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19. Januar 2009, 17:55 Uhr

Nackt im Netz

Ein Porträt mit Bierglas im Xing-Profil - und schon ist der neue Job gestorben. Peinliche Partygeschichten auf Myspace - und noch die eigenen Kinder werden sie lesen. Viele Deutsche geben im Netz teils sehr private Informationen über sich preis - und leiden hinterher unter ihrer virtuellen Vergangenheit. Von Dirk Liedtke

Datenschutz, Social Communitys

Michael Andresen bekam einen Job nicht - wegen eines Bildes im Internet© Petra Warras

Michael Andresen (Name von der Redaktion geändert) hatte sich in einen Anzug geworfen, und der 26-jährige Hamburger Werber brachte gute Referenzen für den Job als Key-Account-Manager mit. Alles sprach für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch. Aber es kam anders. "Ich hatte mich kaum hingesetzt, da wurde ich von dem Bereichsleiter auf mein Profilbild bei der Internet-Plattform Xing angesprochen", erinnert sich Andresen. Auf dem Party-Schnappschuss zeigte sich der junge Mann lässig mit einem Bier in der Hand. "Dem ist das unheimlich sauer aufgestoßen, und aus dem Job ist nichts geworden", sagt Andresen.

Sebastian Weiss (Name von der Redaktion geändert), 20, stellte sich in einem renommierten Münchner Hotel für einen Ausbildungsplatz zum Koch vor. "Das Gespräch lief gut", erzählt er. Bis ihm der Personalleiter eine lieb gewonnene Gewohnheit mitteilte: "Wenn ich Leerlauf vor einem Vorstellungstermin habe, google ich Bewerber." Auch bei Weiss wurde der Hotelmanager fündig: Ein ehemaliger Mitschüler von Sebastian hatte "Kotzbilder" von der Abschlussfahrt des Jahrgangs bei der Studentencommunity StudiVZ hochgeladen. Der Hotelmanager hatte keinen Humor: "Wir erwarten 100 Prozent Seriosität." Aus dem Ausbildungsplatz wurde nichts.

"Würde mich nie mit richtigem Namen anmelden"

Andrea Larisch ist vorsichtiger. Bei dem kleinen Internet-Netzwerk Kaioo ist sie mit Pseudonym registriert: "Mit meinem richtigen Namen würde ich mich eigentlich nirgends anmelden." Hier herrscht ein alberner, aufgedrehter Ton. Spaß und Flirten statt Netzwerken für die Karriere ist das Thema. Die Supermarkt-Kassiererin aus Berlin hat bei Kaioo die Juxgruppe "Die Freizeit darf unter dem Job nicht leiden!" gegründet. Bislang hat ihr Filialleiter sie noch nicht entdeckt.

Diese Momentaufnahmen aus der bunten Parallelwelt der "sozialen Netzwerke" im Internet stehen für Millionen. Fast jeder zweite Deutsche im Alter von 14 bis 49 Jahren gibt im Netz teils sehr private Informationen über sich preis. Bei Diensten wie SchülerVZ, StudiVZ, Facebook, MySpace oder Xing pflegen vier von zehn Teenagern und jungen Erwachsenen ein Online-Profil. Und selbst Senioren tummeln sich fleißig bei speziellen Plattformen wie Feierabend und Platinnetz. In vier Jahren werden über 21 Millionen Menschen in Deutschland Mitglied in mindestens einem Netzwerk sein. Und alle vereint der Daten-Striptease im Netz.

Es ist fast schon schizophren: Über versteckte Kameras und Privatdetektive bei Lidl und Telekom regt sich die ganze Nation auf. Auch gegen die Vorratsdatenspeicherung zur Terrorbekämpfung regt sich Protest. Aber bei Selbstdarstellungs-Netzwerken im Internet fallen die Hemmungen in Sachen Datenschutz. In den USA macht bereits das Schlagwort von der "Generation-schau-mich-an" die Runde.

Bei StudiVZ, MySpace oder Facebook steht der Spaß im Vordergrund. Möglichst cool, witzig und sexy präsentieren sich dort auch graue Mäuse und Mauerblümchen. Denn wer nicht das allerbeste Bild von sich zeigt, findet weniger Internet-Freunde. Witzige Sprüche, sexuelle Vorlieben, religiöse Überzeugung, wer mit wem? - all dies steht im Netz.

Es droht der Datenschutz-Kater

Ihre Arglosigkeit bezahlen immer mehr Nutzer mit einem Datenschutz-Kater. So wurden in Brandenburg acht Hotelangestellte gefeuert, weil sie bei StudiVZ derbe Scherze über ihren Boss ausgetauscht hatten. Eine 14-jährige Schülerin flog in Bad Kissingen von der Realschule, nachdem sie bei SchülerVZ einen Lehrer beschimpft hatte. Und die junge Lufthansa-Pilotin, die im Frühsommer in Hamburg eine spektakuläre Sturm-Landung hinlegte, wurde in der "Bild"-Zeitung mit privaten Urlaubsbildern und Details aus ihrem Privatleben vorgeführt, die ebenfalls aus StudiVZ stammten. Wer Persönliches in Online-Communitys preisgibt, wird quasi zur öffentlichen Person.

Um die offenbar wachsende Zahl der Opfer digitaler Selbstentblößung kümmern sich bereits spezialisierte Daten-Terminatoren. Die Firmen heißen "Dein guter Ruf" oder "Datenwachschutz". Gegen eine monatliche Gebühr von zehn Euro beispielsweise bei "Reputation Defender" kann man seine Internet-Identität regelmäßig überprüfen lassen. Diese Trüffelschweine finden mehr als Google - nämlich längst vergessene Einträge in Foren oder Beiträge in Newsgroups. Auch rufmörderische Einträge - etwa auf dem amerikanischen Internet-Pranger für nervige Nachbarn Rottenneighbor.com - stöbern diese Firmen auf.

Verleumdungsjäger durchkämmen das Netz

Das Geschäft mit der Rufrettung im Netz hat als einer der ersten der Amerikaner Michael Fertik, 29, gewittert. Mit über 50 Mitarbeitern in den USA und dem Rest der Welt sucht sein Unternehmen Reputation Defender - auf deutsch: Verteidiger des guten Rufs - nach peinlichen, verfänglichen und verleumderischen Daten irgendwo im Web. Die Erfolgsbilanz des Harvard-Juristen klingt beeindruckend. Nach eigenen Angaben will das Unternehmen in folgenden Fällen Datenspuren beseitigt haben:

  • Eine Berliner Geschäftsfrau wurde in zwei Blogs als "rassistisch" und "intolerant" beschimpft, weil sie eine Bürgerinitiative gegen zumeist türkische und afrikanische Drogen-Dealer in einem Park gegründet hatte.
  • Ein Mann wurde mit eindeutigen E-Mail-Angeboten homosexueller Männer überflutet. Ein Unbekannter hatte mit dessen persönlichen Daten, inklusive Anschrift, E-Mail und Telefonnummer ein Profil auf einer schwulen Dating-Seite eingerichtet.
  • Über einen verheiraten Verkehrspiloten und Vater zweier Kinder wurde in einem Blog geklatscht, weil er dort Jahre zuvor eine längst vergessene Kontaktanzeige aufgegeben hatte.
  • Ein Arzt hatte vor Jahren in einem Selbsthilfe-Forum eine Frage zu seinen gelegentlichen Angstzuständen und Panikattacken gestellt. Eines Tages schrieb ihm ein Patient, er benötige seine Hilfe nicht mehr, da der Arzt offenbar selbst Hilfe brauche.
  • Eine Fotografin fand auf mehreren Websites Fotos, die sie beim Sex zeigten. Ein Ex-Freund hatte die Bilder hochgeladen, nachdem sie sich von ihm getrennt hatte.
Datenschutz, Social Communitys

Sebastian Scholzen will Berufspolitiker werden - und achtet sehr auf seinen Ruf im Netz© Petra Warras

Die Grenzen zwischen Selbstentblößung und Cybermobbing durch Dritte sind fließend. Wer sich bei einer Plattform mit einem Echtbild anmeldet, ist nicht dagegen gefeit, dass jemand das Bild kopiert und damit ein neues Profil auf einer anderen Plattform anlegt. Das Geizen mit eigenen Daten ist daher die beste Vorsorge vor Identitätsklau und peinlichen Datenspuren im Web-2.0-Zeitalter. Denn das Internet vergisst im Prinzip nichts. Wer Daten bei Google löschen lassen will, muss sich auf ein langes, kompliziertes Verfahren ohne Erfolgsgarantie einstellen. In der Zwischenzeit lassen sich Daten aber kopieren und herunterladen.

"Ich bin vorsichtiger geworden"

Auf Nummer Sicher geht Sebastian Scholzen, 23, aus Krefeld. Der Politikstudent und Mitarbeiter eines CDU-Abgeordneten im Düsseldorfer Landtag will sich seine geplante Berufspolitiker-Karriere nicht mit entlarvenden Google-Resultaten vermasseln. "Dein guter Ruf" sammelt für monatlich 9,95 Euro regelmäßig seine Spuren im Netz: "Ich war positiv überrascht", sagt der in der Jungen Union engagierte Funktionär. Sein Profil bei StudiVZ hat er vorsorglich abgespeckt. So ist ein Fotoalbum mit Hockey-Bildern nicht mehr online. Seine rund 200 Freunde hat er per Rundmail gebeten, nicht mehr auf Fotos zu verlinken, auf denen er zu sehen ist. "Ich bin vorsichtiger geworden, was private Angaben angeht", sagt Scholzen.

Begründet ist die Paranoia der Nutzer vor dem Missbrauch ihrer Daten auch aus einem anderem Grund: Mehrmals wurde die Datenbank von StudiVZ geknackt. Zeitweise waren Nutzerdaten und Passwörter ungeschützt. Bei MySpace wurden Fotos aus den privaten Fotoalben der Sternchen Paris Hilton und Lindsay Lohan geklaut und im Internet verbreitet. Das renommierte Fraunhofer-Institut hat gerade in einer ausführlichen Studie allen großen sozialen Netzwerken, mangelhafte bis bestenfalls befriedigende Noten in Sachen Privatsphärenschutz ausgestellt. Am besten schnitt noch Facebook ab. Aber selbst bei dem amerikanischen Newcomer in Deutschland kritisierten die Wissenschaftler "erhebliche Schwächen". Im schlimmsten Fall ließen sich bei den "Lokalisten" über Suchmaschinen Bilder anzeigen, die eigentlich gesperrt waren.

Zur Beruhigung trägt es auch nicht gerade bei wenn selbst Sergey Brin, einer der zwei Google-Gründer, vor der Preisgabe persönlicher Daten warnt, "die Jahre später auftauchen und dem Nutzer einen Schlag versetzen." Wobei der Google-Mann im Glashaus sitzt: Die Suchmaschine speichert Suchanfragen ihrer Nutzer neun Monate lang, allerdings erst seit September 2008. Davor wurden die Daten erst nach 18 Monaten aus dem Archiv gelöscht.

Gierige Personensuchmaschinen

Noch unheimlicher in ihrem Datenhunger als Google sind spezielle Suchmaschinen mit putzigen Namen wie "Yasni" oder "Spock". Diese Daten-Sammler sind darauf abgerichtet, systematisch aus allen sozialen Netzwerken verfügbare Daten, Fotos und Videos abzusaugen und auf einer Suchresultate-Seite in eine Art Personal-Akte zu packen. "Diese Datensammlungen sind umfangreicher als bei den Einwohnermeldeämtern oder zu DDR-Zeiten bei der Stasi", sagt der Informatik-Professor der Fachhochschule Kaiserlautern, Hendrik Speck. Dass die Suchmaschine Yasni zugleich die Dienste von Reputation Defender anpreist, zeigt: Bock und Gärtner sind im Netz nur schwer zu unterscheiden.

Michael Andresen, dessen Vorstellungsgespräch wegen seines Partybilds im Netz platzte, tauschte das Bild bei Xing gegen ein unverfängliches Motiv aus. Das nächste Gespräch lief viel besser: "Gleich danach war meine jetzige Chefin dann auf meiner Xing-Seite." Den Job bekam er und hat ihn bis heute. Und Sebastian, der verhinderte Kochlehrling, macht zur Zeit ein Praktikum bei einer Fernseh-Produktionsfirma. Bei StudiVZ ist er nur noch mit einem Pseudonym angemeldet. "Selbst-Datenschutz" nennen Experten das. Hoffentlich wird daraus ein Trend.

(Beachten Sie auch unsere "Zehn Tipps zum Selbst-Datenschutz")

Von Dirk Liedtke
 
 
KOMMENTARE (10 von 13)
 
provocateur (22.01.2009, 15:51 Uhr)
Lächerlich...
Ich setze mich diesem erbärmlichen Ausleseprozess spießiger Sozialdarwinisten erst gar nicht aus. Mein Stolz ist mir wichtiger als ein gut bezahlter Job. Mögen sich andere ihr Profil an der Darmwand ihrer Vorgesetzten glattschleifen...
Eisenbaer (20.01.2009, 20:15 Uhr)
Ich fürchte....
...ein großer Teil der bisherigen Poster lebt glücklich in der Welt, naiv und völlig ahnungslos welche Kräfte diese gestalten. Kinder halt eben. Das Aufwachen wird vermutlich unsanft werden.
hq79 (20.01.2009, 16:42 Uhr)
Danke für den Artikel
Ich hab mich jetzt mal probehalber mit Namen bei den beiden Personenfindern gesucht. Bisher dachte ich immer ich sei vorsichtig im Net unterwegs. Allerdings waren selbst auf Privat gestellte Facebook- und Myspace-Seiten noch auffindbar. Und natürlich das Unvermeidbare, man hat keinen Einfluß auf die T-Com die nur allzu bereitwillig zum Namen auch Adresse und Telefonnummer liefert.
faustjucken_de (20.01.2009, 13:00 Uhr)
weißes Rauschen...
Das wird bald schon keine Sau mehr interessieren.
Wenn jeder friweilig soviel über sich preisgibt, dann werden die Menschen noch mehr im banalen Infomüll ersticken.
Klar mag es Personaler geben, die bei einigen Bildern aufstoßen, aber Spießer gibt es immer und wird es immer geben.
Noch 2 Jahre und man tauscht in Meetings nicht mehr Visitenkarten, sondern selbst geschossene Porno-Aufnahmen vom Partner bei der letzten Nachbarschafts-Swinger-Fete. Alles halb so wild.
in diesem Sinne
faustjucken_de
PS. Dieser Berufspolitiker-Azubi ist ja wohl sowas von würg, oder?
hevosenkuva (20.01.2009, 11:33 Uhr)
Ich schließe mich
Sternchen2020 und Pengolodh an.

Man muss differenzieren und sollte auch keine Extrembeispiele als Standard hinstellen.

Beide Seiten eines Arbeitsvertrages haben gewisse Hausaufgaben:
Der Bewerber (oder Angestellte) hat ein Recht auf sein selbst bestimmtes Privatleben. (Ich möchte lieber nicht wissen, welche Leichen die Personalchefs dieser Beispiele im Keller haben... Wer solche Methoden benutzt, weiß meistens selbst ganz genau, warum!)
Natürlich sollte der Bewerber / Angestellte in gewissen Portalen keine Bilder oder Fakten über ihn veröffentlichen, die das Bild das er seiner Firma darstellt, völlig ins Absurde führt. Beim Firmenjubiläum dem Mann der Chefin in den Schritt packen ist eben auch keine gute Idee.
Der (Personal)chef hat aber auch die Pflicht, nicht ins Privatleben seiner Angestellten hereinzuschnüffeln. Er/sie sollte ganz genau wissen, dass gerade Menschen die viel und hart arbeiten, eine gesunde Portion Dampf ablassen müssen.
Und aus solchen peinlichen Bildchen auf den Charakter oder Lebenswandel eines Menschen zu schließen, ist schlicht dämlich. Dann werden nämlich nur noch die eingestellt, die clever genug sind peinliche Fotos unter der Decke zu halten; es müssen deshalb noch lange keine besseren Menschen oder tüchtigeren Angestellten sein.

Pengolodh (20.01.2009, 10:45 Uhr)
Information oder Propaganda?
Staunend liest man "Es ist fast schon schizophren: Über versteckte Kameras und Privatdetektive bei Lidl und Telekom regt sich die ganze Nation auf. Auch gegen die Vorratsdatenspeicherung zur Terrorbekämpfung regt sich Protest. Aber bei Selbstdarstellungs-Netzwerken im Internet fallen die Hemmungen in Sachen Datenschutz." Drei Sätze, jeder davon falsch:
1. es ist nicht die ganze Nation, die sich aufregt, sondern leider wohl gar eine Minderheit,
2. die Vorratsdatenspeicherung dient nicht der Terrorbekämpfung, die Einschränkung wurde im deutschen Gesetz bewußt weggelassen,
3. es ist wieder auch nicht die ganze Nation, die sich digital entblößt, sondern nur ein Teil der Nutzer dieser sozialen Netze.
Wenn ich sowas von Ministern höre, wundert es mich nicht, deren Aufgabe ist Propaganda (eigentlich nicht nur, aber das können sie alle am besten). Aber in einem Artikel erwarte ich Information, oder habe ich da irgendwo das "Anzeige, Bundesministerien für Inneres und Justiz" übersehen?
Neuseelaender (20.01.2009, 08:50 Uhr)
Bierglas auf Xing? Kein Mitleid...
Wer ausgerechnet auf Xing, der Platform fuer professionelle Kontakte, ein Profilbild mit Bierglas waehlt, bekommt mein Mitleid nicht! MySpace, Facebook, Bebo, whatever, alles nur fun, aber Xing! Er hat mit einem solchen Profilbild bewiesen, dass er sich in der Welt der Profis nicht auskennt, ich haette ihn auch nicht genommen.
Im uebrigen stimme ich anderen Kommentaren schon zu, die Trennung zwischen Privat und Beruf funktioniert in Deutschland nicht sehr gut, hier in NZ sehr viel besser. (Xing ist aber eben Beruf, Facebook waere privat).
Gruesse...
Sternchen2020 (20.01.2009, 07:09 Uhr)
Guter Artikel, Sachlage aber übertrieben
Wir haben hier in Deutschland eine eigenartige Einstellung zu Jobs. Anstatt sie als das zu betraschten, was sie sind, nämlich ein Geschäft auf Gegenseitigkeit, werden abhängig Beschäftigte bis in die Privatsphäre ausgefragt. Völli gzu unrecht, denn es wird Arbeit gegen geld verkauft udn nicht das Private gleich mitverkauft.
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das wird sich in Zukunft aber glücklicherweise ändern, denn es wird zu wenige Mitarbeiter geben. Eine perfekte Gelegenheit, einmal gerade zurückrücken, um was es bei Bewerbungen geht.
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Im übrigen: Ein Personalchef, der sich von einem Bild in FaceBook etc. leiten lässt, ist selbst schuld. Professionell jedenfalls ist er nicht. .
Last not least bin ich davon überzeugt, dass es bald Möglichkeiten geben wird, das eigene Profil änder und korrigieren zu können. Alles andere macht keinen Sinn, denn auch im realen Leben müssen Korrekturen ja möglich sein. da sist dann zwar schlecht die Geschäftemacher, folgt aber rechtlichen Vorgaben. Niemand muss Denuntionen dauerhaft hinnehmen.
bob-der-meister (20.01.2009, 06:47 Uhr)
Wichtiges Thema!
Aber hoffentlich erreicht man damit mal die Zielgruppe, die wohl am Unbedarftesten sensible Daten und Fotos von sich im Internet verbreitet: Die Jugendlichen, die schließlich noch einige Bewerbungsverfahren vor sich haben. Das Internet vergisst nämlich nichts. Egal, wie spießig es ist, Bewerber auszuforschen, das ist nun mal die Welt in der die jungen Menschen zurechtkommen müssen.
Es wäre wichtig, solche Themen auch in die Jugendpresse zu bringen!
Danke, stern online für dieses wichtige Thema!
DerExperte (20.01.2009, 03:28 Uhr)
sauer aufgestossen
Ich hatte mich kaum hingesetzt, da wurde ich von dem Bereichsleiter auf mein Profilbild bei der Internet-Plattform Xing angesprochen", erinnert sich Abraham. Auf dem Party-Schnappschuss zeigte sich der junge Mann lässig mit einem Bier in der Hand. "Dem ist das unheimlich sauer aufgestoßen, und aus dem Job ist nichts geworden", sagt Abraham.
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Der Personalchef hat ein Rad ab!!
jeder personalchef der so reagiert sollte selber entlassen werden. Ihn deshalb nicht einzustellen ist Diskreminierung und kann verklagt werden!! Ich vermute es gibt einen anderen Hintergrund!
Ps: Bei der naechsten Weihnachstfeier Herr Personalidiot - immer laecheln mit der Bierflasche in der Hand und secretaerin auf dem Schoss!
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