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"Die etwas Anderen": Bei Kaufland gibt es jetzt besonderes Gemüse und Obst - das steckt dahinter

Kaufland erweitert das Angebot in der Gemüse- und Obst-Abteilung. Der Hintergrund: Die Supermarktkette will der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken. Nun müssen nur noch die Kunden mitziehen.

Kaufland erweitert das Gemüse-Sortiment

Kaufland erweitert das Gemüse-Sortiment

Picture Alliance

Das Angebot an Gemüse und Obst in Deutschlands Supermärkten wächst und wächst. Neben allerlei exotischen Früchten setzen viele Läden inzwischen auch auf regionale Angebote. Äpfel, Möhren oder Kohl - all das lässt sich auch ohne lange Transportwege direkt aus der Umgebung in die Märkte bringen. Die Kunden honorieren das. 

Längst hat sich das Kundenverhalten geändert. Sicherlich - der Preis spielt nach wie vor eine wichtige Rolle im Lebensmitteleinzelhandel. Allerdings werden die Kunden kritischer: Muss ich Äpfel kaufen, die aus China stammen? Warum ist Bio-Gemüse in Plastik eingeschweißt? Wie fies wirken sich Avocados auf das Klima aus? Supermärkte, die sich darum bemühen, Antworten auf diese Fragen zu finden, könnten bei den Kunden punkten.

Kaufland nimmt unperfektes Gemüse und Obst ins Sortiment auf

Nun wagt sich Kaufland nach vorne. Die Supermarktkette, die zum gleichen Konzern gehört wie Lidl, will sich dem Thema Lebensmittelverschwendung annehmen. Denn die beginnt schon viel früher als gedacht. Nicht alle Gemüse und Früchte schaffen es in den Supermarkt. Äpfel mit kleinen Knubbeln werden aussortiert. Auch Karotten mit lustigen Auswüchsen werden nicht verkauft. Hier setzt Kaufland an und präsentiert mit "Die etwas Anderen" nun auch Gemüse in der eigenen Abteilung, das es bisher schwer hatte, verkauft zu werden. 

Laut Medienberichten sollen die krummen Möhren und Co. gesondert präsentiert werden und auch beworben werden. Offenbar möchte Kaufland die maximale Aufmerksamkeit für das "andere" Gemüse. Und: Die Supermarktkette will das Obst und Gemüse deutlich günstiger anbieten.

Zunächst will Kaufland das unperfekte Gemüse als Test verkaufen. Drei Monate lang können Kunden in 249  Filialen in Baden-Württemberg, Bayern, im Saarland, im Süden Hessens und in Rheinland-Pfalz zugreifen. Danach will die Kette überlegen, ob sie das Angebot auch auf andere Bundesländer ausweitet. Andere Supermarktketten wie Aldi Süd, Netto oder Penny bieten krummes Gemüse schon an.

Kaufland


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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.