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Wie viel Staat brauchen wir im Netz? Die Berliner Konferenz re:publica hat eindrucksvoll gezeigt, dass die politische Verfassung des Internets ein zentrales politisches Thema der nächsten Jahre ist.
Die Kritik an Google Street View ist gewaltig - was Netzaktivist Markus Beckedahl erstaunt. Im stern.de-Interview spricht er über Fotos seiner Privatwohnung, die Tücken von Google-Mail und die heimlichen Leidenschaften der User.
Wikipedia geht aus Protest vom Netz. Google und Facebook fürchten Eingriffe in das Internet. Und das Weiße Haus mischt sich ein. Was ist da los? Antworten zum Streit um Sopa und Pipa.
Ausgerechnet er: Der CDU-Politiker Siegfried Kauder will Copyrights im Internet schützen - und hatte selbst zwei geklaute Fotos auf der Homepage. Die Netzgemeinde spottet, der Betroffene verspricht Besserung.
Wer flüstert Politikern in Berlin und Brüssel die entscheidenden Sätze ein? Unternehmen haben dafür mächtige Lobby-Verbände. Eine neue Organisation will jetzt die Interessen der Internetnutzer vertreten. Entscheidend ist, ob die Netzgemeinde mitspielt - und zahlt.
In der EU-Kommission bröckelt die Unterstützung für das umstrittene Urheberrechtsabkommen Acta. «Macht Euch um Acta keine Sorgen mehr», sagte die EU-Kommissarin Neelie Kroes am Freitag den Netzaktivisten auf der Konferenz re:publica in Berlin.
Das von der Deutschen Bahn wegen angeblichen Geheimnisverrats abgemahnte Blog netzpolitik.org hat sich durchgesetzt. Das Unternehmen will den verantwortlichen Blogger Markus Beckedahl nicht weiter juristisch verfolgen.
Markus Beckedahl ist von der Deutschen Bahn abgemahnt worden, weil er in seinem Blog netzpolitik.org ein Dokument über die Überwachungsmaßnahmen veröffentlicht hat. Im stern.de-Interview erklärt Beckedahl, warum er einen Präzedenzfall schaffen und sein Blog zur Not ins Ausland verlegen will.
Netzaktivisten wollen Bundestagsabgeordnete verstärkt mit ihren Anliegen konfrontieren. Dazu stellte der Verein Digitale Gesellschaft auf der Bloggerkonferenz re:publica die Initiative «Adoptier Deinen Abgeordneten» vor.
Es ist das Klassentreffen der deutschen Netzszene: Rund 4000 Besucher diskutieren auf der Re:publica in Berlin über die Spannungen der digitalen Gesellschaft. Eine Konferenz zwischen Technik-Optimismus und düsteren Visionen.
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