Antonio Tajani

Artikel zu: Antonio Tajani

Giorgia Meloni und Emmanuel Macron

Tod eines Ultrarechten: Macron kritisiert Einmischung Melonis

Der gewaltsame Tod eines jungen Rechtsradikalen in Frankreich hat zu einem ungewöhnlichen französisch-italienischen Schlagabtausch geführt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron warf der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni indirekt eine unerwünschte Einmischung vor: "Ich bin immer wieder erstaunt zu sehen, dass Leute, die nationalistisch sind und nicht wollen, dass man ihnen reinredet, immer die Ersten sind, die kommentieren, was bei den anderen passiert", sagte Macron am Donnerstag am Rande seiner Indien-Reise. Es wäre besser, jeder würde sich um seine eigenen Angelegenheiten kümmern, fügte er hinzu. 
Die Olympischen Winterspiele finden vom 6. bis 22. Februar statt

Minister: Italien wehrt russische Cyberattacken auf Olympische Winterspiele ab

Zwei Tage vor dem offiziellen Beginn der Olympischen Winterspiele hat Italien nach Angaben seiner Regierung mehrere russische Cyberattacken abgewehrt. "Wir haben eine Reihe von Cyberangriffen auf Webseiten des Außenministeriums vereitelt, darunter die Webseite in Washington", zitierten italienische Medien Außenminister Antonio Tajani am Mittwoch. Betroffen waren demnach auch "einige Webseiten im Zusammenhang mit den Olympischen Winterspielen, darunter Hotels in Cortina d'Ampezzo". Tajani fügte hinzu, dass die Angriffe "russischen Ursprungs" gewesen seien.
Protest in Solidarität mit den Menschen im Iran

Italien fordert Einstufung der iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation

Angesichts der gewaltsamen Niederschlagung von regierungskritischen Protesten im Iran hat Italien die EU aufgefordert, die iranischen Revolutionsgarden als terroristische Organisation einzustufen. Er werde diesen Vorschlag "in Abstimmung mit anderen Partnern" bei einem EU-Außenministertreffen am Donnerstag in Brüssel unterbreiten, erklärte Italiens Außenminister Antonio Tajani am Montag im Onlinedienst X. "Die Verluste, die die Zivilbevölkerung während der Proteste erlitten hat, erfordern eine klare Reaktion."
Bar-Betreiber Jacques und Jessica Moretti Anfang Januar

Brandkatastrophe in Crans-Montana: Italien empört über Freilassung von Bar-Betreiber

Italien hat die Freilassung des Betreibers der von der tödlichen Brandkatastrophe betroffenen Schweizer Bar "Le Constellation" scharf kritisiert. Regierungschefin Giorgia Meloni und Außenminister Antonio Tajani erklärten am Samstag, sie hätten Roms Botschafter in der Schweiz dazu aufgefordert, der zuständigen Schweizer Staatsanwältin ihre "große Empörung" über die Entlassung des Verdächtigen aus der Untersuchungshaft mitzuteilen. Um über weitere Schritte zu beraten, wurde der Botschafter zurück nach Italien gerufen, wie Meloni und Tajani weiter mitteilten. 
Jacques und Jessica Moretti, Eigentümer der Bar "Le Constellation"

Brand in Crans-Montana: Empörung über Entlassung von Bar-Betreiber aus U-Haft

Mit Unverständnis und Empörung haben Angehörige der Opfer der Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana auf die Freilassung des Bar-Betreibers aus der Untersuchungshaft reagiert. Opfer-Anwälte sprachen am Freitag von einem "Skandal" und einer "schockierenden Entscheidung". Zuvor hatte das zuständige Gericht im Kanton Wallis die U-Haft des 49-jährigen Barbetreibers Jacques Moretti gegen Zahlung von 200.000 Schweizer Franken (rund 215.000 Euro) aufgehoben.