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Das müssen Sie über H1N1 wissen

Diagnose

Wenn Sie mit dem Verdacht auf die neue Grippe Ihren Arzt anrufen, sollte er zunächst klären: Ist es wirklich eine Grippe, die Sie plagt, oder sind Sie nur stark erkältet? Dazu fragt er zunächst Ihre Symptome ab: Haben Sie hohes Fieber? Leiden Sie unter Kopf- und Gliederschmerzen? Auch anhand einer Blutuntersuchung kann der Arzt feststellen, ob es Viren oder Bakterien sind, die Sie ans Bett fesseln. Sollten Sie tatsächlich an einer Virusinfektion leiden, muss im nächsten Schritt festgestellt werden, ob es der neue Erreger ist, der Ihre Grippesymptome verursacht.

Es gibt zwar Schnelltests für die neue Grippe, die sind allerdings sehr unzuverlässig. Sichere Ergebnisse liefert ein anderes Verfahren: Mit einem Tupfer macht der Arzt einen Abstrich in Ihrem Rachen und den beiden Nasenlöchern. Die Proben schickt er an ein Speziallabor. Dort vervielfältigen Mediziner die Erbanlagen des Virus mit einem besonderen Verfahren, der sogenannten Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR). Diese Technik dient dazu, selbst kleinste Mengen des Virus-Erbguts so stark zu vermehren, dass die Forscher in der Lage sind, sie sich genauer anzusehen - und mit dem Erbgut der neuen Variante von H1N1 zu vergleichen. Das ist vor allem wichtig, um die Ausbreitung des neuen Virus und mögliche Veränderungen seiner Eigenschaften genau verfolgen zu können.

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