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Schwarzbuch Steuerverschwendung 2015: Wir alle bezahlen die Wiesn-Trips für Geheimagenten

Wussten Sie, dass der BND auf Kosten des Steuerzahlers auf der Wiesn saufen geht? Der Steuerzahlerbund hat in seinem neuen Schwarzbuch die krassesten Fälle zusammengetragen.

Rote Flora

Die Stadt Hamburg kaufte vergangenes Jahr das Autonomenzentrum Rote Flora für 820.000 Euro. Einziges Ziel: Konflikte zwischen autonomer Szene und dem Besitzer verhindern. Dem hatte die Stadt das Gebäude 2001 für nur 190.000 Euro verkauft.

Die Steuereinnahmen sind auf Rekordniveau, in den ersten acht Monaten dieses Jahres lagen sie sechs Prozent über Vorjahr. Aber leider wird nicht alles davon sinnvoll verwendet. Der Bund der Steuerzahler listet in seinem neuesten Schwarzbuch exemplarisch 133 Fälle von Steuerverschwendung auf. Die Spanne reicht von empörend bis kurios: Von Millionen, die in ein Fußballstadion für einen Viertligisten gesteckt werden, bis zu Oktoberfest-Geld für BND-Mitarbeiter, die ihre internationalen Kollegen gerne auf die Wiesn einladen wollen. "Unser Steuergeld wird oft für nebensächliche Dinge ausgegeben", kritisierte Reiner Holznagel, Präsident des Steuerzahlerbundes, bei der Vorstellung des Schwarzbuches. Weitere absurde Fälle haben wir für Sie in einer Fotostrecke zusammengestellt.