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"Die Ungleichheit steigt": Geringverdiener sterben früher als Besserverdiener

Ein Studie zeigt: Diejenigen, die besonders wenig verdienen, sterben früher als die Besserverdiener. Und bekommen daher weniger von ihren eingezahlten Rentenbeiträgen, so eine Studie. Die Ungleichheit im Rentensystem würde zunehmen.

Geringverdiener sterben früher

Geringverdiener sterben früher

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Menschen, die als Geringverdiener unterdurchschnittlich verdienen, sterben früher als Besserverdiener in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Mittwoch veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). "Die Ungleichheit im gesetzlichen Rentensystem steigt" - so fassen die Autoren der Untersuchung ihr Fazit zusammen. Die Ergebnisse sprächen für eine Aufwertung geringer Rentenansprüche, "um die Verhältnismäßigkeit wiederherzustellen und das Altersarmutsrisiko zu senken".

So werden Menschen aus den unterem Lohngruppen doppelt abgestraft: Sie sind einem größeren Risiko ausgesetzt, bei Renteneintritt in Armut abzurutschen. Dazu kommt die verminderte Lebenserwartung - und somit bekommen sie von den Beiträgen, die sie eingezahlt haben, auch noch weniger ausgezahlt. 

Die DIW-Ökonomen Peter Haan, Daniel Kemptner und Holger Lüthen haben untersucht, wie alt Rentner werden und ob dies mit ihrem früheren Einkommen und der ausgezahlten Rente in Zusammenhang steht. In den Industrienation erhöht sich die Lebenserwartung seit rund 150 Jahren. Als Faustformel gilt: Alle zehn Jahre steigt diese Erwartung um rund 2,5 Jahre an. Aber gilt dies auch für arme Menschen? 

Geringverdiener vs. Besserverdiener: So wurde gerechnet

Als Grundlage für die Studie dienten Daten von westdeutschen Männern, die zwischen 1926 und 1949 geboren wurden. Beamte und Selbstständige wurden ausgeklammert, es wurden nur diejenigen berücksichtigt, die viele Jahre in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt haben. Dann wurden diese Männer in Gruppen, sogenannten Dezilen, eingeteilt. "Die Lebenserwartung [ist] umso höher, je mehr Lohneinkommen im Laufe eines Lebens erzielt wurde. Für die Jahrgänge 1926 bis 1928 beträgt die Lebenserwartung ab einem Alter von 65 ungefähr 18 Jahre im obersten Dezil und 14 Jahre im untersten Dezil. Die Differenz von vier Jahren entspricht einem relativen Unterschied von gut 30 Prozent", heißt es in der Studie. "Diese Differenz steigt nun kontinuierlich über die Jahrgänge an: fünf Jahre für die Jahrgänge 1932 bis 1934, sechs Jahre für die Jahrgänge 1938 bis 1940 und schließlich sieben Jahre für die Jahrgänge 1947 bis 1949, was einem relativen Unterschied von etwa 50 Prozent entspricht." Kurz gesagt: Die Lebenserwartung in Deutschland steigt zwar, aber davon profitieren statistisch vor allem die Besserverdienenden. Der Zusammenhang zwischen Lohn und Lebenserwartung werde auch bei Frauen auftreten, die zunehmend längere und kontinuierlichere Berufsbiografien aufweisen.

"Die Ergebnisse machten deutlich, dass das Äquivalenzprinzip in der gesetzlichen Rentenversicherung nicht gelte "und nicht als Argument gegen eine Aufwertung von geringen Rentenansprüchen überzeugt", konstatierte Studienautor Haan. "Im Gegenteil, unsere Ergebnisse sprechen für eine Aufwertung. Das würde auch der Altersarmut vorbeugen." Die derzeit diskutierte Grundrente - unabhängig von der Frage einer Bedürftigkeitsprüfung - wäre dabei eine Möglichkeit. 

Fanny H. 
k
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.