnet sich das Unternehmen durch marktführende Lieferzeiten zwischen drei und fünf Wochen aus. Diese stammen zum überwiegenden Teil aus Nordamerika und Europa. Renommierte Universitäten und Unternehmen aus den Bereichen Pharma und Biotechnologie zählen zu den Abnehmern.

Seit ihrem Markteintritt im Jahr 2000 hat GENEART eine der international führenden Stellungen im Gensynthese-Markt erobert. Nächstes Ziel ist der Ausbau der Parallelisierung und Vollautomatisierung der Gensynthese, wodurch man die Lieferzeiten mindestens halbieren möchte. Mittelfristig will sich das Unternehmen zu einem Systemanbieter rund um die Gensynthese für die Entwicklung von Impfstoffen und gentechnisch hergestellten Pharmazeutika entwickeln.

Die Firma entstand aus einer Ausgründung des Instituts für Medizinische Hygiene und Mikrobiologie der Universität Regensburg. Zu den Gründern zählen die Professoren Ralf Wagner und Hans Wolf sowie Dr. Marcus Graf und Dipl.-Kfm. Christian Ehl. Neben dem Hauptsitz in Regensburg gibt es eine Vertriebsrepräsentanz in Washington/North Carolina. Insgesamt werden 21 Mitarbeiter beschäftigt.


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