HOME

Rückrufe und Produktwarnungen: Salmonellengefahr: Schweinefleisch-Würstchen bei Norma zurückgerufen

BMW ruft hunderttausende Autos zurück +++ Rückruf von Keksteig wegen Kolibakterien +++ Rückruf von Salami wegen Verletzungsgefahr +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen.

Schweinefleischknacker Rückruf

Das Produkt "Lecker Lausitz Schweinefleischknacker" könnte mit Salmonellen verunreinigt sein

22. November: Salmonellengefahr bei Schweinewürstchen von Willms Weißwasser

Der Hersteller Willms Weißwasser GmBH & Co. KG ruft aufgrund einer nicht auszuschließenden Verunreinigung durch Salmonellen das Produkt "Lecker Lausitz Schweinefleischknacker" in der 250- und 300-Gramm-Packung mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 27.11.2019, 28.11.2019 und 01.12.2019 zurück. Aus Gründen des Verbraucherschutzes sei das Produkt vorsorglich aus dem Verkauf genommen. Kunden, die die Schweinewürstchen bereits käuflich erworben haben, können das Produkt gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben. Die betroffene Ware wurde in Filialen des Discounters Norma verkauft.

Quelle: produktwarnung.eu

21. November: BMW ruft Autos wegen Brandgefahr zurück

BMW ruft wegen Brandgefahr weltweit 232.000 Fahrzeuge zurück. Der Konzern weite damit einen bereits vergangenes Jahr begonnenen Rückruf aus, teilte der Autohersteller am Donnerstag mit. Zuvor hatte die Branchenzeitung "kfz-betrieb" darüber berichtet. 

In Deutschland müssten 113.000 Autos in die Werkstätten, sagte ein BMW-Sprecher. Die Brandgefahr sei aber "sehr gering". Grund für den Rückruf ist offenbar ein Problem im Abgasrückführsystem. Betroffen sind Fahrzeuge mit Vierzylinder-Dieselmotoren aus den Baureihen 1er bis 7er sowie die SUV-Modelle X1, X3, X4, X5 und X6. Halter betroffener Fahrzeuge werden laut BMW angeschrieben.

Quelle: DPA

19. November: Rückruf von Keksteig wegen Kolibakterien

Der Hersteller Tante Fanny ruft "Frischer Dinkel-Mürbteig 400g" zurück, weil in einer Probe Kolibakterien nachgewiesen werden konnten. Der Rückruf gilt für das Produkt mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2019. Kunden, die das Produkt bereits gekauft haben, können es zurück in die Filiale bringen und erhalten den Kaufpreis erstattet. Die Vorlage des Kassenbons ist nicht nötig. Das Produkt wurde bei Kaufland und Karstadt verkauft.

Quelle: "Lebensmittelwarnung.de"

18. November: Salami wegen Verletzungsgefahr durch Fremdkörper zurückgerufen

Die Fratzscher Fleisch- und Wurstwaren GmbH aus Schleusingen ruft ihre "Hausmacher Salami" im Kunstdarm mit blauem Chip zurück. Möglicherweise sind in dem Fleisch Metall- oder Plastik-Fremdkörper enthalten, wodurch beim Verzehr Verletzungsgefahr besteht. Betroffen sind 350-Gramm-Einheiten, die ab dem 25. Oktober 2019 verkauft wurden. Das Produkt wurde ausschließlich in Thüringen im Hauptbetrieb in Schleusingen und in den Filialen in Suhl und Eisfeld vertrieben.

Quelle: "Lebensmittelwarnung.de"

15. November: Verunreinigtes Wasser: Stadt Wolfhagen verordnet Abkochgebot

Aufgrund einer Verunreinigung des Trinkwasser hat die Stadt Wolfhagen (Kreis Kassel) ein offizielles und ab sofort geltendes Abkochgebot für die Bürger verordnet. Betroffen seien etwa 5000 Haushalte in Wolfhagen und den umliegen Städten Viesebeck, Gasterfeld, Nothfelden, Niederelsungen, Philippinenburg, Philippinenthal und Oberelsungen. Grund hierfür ist eine bakterielle Verunreinigung durch einen Stamm von E.Coli-Bakterien. Das Gebot gilt bis auf Weiteres. Vom Gebrauch des Wassers ohne vorheriges Abkochen wird dringend abgeraten.

Quelle: Stadtwerke Wolfhagen

14. November: Rückruf von Hermannsdorfer Saucen

Die Firma Herrmannsdorfer Landwerkstätten Glonn GmbH & Co. KG ruft folgende Produkte zurück: 

  • Sauce Bolognese, 400ml Glas, Mindesthaltbarkeitsdatum: 18.05.2020
  • Rinderroulade, 400g Glas, Mindesthaltbarkeitsdatum: 19.05.2020 
  • Schweinebratensauce, 400ml Glas, Mindesthaltbarkeitsdatum: 19.05.2020

Das Unternehmen teilte mit, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich Glassplitter im Produkt befinden. Kunden werden gebeten, betroffene Produkte zurückzubringen. Der Kaufpreis wird erstattet. Diese Herrmannsdorfer Produkte werden in Bioläden, Bio-Supermärkten und eigenen Filialen verkauft.

Quelle: "Lebensmittelwarnung.de"

14. November: Chrom VI in Lederhose nachgewiesen – Deiters ruft zurück

Der Karnevals- und Kostümhändler Deiters ruft die Lederhose "Babette" zurück. In dem Leder sei ein überhöhter Gehalt des potenziell krebserregenden Chrom VI nachgewiesen worden. Es wird dringend davon abgeraten, das Produkt weiterhin zu tragen. Es bestehe die Gefahr von Sensibilisierung und Auslösung von Kontaktallergien, teilt der Hersteller mit. Es sind beide Ausführungen des Kleidungstücks in den Farben Lila und Pink mit den Artikelnummern 8042-014 und 8042-008 betroffen. Käufer der Lederhose werden gebeten, das Unternehmen unter der Mail-Addresse info@deiters.de zu kontaktieren.

Quellen: "Produktwarnung.eu", Hersteller

13. November: Rückruf von Karotten-Aufstrich

Die Firma A-ware Tapas b. v. ruft das Produkt "Deli Genuss Würziger Karotten-Aufstrich mit Ingwer" zurück. Auf dem Etikett fehle der Hinweis, dass das Produkt die Zutat "Sesampaste" enthält. Personen, die eine Sesam-Unverträglichkeit haben, könnten allergisch reagieren, heißt es. Betroffen sind Packungen mit folgenden Angaben: 

Produkt: DELI GENUSS Würziger Karotten-Aufstrich mit Ingwer

Inhalt: 150 g

Charge 304 EAN 8713734017009

Mindesthaltbarkeitsdatum: 25.11.2019

Kunden, die das Produkt bereits gekauft haben, können es auch ohne Vorlage des Kassenbons zurückgeben und erhalten den Kaufpreis erstattet. 

Quelle: "Produktwarnung.eu"

12. November: Chlorat in TK-Pangasius von Aldi Nord

Ein Lieferant des Discounters Aldi Nord ruft eine Charge seines tiefgekühlten Pangasius-Filets zurück. Wie Aldi-Nord am Mittwoch auf seiner Website mitteilte, handelt es sich um den Artikel "Golden Seafood Pangasius-Filet, 475 g“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 06.03.2021 und der Chargennummer VN126 VI017. Im Rahmen von Routinekontrollen sei laut Lieferant "Clama GmbH & Co. KG" in einer Probe ein erhöhter Chlorat-Gehalt festgestellt worden. Chlorat kann sich bei bestimmten Personengruppen auf die Funktion der Schilddrüse auswirken. 

Die betroffene Ware wurde demnach ausschließlich in den Gesellschaften Bargteheide, Barleben, Berlin, Beucha, Beverstedt, Datteln, Greven, Großbeeren, Greiz, Hann. Münden, Herten, Hesel, Horst, Jarmen, Bad Laasphe, Lingen, Mittenwalde, Nortorf, Radevormwald, Scharbeutz, Seevetal, Seefeld, Schloß-Holte, Schwelm, Weimar, Werl, Weyhe, Wilsdruff und Wittstock gehandelt. Aldi-Nord bittet darum, den Artikel in die Filliale zurückzubringen. Der Kaufpreis werde erstattet.

Quelle: Aldi-Nord

11. November: Allergiegefahr – Rückruf von Waffelröllchen

TK Maxx ruft Waffelröllchen zurück. Die Zutatenliste auf dem Etikett weise nicht darauf hin, dass Ei im Produkt enthalten sei, heißt es zur Begründung. Für Menschen mit Allergien könnte die fehlende Angabe schädliche Folgen haben. Diese Produkte sind vom Rückrug betroffen 

  • Litaly Waffelröllchen –Vanille 400 g
  • Litaly Waffelröllchen – Kakao 400 g
  • Litaly Waffelröllchen – Haselnuss 400 g

Kunden, die das Produkt bereits gekauft haben, können es auch ohne Vorlage des Kassenbons in eine TK Maxx Filiale zurückbringen. 

Quelle: "Lebensmittelwarnung.de"

8. November: Käse in der Wurst – Hersteller ruft Geflügelwiener zurück

Der Wursthersteller Höhenrainer Delikatessen ruft in Oberbayern und Berlin verkaufte Geflügelwiener zurück. In den Packungen könnten auch Käse-Geflügelwiener enthalten sein, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Für Menschen mit einer Allergie oder Unverträglichkeit sei dies ein Gesundheitsrisiko. Betroffen sind demnach insgesamt rund 230 Kilo "Geflügelwiener 2. Wahl" in Großpackungen von 16 Stück zu je 60 Gramm mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 7., 8., 11., 12. und 13. November. Sie wurden dem Hersteller zufolge in München und Berlin bei Hamberger Großmarkt verkauft, im V-Markt Balanstraße in München sowie im Höver Fleischwarenvertrieb Großhöhenrain.

Quelle: DPA

8. November: Weihenstephan ruft Milch und Kakao zurück

Die Freisinger Molkerei Weihenstephan ruft bundesweit Milch und Kakao zurück. Ein Produktionsfehler könne zum vorzeitigen Verderb der betroffenen Chargen führen, teilte das Freisinger Unternehmen am Freitag mit. Betroffen sind demnach die Ein-Liter-Tetrapacks von "Weihenstephan H-Milch 3,5%" mit Mindesthaltbarkeitsdatum 8. Januar 2020 sowie von "Weihenstephan H-Kakao" mit Mindesthaltbarkeitsdatum 19. Februar 2020. Sollte das Produkt frühzeitig verderben, sei dies optisch und über den Geruch deutlich erkennbar, erklärte die Molkerei. Wenige Stunden später wurde bekannt, dass auch "Bärenmarke" Milch zurückrufen muss.

Quelle: DPA

8. November: Trinkwasser im Kreis Calw verunreinigt

Auf Anordnung des Landratsamtes Calw (Baden-Württemberg) sollen Bürger des gleichnamigen Kreises bis auf Weiteres das Leitungswasser vor Benutzung abkochen. Grund hierfür ist eine bakterielle Verunreinigung des Wassers. Das Abkochgebot gilt ab sofort und bis auf Widerruf, so das Landratsamt.

Die Behörde nennt in der Mitteilung zudem folgende Anweisungen für den unbedenklichen Gebrauch des Wassers: "Trinken Sie Leitungswasser nur abgekocht. Lassen Sie das Wasser einmalig sprudelnd Aufkochen und dann langsam über mindestens zehn Minuten abkühlen. Die Verwendung eines Wasserkochers ist aus praktischen Gründen zu empfehlen. Nehmen Sie für die Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden ausschließlich abgekochtes Leitungswasser. Sie können das Leitungswasser für die Toilettenspülung und andere Zwecke ohne Einschränkungen nutzen. Folgende Stadt-und Ortsteile sind von dem Gebot betroffen:

Landkreis Calw:

  • Betroffene Bereiche der Gemeinde Althengstett: Neuhengstett und Ottenbronn
  • Betroffene Bereiche der Stadt Bad Liebenzell: Beinberg, Maisenbach-Zainen, Monakam, Unterhaugstett und Unterlengenhardt
  • Betroffene Bereiche der Stadt Bad Teinach-Zavelstein: Emberg, Kentheim, Lützenhardt, Rötenbach, Schmieh, Sommenhardt und Zavelstein
  • Betroffene Bereiche der Stadt Calw: Altburg, Alzenberg, Bleiche, Oberriedt, Speßhardt, Spindlershof, Weltenschwann, Wimberg
  • Gewerbegebiet Würzbacher Kreuz
  • Betroffene Bereiche der Gemeinde Neuweiler: Agenbach, Breitenberg und Oberkollwangen
  • Betroffene Bereiche der Gemeinde Oberreichenbach: Igelsloch, Oberkollbach, Oberreichenbach, Siehdichfür und Würzbach
  • Betroffene Bereiche der Gemeinde Schömberg: Bieselsberg, Oberlengenhardt und Schwarzenberg
  • Betroffene Bereiche der Gemeinde Unterreichenbach: Kapfenhardt

Kreis Enz:

  • Betroffene Bereiche der Gemeinde Engelsbrand: Engelsbrand, Grunbach und Salmbach

Quelle: Kreis Calw

6. November: Füngers Feinkost ruft Kartoffelsalat zurück

Die Firma Füngers Feinkost hat eine Charge "Bauern-Kartoffelsalat mit ausgelassenem geräuchertem Bauchspeck" zurückgerufen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich farblose Kunststofffremdkörper in einzelnen Packungen befinden, teilte das Unternehmen am Dienstag in Oranienbaum-Wörlitz mit. Betroffen seien ausschließlich "Gut&Günstig"-400 Gramm-Becher mit dem auf dem Deckelrand aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatum 06.11.19. Sie wurden vorwiegend bei Edeka und Marktkauf angeboten. Kunden können den Kartoffelsalat zurückgeben und bekommen den Preis erstattet.

Quelle: DPA

2. November: Hersteller ruft Frikadellen und Fleischbällchen zurück

Produkte der Firma Fleisch-Krone Feinkost GmbH werden zurückgerufen, da Listerien nachgewiesen werden konnte. Es handelt sich dabei um Frikadellen und Fleischbällchen, die unter dem Label "Gut Bartenhof" und "Ja!" bei Rewe und Norma verkauft werden:

Norma Artikel: Gut Bartenhof Frikadelle Klassik und Frikadellen-Bällchen

Inhalt: 500g

Chargen-Nr. 97812 und 97813

Mindesthaltbarkeitsdatum 05.11.2019 

Rewe Artikel: ja! Frikadellenbällchen

Inhalt: 500 g-Packung

Mindesthaltbarkeitsdatum 05.11.2019 und 20.11.2019

EAN 43 888 4022 2728

Veterinärkontrollnr. DE – NI 10138

Kunden, die die Artikel bereits gekauft haben, können diese zurück in die Filiale bringen und bekommen den Kaufpreis auch ohne Vorlage eines Kassenbons erstattet. 

Quelle: Produktwarnung.eu

1. November: Metallspäne im Produkt: Hähnchenfilets in Schleswig-Holstein zurückgerufen

Die dänische Supermarkt-Kette Fakta ruft Tiefkühl-Hähnchenfilets der Marke AB Vilniaus Paukstynas in der 250-Gramm-Packung zurück. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich Metallspäne in der Verpackung befinden. Betroffen sind Produkte mit dem Verpackungsdatum vom 2. August 2019 sowie einem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 29. Januar 2021. 

Die panierten Hähnchenfilets wurden in Filialen in Dänemark und in grenznahen Gebieten Schleswig-Holsteins verkauft und können in den jeweiligen Märkten gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden. 

Quelle: Produktwarnung.eu

1. November: Rückruf bei Belton Farm: Glassplitter in Bio-Cheddar entdeckt

Der Lebensmittel-Großhändler Gerald Bartke ruft das Produkt "Organic Cheese Cheddar Medium" von der Marke Belton Farm UK zurück. Grund hierfür ist ein Fund von zwei Glassplittern in der Verpackung des Käses. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass auch in anderen Produkten Glassplitter enthalten sind. Kunden, die den Käse im Zeitraum ab dem 20. September gekauft haben, können die Ware gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben.

Quelle: Lebensmittelwarnung.de

30. Oktober: Norma ruft Walnüsse wegen Salmonellen-Gefahr zurück

Die Norma Lebensmittelfilialbetrieb Stiftung & Co. KG ruft Walnüsse zurück. In einigen Produkten konnten Salmonellen nachgewiesen werden. Es handelt sich um das Produkt "Ardilla Walnüsse in der Schale (1000 Gramm Packung) der Firma Nutwork Handelsgesellschaft mbH mit den Los-Kennzeichnungen L1921987 und L1922023. Betroffen sind demnach nur die Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdaten 01.07.2020 und 02.07.2020.

Das Produkt wurde bei Norma in folgenden Bundesländern verkauft: 

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Brandenburg
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Thüringen

Kunden, die das Produkt bereits gekauft haben, können es zurück in die Filiale bringen und bekommen den Kaufpreis auch ohne Vorlage eines Kassenbons erstattet.

Quelle: "Lebensmittelwarnung.de"

30. Oktober: Hundefutter wegen Salmonellen-Gefahr zurückgerufen

Der Hersteller B.A.F. Group GmbH ruft Hundefutter zurück, weil im Rahmen einer Untersuchung Salmonellen in diesem Produkt nachgewiesen werden konnten. Auch für den Hundehalter besteht eine Infektionsgefahr. Folgendes Produkt ist vom Rückruf betroffen: 

Artikel: proCani Pferd pur 400g – Pure Horse

Mindesthaltbarkeitsdatum: 13.11.2020

Batch Nummer: BAF1300130819 

Das Produkt wurde bei REWE und toom verkauft. Käufer, die das Produkt bereits erworben haben, können es auch ohne Vorlage eines Kassenbons zurück in die Filiale bringen. 

Quelle: "Produktwarnung.eu"

30. Oktober: Hersteller ruft "Diesdorfer Apfelsaft" wegen Schimmelpilzen zurück

Die Diesdorfer Süßmost-, Weinkelterei & Edeldestille GmbH ruft "Diesdorfer Apfelsaft" zurück. Folgende Abfüllung ist möglicherweise mit Schimmelpilzen verdorben: 

Artikel: Diesdorfer Apfelsaft klar

Gebinde: 1,0 Liter Flasche

Mindesthaltbarkeitsdatum: 07/2021

Chargennummer: L190724-1

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Verzehr des Produktes eine mögliche Gesundheitsgefahr darstellt. Kunden, die das Produkt bereits erworben haben, können es zurück in die Filiale bringen und bekommen den Kaufpreis erstattet. 

Quelle: "Produktwarnung.eu"

29. Oktober: Mögliche Verunreinigung durch Laugenreste – Brauerei ruft mehrere Getränke zurück

Weil gleich mehrere Sorten Bier und Erfrischungsgetränke durch Reste einer verdünnten Lauge belastet sein könnten, ruft die Regionalbrauerei Franken Bräu die betroffenen Getränke vorsorglich zurück. Es könne nicht ausgeschlossen werden, "dass nach thermischer Reinigung der Getränkeflaschen mit Lauge, trotz Ausspülen mit Wasser (...), in den Flaschen verdünnte Reste verblieben", heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Eine Auflistung der vom Rückruf betroffenen Getränke finden Sie unter diesem Link:

Demnach sollen die Flaschen von involvierten Unternehmen des Einzelhandels bereits aus dem Verkauf genommen worden sein. Laut der Seite "produktwarnung.eu" wurden die Getränke neben regionalen Abholmärkten auch bei Kaufland, Edeka, Netto und Rewe (regional) verkauft.

Laut der Brauerei können Laugenreste Haut und Schleimhäute reizen. Kunden sollten den Rückruf daher unbedingt beachten und von einem Konsum der aufgelisteten Produkte absehen, heißt es. Die betroffenen Getränke können in den Verkaufsfilialen zurückgegeben werden, die das jeweilige Getränk führen. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

Quelle: Pressemitteilung Franken Bräu Lorenz Bauer GmbH & Co. KG

Rückruf

Rückruf von "Original Thüringer Bockwurst". Es könnten sich Kunststoffteile im Produkt befinden. 

25. Oktober: Aldi Nord ruft Thüringer Bockwurst zurück

Aldi Nord ruft "Original Thüringer Bockwurst" zurück. Der Hersteller hatte bei einer Probe Kunststoffteile im Produkt gefunden. Betroffen ist das 650-Gramm-Glas mit einem Abtropfgewicht von 400 Gramm und folgenden Angaben: 

  • Chargennummer 701/13/27.09.21
  • Inhalt: 5 x 80 Gramm
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 27.09.2021
  • Los-Kennzeichnung: 701/13/27.09.21 178/1.3

Käufer können das Produkt zurück in die Aldi Nord Filiale bringen und bekommen den Kaufpreis erstattet. 

Quelle: "Lebensmittelwarnung.de"

24. Oktober: Listerien-Fund bei Aldi-Salaten – Rückruf

Fresh-Care Convenience B.V. ruft mehrere Fertig-Salate öffentlich zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden bei Untersuchungen in einer Probe Listerien nachgewiesen. Konkret geht es um Salate mit der Mindesthaltbarkeit 22.10. bis 28. bzw. 29.10., die über Filialen von Aldi und Netto verkauft wurden. Folgende Produkte sollten vorsorglich nicht mehr verzehrt werden.

"Snack Time - Salatcup Hähnchen mit Senf-Dressing"

  • 300 g
  • MHD: 22.10.2019-29.10.2019
  • Verkauf via Aldi Süd (NRW, Hessen, Rheinland-Pfalz, teils Bayern)

"Fresh Care Hähnchensalat mit Sylter Dressing"

  • 300 g
  • MHD: 22.10.2019-29.10.2019
  • Verkauf via Aldi Nord (überall außer in BaWü, Bayern und dem Saarland)

"Fresh Care Hähnchensalat mit Sylter Dressing"

  • 300 g
  • MHD: 22.10.2019-28.10.2019
  • Verkauf via Netto Marken-Discount (überall außer BaWü, Bayern und Saarland)

Betroffene Produkte können in die jeweilige Filiale zurückgebracht werden. Der Kaufpreis wird zurückerstattet.

23. Oktober: Drogeriekette dm ruft Bio-Babynahrung zurück 

Die Drogeriekette dm ruft vorsorglich bestimmte Gläser mit Bio-Babynahrung zurück. Es gehe um den Artikel "dmBio Hühnchenfleisch Zubereitung nach dem 4. Monat 125g", wie das Unternehmen am Mittwoch in Karlsruhe mitteilte. Betroffen seien ausschließlich die Gläschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 21.01.2021 auf dem Deckelrand. Es sei nicht auszuschließen, dass in diese Charge kleine, blaue Folienteilchen gelangt sein könnten. Kunden können die Gläser ungeöffnet oder bereits angebrochen in die dm-Märkte zurückzubringen. Der Kaufpreis werde Ihnen erstattet, hieß es.

Quelle: DPA

22. Oktober: ADAC-Test: Vier Kindersitze nur "mangelhaft"

Bei einem ADAC-Test von Kindersitzen sind von 20 getesteten Sitzen vier mit der Note "mangelhaft" durchgefallen. Dies liegt allerdings nicht an Sicherheitsmängeln, sondern einem zu hohen Schadstoffgehalt, wie der Automobilclub am Dienstag mitteilte. Die Bezugsstoffe der bemängelten Sitze erhalten demnach das Flammschutzmittel TCPP in einer über den Grenzwerten liegenden Konzentration oder den als womöglich krebserregend geltenden Stoff Naphthalin.    

Zwölf der getesteten Sitze bekamen die Note "gut", vier weitere ein "befriedigend". Diese getesteten Sitze übertreffen demnach die gesetzlichen Vorschriften zum Teil deutlich. Außerdem stellten die Tester fest, dass keiner der Sitze im Frontalaufpralltest scheitert. Einer der Sitze bekam sogar sowohl beim Frontal- als auch beim Seitenaufprall die Note "sehr gut".

Unter diesem Link finden Sie die Ergebnisse des ADAC-Tests in der Übersicht.

Quellen: ADAC / AFP

21. Oktober: Verbraucherschutzministerium NRW warnt vor Koffein-Pulver

Das nordrhein-westfälische Verbraucherschutzministerium warnt dringend vor einem Koffein-Pulver namens "Caffeine 100%-HCL". Schon mit einer Portion des Produkts könne eine lebensbedrohliche Menge an Koffein konsumiert werden, teilte das Ministerium in Düsseldorf mit. Der Hersteller habe das Pulver bereits öffentlich zurückgerufen.

rückruf-ticker - koffein-pulver

Aufnahme des vom Rückruf betroffenen Koffein-Pulvers

   

Bei "Caffeine 100%-HCL" handelt es sich den Angaben zufolge um eine 150-Gramm-Dose mit einem Pulver, das zu 80 Prozent aus reinem Koffein besteht. Dosierungshinweise fehlen. Ein beigelegter Messlöffel voll entspricht demnach knapp sechs Gramm Pulver, also knapp fünf Gramm reinen Koffeins.      

Koffein führt laut Ministerium bereits ab einer Menge von einem Gramm zu Vergiftungserscheinungen wie Erregung bis zu Anfängen eines Delirs, Hörstörungen, Sehstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen. Je nach Alter, Vorerkrankungen und körperlicher Konstitution liege die tödliche Dosis bei drei bis zehn Gramm Koffein.

Quelle: AFP

18. Oktober: Molkerei Zott ruft Sahnejoghurts wegen Schimmelkeimen zurück

Die Molkerei Zott ruft vorsorglich mehrere Sahnejoghurts zurück, weil sie möglicherweise durch Schimmelkeime verdorben sind. Betroffen sei der "Zott Sahnejoghurt Panna Cotta 150g" in den Sorten Pfirsich und Heidelbeere mit der Kennung 31.10.19 F, wie die Molkerei am Freitagabend mitteilte. Zudem geht es um die Sorten Erdbeer und Mango jeweils mit den Kennungen 29.10.19 F und 01.11.19 F. Vorsorglich zurückgerufen wurde außerdem der "Zott Sahnejoghurt 150g" in der Sorte Pfirsich-Maracuja mit der Kennung 29.10.19 F und 01.11.19 F. Die Kennung finden Verbraucher auf dem Joghurtdeckel.

Bei Verzehr der betroffenen Produkte sei Durchfall möglich. Wer einen Joghurt mit der entsprechenden Kennung gekauft hat, kann nach Angaben des Herstellers den Joghurtdeckel bei Zott einschicken. Dann gebe es den Einkaufspreis sowie die Portokosten zurück.

Quelle: DPA

16. Oktober: Wegen Glassplittern: Rapunzel ruft klare Suppe zurück 

Der Naturkosthersteller Rapunzel hat eine Gemüsebrühe wegen möglicher Glassplitter vorsorglich zurückgerufen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass in einem 250-Gramm-Glas Rapunzel "Klare Suppe" Glassplitter enthalten seien, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Betroffen sei das Produkt mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 18. September 2020. Die Firma mit Sitz im bayerischen Legau im Allgäu kündigte an, dass Kunden die betroffene Suppe zurückgeben könnten und der Kaufpreis erstattet würde.

16. Oktober: Rewe ruft Pangasiusfilet zurück - auch in Penny-Märkten

Rewe ruft derzeit bestimmte Chargen von Pangasiusfilet zurück. Sowohl in eigenen Filialen wie auch bei der Discounter-Tochter Penny. Der Grund: "Im Rahmen von Untersuchungen wurden Rückstände von Reinigungsmitteln (Benzalkoniumchlorid) festgestellt", teilt das Unternehmen in Pressemitteilungen mit. Eine gesundheitliche Beeinträchtigung könne aus diesem Grunde nicht ausgeschlossen werden. Daher wurden die betroffenen Produkte aus dem Verkauf genommen. Kunden können bereits gekaufte Packungen in die Märkte zurückbringen. Dort, so heißt es, bekommen sie den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons. 

Folgende Produkte sind betroffen:

  • Bei Rewe: REWE Beste Wahl, Pangasiusfilet, 475g, gefroren alle Mindesthaltbarkeitsdaten bis einschließlich 03/2021 Fabriknummer: DL 22 (links neben Abtropfgewicht) EAN 4388844046801
  • Bei Penny: Berida, Pangasiusfilet, 475g, gefroren,  alle Mindesthaltbarkeitsdaten bis einschließlich 03/2021, Fabriknummer: DL 22 (links neben Abtropfgewicht) EAN 24797016.

Quellen: Penny, Rewe

11. Oktober: Rinderhack von Lidl kann blaue Kunststoffteile enthalten

Lidl ruft Hackfleisch zurück. In den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz können sich in den Packungen "Landjunker Rinderhackfleisch 500 g" blaue Kunststofffremdkörper befinden. Betroffen sei die Ware mit dem Verbrauchsdatum 14.10.2019, der Losnummer 36862231 und dem Identitätskennzeichen DE NW 20028 EG. Produzent des Hacks ist der nordrhein-westfälische Hersteller SB-Convenience GmbH, ein Tochterunternehmen des Tönnies-Konzerns.

11. Oktober: Bundesweiter Rückruf von "Frische fettarme Milch"

Bundesweit wird das Produkt "Frische fettarme Milch" mit 1,5 % Fett zurückgerufen. Die Milch wurde bei unter anderem Edeka, Rewe, Kaufland, Aldi verkauft. Proben ergaben, dass sich gesundheitsgefährdende Bakterien im Produkt befinden, erklärt die DMK Deutsche Milchkontor GmbH. Folgendes Produkt ist betroffen: 

Frische fettarme Milch 1,5 % Fett, 1 Liter, Genusstauglichkeitskennzeichen: DE NW 508 EG

Folgende Handelsketten sind betroffen: 

  • Aldi Nord Milsani Frische Milch, 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 15.10.2019, 18.10.2019, 20.10.2019
  • Aldi Süd Milfina Frische Milch 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 10.10.2019, 14.10.2019
  • Bartels-Langness Tip Frische Milch, 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 14.10.2019, 15.10.2019, 18.10.2019 sowie Hofgut Frische Milch, 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 18.10.2019,
  • Edeka Gut & Günstig Frische Fettarme Milch ESL, 1,5 % Fett (1 Liter) Mindesthaltbarkeitsdatum: 14.10.2019, 16.10.2019, 18.10.2019, 20.10.2019
  • Kaufland  K-Classic Frische Milch, 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 14.10.2019, 15.10.2019, 18.10.2019
  • Lidl  Milbona Frische Milch 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 13.10.2019, 14.10.2019, 16.10.2019, 18.10.2019
  • Metro Deutschland GmbH Aro Frische Milch 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 15.10.2019, 18.10.2019
  • Netto Marken-Discount Gutes Land, Frische Fettarme Milch länger haltbar, 1,5 % Fett (1 Liter) Mindesthaltbarkeitsdatum: 14.10.2019, 15.10.2019, 16.10.2019, 18.10.2019, 20.10.2019
  • real Tip Frische Milch 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 14.10.2019, 15.10.2019, 18.10.2019
  • Rewe Ja! Frische Milch 1,5 % Fett, Mindesthaltbarkeitsdatum: 14.10.2019, 15.10.2019, 18.10.2019, 20.10.2019
Rückruf von Milch: Fude + Serrahn nehmen Produkt vom Markt

Käufer des Produktes sollten die Milch nicht verzerren, sondern entsorgen oder in einen der Supermärkte, auch ohne Vorlage des Kassenbons, zurückgeben. Der Kaufpreis wird erstattet. 

Bei dem Bakterienfund handelt es sich um Aeromonas hydrophila. Der Verzehr könnte zu Durchfallerkrankungen oder einer Magen-Darm-Grippe führen. Sollten Sie betroffen sein, suchen Sie einen Arzt auf und trinken Sie ausreichend Wasser. 

Quelle:  "Produktwarnung.eu

11. Oktober: Aldi ruft beliebtes Toastbrot zurück

Aldi Nord ruft mehrere Sorten Toastbrot der Firma Reineke-Brot GmbH zurück. Betroffen sind die Sorten "Goldähren Dreikorntoast 500g" und "Goldähren Vollkornsandwich 750g" mit den Mindesthaltbarkeitsdaten bis einschließlich 19. Oktober, wie das Unternehmen aus Salzkotten bei Paderborn am Donnerstag mitteilte. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich darin Kunststoffteilchen befänden. Kunden, die das Produkt bereits gekauft haben, können es in allen Filialen zurückgeben und erhalten den Kaufpreis erstattet. 

Quelle: dpa

9. Oktober: Vivaris ruft Mio-Mio-Glasflaschen zurück

Wegen eines defekten Verschlusses ruft die Vivaris Getränke GmbH & Co. KG mehrere seiner Produkte zurück. Betroffen sind demnach Flaschen, die am Standort Grünberg produziert und abgefüllt wurden und einen bestimmten Mindestgehalt an Kohlensäure enthalten. Aufgrund eines technischen Fehlers kann sich bei einzelnen Flaschen der Verschluss ungewollt öffnen. Das Getränk könnte auslaufen oder übersprudeln. Der Inhalt sei nicht betroffen, heißt in einer Pressemitteilung von Vivaris. Groß- und Einzelhändler wie Rewe und Kaufland nehmen die vorhandenen Bestände aus dem Handel. 

Vom Rückruf betroffen sind folgende Glasflaschen in den Einheiten 0,5l, 0,7l und 0,75l:

  • Mio Mio Mate Ginger – MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Mio Mio Mate Banana – MHD: 29.02.2020 bis 27.05.2020
  • Mio Mio Lapacho Lemongrass – MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Mio Mio Guarana Pomegranate – MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Mio Mio Mate Original – MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Märkisch Kristall Classic – MHD: 29.04.2021 bis 27.07.2021
  • Märkisch Kristall Fassbrause Drehorgeljule – MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Märkisch Kristall Medium – MHD: 29.04.2021 bis 27.07.2021
  • Grüneberg Quelle Classic – MHD: 29.04.2021 bis 27.07.2021
  • Märkisch Kristall Orange – MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Grüneberg Quelle Medium – MHD: 29.04.2021 bis 27.07.2021
  • Märkisch Kristall Zitrone – MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Märkisch Kristall Sport – MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020

9. Oktober: BMW ruft 260.000 Autos in die Werkstatt

Der Autobauer BMW ruft wegen Problemen mit der Rückkamera fast 260.000 Autos in den USA zurück. Die Kamera und das Display könnten so eingestellt werden, dass beim Rückwärtsfahren die Sicht nach hinten verdeckt sei, teilte die US-Verkehrsaufsicht NHTSA am Mittwoch auf ihrer Internetseite mit. Das verstoße gegen die Vorschriften für Rückspiegel und erhöhe das Risiko für Unfälle. BMW will die Software in betroffenen Autos demnach aktualisieren. Der Rückruf solle voraussichtlich Mitte November starten.

8. Oktober: Hersteller ruft Getränke zurück

Rückruf Getränke

Rückruf von 14 Getränkesorten wegen fehlerhafter Verschlüsse bei bestimmten kohlensäurehaltigen Getränken in Glasflaschen vom Standort Grüneberg. 

Die Firma Vivaris ruft 14 verschiedene Getränkesorten zurück. Beim Abfüllen kam es zu technischen Probleme, weshalb sich nun der Verschluss der Flasche lösen kann. Die Getränke wurden bei Rewe und Kaufland verkauft. Glasflaschen in Einheiten 0,5, 0,7 und 0,75 Liter der folgenden Marken und Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) sind betroffen:

  • Märkisch Kristall Classic Betroffene MHD: 29.04.2021 bis 27.07.2021
  • Märkisch Kristall Fassbrause Drehorgeljule Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Mio Mio Mate Ginger Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Märkisch Kristall Medium Betroffene MHD: 29.04.2021 bis 27.07.2021
  • Grüneberg Quelle Classic Betroffene MHD: 29.04.2021 bis 27.07.2021
  • Mio Mio Mate Banana Betroffene MHD: 29.02.2020 bis 27.05.2020
  • Märkisch Kristall Orange Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Grüneberg Quelle Medium Betroffene MHD: 29.04.2021 bis 27.07.2021
  • Märkisch Kristall Zitrone Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Mio Mio Lapacho Lemongrass Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Mio Mio Cola Original Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Mio Mio Guarana Pomegranate Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Märkisch Kristall Sport Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020
  • Mio Mio Mate Original Betroffene MHD: 29.04.2020 bis 27.07.2020

Die betroffenen Flaschen können bei Rewe und Kaufland retourniert werden. Der Kaufpreis wird erstattet. 

Quelle: "Lebensmittelwarnung" "Vivaris"

7. Oktober: Kaufland ruft Shampoo und Duschgel zurück

Die Supermarkt-Kette Kaufland ruft Bevola Shampoo Mandelmilch und Duschgel Men 3 in 1 Energy zurück. Eine Routinekontrolle habe ergeben, dass sich eine erhöhte Anzahl an Bakterien der Art Pluralibacter gergoviae im Produkt befinde, so eine Mitteilung von Kaufland. Betroffen sind die Produkte mit folgenden Angaben: 

Bevola Shampoo Mandelmilch 500 ml 

EAN 4337185214059 

mit der Charge: 91830019

und

Bevola Men 3in1 Duschgel Energy Kick 300 ml

EAN 4337185214998

mit der Charge: 92030019

Die Bakterien könnten zu Hautverletzungen und bakteriellen Infektionen führen. Die Supermarkt-Kette bittet darum, die betroffenen Produkte nicht mehr zu verwenden. Kunden, die das Produkt erworben haben, können es auch ohne Vorlage des Kassenbons in allen Kaufland Filialen zurückgeben. Der Kaufpreis wird erstattet. 

Quelle: "Kaufland"

4. Oktober: Metro ruft Wilke-Wurstwaren zurück

Metro Deutschland ruft sämtliche Artikel des Lieferanten Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH & Co. KG  vorsorglich zurück. Betroffen sind neben sämtlichen Markenartikeln der Firma Wilke auch die Metro Eigenmarkenartikel aro Peperonisalami, aro Pizzasalami, Metro Chef Peperonisalami sowie Metro Chef Pizzasalami. Hintergrund der umfangreichen Rückrufaktion ist der Nachweis von Listerien in Produkten des Herstellers. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass Wilke seine Produktion gestoppt hat, nachdem entsprechende Keime in seinen Wurstwaren nachgewiesen worden waren. Bei zwei Menschen sollen diese Keime tödlich gewesen sein.

4. Oktober: Nach drei Todesfällen auch großer Fleischwarenrückruf in den Niederlanden

In den Niederlanden sind drei Menschen in den vergangenen zwei Jahren an den Folgen des Verzehrs von keimbelasteten Fleischwaren gestorben. Das berichten niederländische Medien, nachdem die nationale Gesundheitsbehörde RIVM eine entsprechende Mitteilung veröffentlichte. Darüber hinaus hätte der Bakterienbefall bei einer Frau zu einer Fehlgeburt geführt. Bei den Bakterien soll es sich wie in den jüngst bekannt gewordenen deutschen Fällen um Listerien handeln (siehe Meldungen vom 2. und 3. Oktober). 

Ein Hinweis für deutsche Grenzgänger, die in den Niederlanden einkaufen: Diverse niederländische Supermärkte rufen Reaktion auf den Keimbefall Fleisch- und Wurstwaren des Herstellers Offerman zurück, darunter Aldi sowie die einheimischen  Unternehmen Jumbo und Sligro. Bei Jumbo sind mehr als 100 Produkte betroffen. Offerman steht demnach bereits länger unter Beobachtung.

Quellen: "Volkskrant", "RTL Nieuws", Jumbo, Aldi NL, RIVM

3. Oktober: Behörde wartet im Fall Wilke auf Bericht

Nach zwei Todesfällen durch Bakterien in Wurstwaren erhoffen sich die Behörden Hinweise auf die Keimquelle. Man warte auf den Bericht der Arbeitsgruppe, die den betroffenen Betrieb untersucht habe, sagte ein Sprecher des nordhessischen Landkreises Waldeck-Frankenberg am Freitag. Neue Erkenntnisse werde es voraussichtlich am Nachmittag geben. Das am Dienstag vorläufig geschlossene Unternehmen Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren in Twistetal-Berndorf bleibe zunächst weiter zu.

In Wilke-Produkten waren mehrfach Listerien nachgewiesen worden. Die Keime können für Personen mit schwachem Immunsystem lebensgefährlich sein. Die Behörden verwiesen auf eine Untersuchung des Robert-Koch-Instituts (RKI), aus dem sich ein unmittelbarer Zusammenhang zu zwei Todesfällen in Südhessen herstellen lasse. Zudem gibt es 37 Krankheitsfälle, die möglicherweise mit Wurstwaren der Firma im Zusammenhang stünden. Diese Zahl habe sich auch nach einem Aufruf der Verbraucherorganisation foodwatch an mögliche weitere Betroffene, sich zu melden, nicht erhöht. 

Wann Wilke wieder produzieren darf, ist unklar. "Der Betrieb bleibt zu, bis die Quelle ermittelt ist", sagte der Sprecher. Für sämtliche Produkte der Firma läuft eine weltweite Rückrufaktion: Sie sind an der Kennzeichnung "DE EV 203 EG" zu erkennen. Wilke-Wurst soll allerdings auch an Fleischtheken und Großküchen in Krankenhäusern und Kantinen geliefert worden sein.

Quelle: DPA

2. Oktober: Zwei Todesfälle durch Keime in Wurst - Behörde schließt Firma Wilke Wurstwaren

Nach zwei Todesfällen durch Keime in Wurstwaren muss Fleischhersteller Wilke Wurstwaren in Twistetal-Berndorf in Nordhessen die Produktion stoppen. Das Veterinäramt des Landkreises Waldeck-Frankenberg habe den Betrieb geschlossen, sagte eine Kreis-Sprecherin am Mittwoch. In mehreren Fällen seien in Wurstprodukten Listerien nachgewiesen worden. Eine Untersuchung des Robert-Koch-Instituts habe einen unmittelbaren Zusammenhang zu Todesfällen bei zwei älteren Menschen aus Hessen ergeben. Zuvor hatte die "Hessische-Niedersächsische Allgemeine" (HNA) darüber berichtet. Den Informationen des Blattes zufolge, wurden bereits häufiger Verunreinigungen in den Produkten entdeckt. Nach der Quelle wird nun gesucht. 200 Mitarbeiter sind von der Schließung betroffen.

Listerien sind Bakterien, die zu Durchfall und Fieber führen können. Bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem können sie lebensgefährlich sein. Laut Landkreis gibt es 37 weitere Krankheitsfälle, die möglicherweise mit den Wurstwaren der Firma im Zusammenhang stehen. Der Landkreis kündigte eine weltweite Rückrufaktion für alle Produkte der Firma mit Ausnahme von Vollkonserven an.

Quellen: DPA, "HNA"

2. Oktober: Opel ruft 90.000 Zafira-Modelle zurück

Wegen einer möglicherweise fehlerhaften Dachreling ruft Opel weltweit etwa 90.000 Fahrzeuge vom Typ Zafira zurück. Ein Fertigungsfehler schränkt offenbar die Tragfähigkeit der Reling ein. In Deutschland sind rund 24.000 Fahrzeuge aus den Modelljahren 2012 bis 2019  betroffen. Bei ihnen könnten sich auf der Dachreling montierte Gegenstände während der Fahrt lösen und andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Die Halter der betroffenen Fahrzeuge werden über das Kraftfahrzeug-Bundesamt von Opel angeschrieben und darum gebeten, eine Werkstatt aufzusuchen. Die Prüfung und möglicherweise der Austausch der Reling soll laut Opel maximal drei Stunden dauern. 

1. Oktober: Metallteile in Rewe-Röstzwiebeln

Das niederländische Unternehmen Top Taste ruft sein Produkt "Rewe Beste Wahl Röstzwiebeln" zurück. Betroffen sei die 150-Gramm-Dose mit der Mindesthaltbarkeit (MHD) 14.07.2020. Das teilte der Großhändler Walke Trade & Consult am Montagabend mit. Als Grund für den Rückruf des beim deutschen Einzelhändler Rewe gehandelten Produkts wurden mögliche Metallteile genannt. Vom Verzehr werde daher dringend abgeraten. Käufer können die betroffenen Produkte in jeder Rewe-Filiale zurückgeben – und erhalten auch ohne Vorlage des Kassenbons ihr Geld zurück.

Quelle: DPA

30. September: Ikea ruft Lätzchen wegen Erstickungsgefahr zurück 

Ikea hat ein Modell seiner Lätzchen für Kleinkinder zurückgerufen. Der schwedische Möbelriese bat seine Kunden am Montag, das Produkt vom Typ "Matvrå" in eines der Einrichtungshäuser zurückzubringen, sofern es sich um das Zweierpack in den Farben Rot und Blau handele. Wenn ein Kind an dem Lätzchen ziehe, könne sich ein Knöpfchen lösen und damit eine Erstickungsgefahrquelle darstellen, teilte der Konzern mit. Der Rückruf sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, der Kaufpreis werde komplett zurückerstattet. Die Lätzchen in Grün und Gelb seien sicher im Gebrauch, da sie aus einem anderen Material hergestellt worden seien und ein anderes Design hätten.

rös/mod/sve/jek/wlk/js/deb/rw/meh / DPA